Sun kündigte die Java 2 Platform Standard Edition 5.0 alias J2SE 1.5.0 mit der Veröffentlichung einer ersten Beta-Version als das wichtigste Update von Java seit Einführung vor rund zehn Jahren an. Nun hat Sun eher heimlich, still und leise J2SE 5.0 in einer Final-Version veröffentlicht und bietet die Software für diverse Plattformen zum Download an.
Chip-Entwickler Cirrus Logic hat seinen neuen DVD-Prozessor CS98300 vorgestellt, der künftigen DVD-Rekordern, DVD-Playern und netzwerkfähigen Set-Top-Boxen die MPEG-4-Wiedergabe ermöglicht. Dabei sollen 25 verschiedene MPEG-4-basierte Codecs unterstützt werden, darunter auch DivX 3.x, 4.x und 5.x, für das der Chip seitens DivX Networks zertifiziert wurde.
Intel erweitert seine Notebook-Prozessoren um einen "Mobile Pentium 4 Prozessor 548" mit HyperThreading-Unterstützung. Mit dem Chip zielt Intel auf größere Geräte ab, die gemeinhin als "Desktop Replacements" bezeichnet werden.
Freescale, Motorolas ehemalige Halbleitersparte, hat mit dem MPC8641D nun einen Dual-Core-Prozessor auf Basis der PowerPC-System-on-Chip-Plattform e600 vorgestellt. Der Chip soll vor allem in Embedded-Systemen zum Einsatz kommen.

Mit dem Modell E1200 bringt der US-Notebook-Hersteller Averatec ein dünnes Subnotebook mit Mobile-Celeron- und Centrino-Bestückung mit 12,1-Zoll-XGA-Bildschirm (1.024 x 768 Bildpunkte) zu einem recht niedrigen Preis auf den hiesigen Markt.

Auch Albatron will vom steigenden Interesse an Mini-PCs profitieren und bietet mit dem ABox 865G sein erstes entsprechendes Barebone-System an. Im ABox 865G Mini-PC steckt ein Mainboard mit Intel-865G-Chipsatz inkl. Onboard-Grafik (Intel Extreme Graphics 2) für einen Sockel-478-Prozessor und Dual-Channel-DDR400-Speicher.
Mit Intels neuem Mainstream-Prozessor Celeron D 340 mit 2,93 GHz und dem Chipsatz Intel 910GL Express soll es für PC-Hersteller einfacher werden, leistungsfähigere Niedrigpreis-PCs zusammenzustellen. Beim 910GL handelt es sich um eine abgespeckte Version des PCI-Express-fähigen Grantsdale-G-Chipsatzes.
Die freie .Net-Implementierung Mono ist jetzt in einer neuen Entwicklerversion, aber auch in einer neuen stabilen Version erschienen. Die Entwicklerversion 1.1.1 verspricht dabei einige neue Funktionen, während Mono 1.0.2 vor allem Fehler in der stabilen Variante behebt.
Der Halbleiterhersteller Broadcom hat das Privatunternehmen Alphamosaic aufgekauft, das sich mit der Entwicklung von integrierten Schaltkreisen für mobile Geräte beschäftigt, die vornehmlich Bildverarbeitungsaufgaben verrichten, darunter Video- und 3D-Darstellungen auf Handys.
AMD bringt mit dem neuen Mobile Athlon 64 3000+ seinen ersten 90-Nanometer-Prozessor auf den Markt. Der stromsparende Chip zielt vor allem auf den Einsatz in schlanken und leichten Notebooks ab.

Shuttle hat die Konfigurationen seiner ersten XPC-Komplettsysteme vorgestellt, die Auslieferung der kompakten PCs beginnt in wenigen Tagen. Als weltweit erster Hersteller liefere man damit fertig konfigurierte Mini-PCs, wobei Heim- und Businessanwender sowie Spielefans angesprochen werden sollen.
VIA will in der ersten Jahreshälfte 2005 mit der Auslieferung seiner neuen Prozessor-Generation mit C5J-Kern und Codenamen Esther beginnen, ursprünglich sollte der Chip noch 2004 erscheinen. Zugleich ändert VIA die Namensgebung seiner Prozessoren, der neue wird als Via C7-Serie bezeichnet.
Der Toshiba-Präsident Tadashi Okamura hat gegenüber dem japanischen Nikkei Journal die baldige Fertigstellung des seit Frühjahr 2001 gemeinsam mit IBM und Sony entwickelten Cell-Prozessors bestätigt. Es wird erwartet, dass auch Sonys Playstation-2-Nachfolger auf Cell setzen wird.
Mit Ubuntu ist jetzt eine neue, freie und auf Debian basierende Linux-Distribution erschienen. Im Gegensatz zu Debian will man mit einem festen Release-Zyklus und einer eingeschränkten, aber sehr aktuellen Paketauswahl aufwarten.
Mit QuickTransit stellt der kalifornische Software-Hersteller Transitive eine überarbeitete Version der CPU-Code-Morphing-Software Dynamite vor, die nun unter der Bezeichnung QuickTransit firmiert und die leichte Portierung von Software auf unterschiedliche Hardware-Plattformen erlauben soll. Dazu wird der Programmcode von QuickTransit so übersetzt, dass er ohne Anpassungen auf verschiedenen Prozessor-Plattformen ausgeführt werden kann.
Die Xbox 2 könnte doch kompatibel zu Xbox-Spielen werden, wie ein Microsoft-Partner vermeldete. Im Juni hieß es noch, dass Microsoft über einen Verzicht auf Abwärtskompatibilität nachdenke, was enttäuschte Xbox-Fans dazu animierte, eine entsprechende Petition mit mittlerweile fast 26.000 Unterschriften ins Leben zu rufen.
VIA bietet jetzt ein Software Development Kit (SDK) für Entwickler an, die die in VIA-Prozessoren integrierten Sicherheitsfunktionen nutzen möchten, welche VIA unter dem Namen "PadLock" zusammenfasst. Die Hardware Security Suite setzt VIA in allen Prozessoren ein, die auf dem C5P Nehemiah Core basieren.
Die Free Standards Group hat die Linux Standard Base (LSB) jetzt in der Version 2.0 veröffentlicht. Die LSB bildet einen Standard für unterschiedliche Linux-Distributionen und soll Applikationsentwicklern eine distributionsunabhängige Plattform an die Hand geben, auf die diese ihre Applikationen zuschneiden können.
Das dritte Patch-Paket für die Office-Suite StarOffice 7 wurde von Sun für die Plattformen Linux und Solaris aktualisiert, da damit ein Sicherheitsleck bereinigt wurde. Der aktualisierte Patch verhindert nun, dass Angreifer unberechtigt Einblick in temporäre Dateien erlangen können.
AMD erweitert seine Familie an stromsparenden Geode-NX-Prozessoren um den AMD Geode NX 1250@6W. Der x86-Prozessor soll vor allem in langlaufenden Geräten wie Thin-Clients, Druckern sowie Kassen- und Kiosk-Systemen zum Einsatz kommen.
Transmeta hat Anfang September 2004 mit der Produktion eines neuen Efficeon-Prozessors, dem TM8800, begonnen. Der Prozessor wird in einem 90-Nanometer-CMOS-Prozess von Fujitsu gefertigt und soll insgesamt höhere Leistung sowie eine verbesserte Energieeffizienz liefern als seine Vorgänger.
Das vom Open-Source-Pionier Bruce Perens initiierte Projekt "UserLinux" ist jetzt in einer ersten Beta-Version verfügbar. Ziel von UserLinux ist es, eine einheitliche, herstellerunabhängige Plattform zu schaffen, für die zahlreiche Unternehmen kommerziellen Support anbieten können.
IBM hat mit dem e326 einen neuen Zwei-Wege-Server mit AMD-Opteron-CPU angekündigt. Der neue Server, der eine Dual-Core-Unterstützung bietet, markiert schon die zweite Generation von Geräten, die IBM mit AMD Opteron anbietet.
Ende August verkündete Intel die Herstellung einer 70-MBit-SRAM-Zelle in einem 65-Nanometer-Prozess, ein wichtiger Schritt hin zur Einführung von 65-Nanometer-Prozessoren, die Intel für 2005 plant. Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco gab Intel nun aber auch einen Ausblick über 2005 hinaus.
Sun und ARM wollen bei der Integration und Distribution optimierter Java-Lösungen für mobile Geräte zusammenarbeiten. Die beiden Unternehmen gaben dazu eine langfristig angelegte Vereinbarung bekannt. Die Optimierungen auf Hardware- und Software-Seite sollen die Rechenleistung, die mobilen Java-Applikationen zur Verfügung steht, deutlich erhöhen.
Im Rahmen einer Keynote zeigte Intel ganz nebenbei doch noch einen Desktop-PC mit Dual-Core-Prozessor und Intels Pentium-4-Chipsatz 915. Ob es sich um einen Pentium 4 mit zwei Kernen handelte, wollte Intel aber nicht angeben.
Das Rennen um den ersten Platz der weltweit schnellsten Supercomputer will in naher Zukunft die US-Weltraumbehörde NASA für sich entscheiden. Der gemeinsan mit Intel entwickelte Itanium-2-Supercomputer des "Project Columbia" soll den von NEC gebauten japanischen Earth Simulator übertrumpfen - und fast die doppelte Rechenleistung bieten.
Intel gab auf seiner Hausmesse, dem Intel Developer Forum (IDF), einen Ausblick auf den Office- und Entertainment-PC im Jahre 2005. Noch in diesem Jahr will Intel "No Execute" zum Schutz vor Buffer-Overflows einführen, 2005 will Intel zudem seine Stromspartechnik aus dem Notebook-Bereich auch in Desktop-CPUs integrieren und so für leisere Wohnzimmer-PCs sorgen.
AMD erhält Unterstützung für seine geplanten Dual-Core-Prozessoren. Die Betriebssystemanbieter Novell (Suse), Red Hat und Sun haben Unterstützung für die Multi-Core-AMD64-CPUs zugesagt, die im kommenden Jahr erscheinen sollen.
Wie erwartet, hat Paul Otellini, Präsident und COO von Intel, auf dem Intel Developer Forum in San Francisco einen Itanium-Prozessor der nächsten Generation mit zwei Prozessorkernen gezeigt. Intel plant aber - wie auch AMD - nicht nur Multi-Core-Prozessoren für den Server-Bereich. Laut Otellini will Intel sein gesamtes Prozessor-Portfolio mit mehreren Prozessorkernen ausstatten.
Fujitsu Siemens bringt mit dem Amilo Pro V7010 ein Einsteiger-Notebook speziell für kleine und mittelständische Unternehmen auf den Markt. Es soll über lange Lebenszyklen hinweg bestellbar und nach unternehmensspezifischen Anforderungen frei konfigurierbar sein.
Mit "Stalker: Shadow of Chernobyl" ist nach Far Cry ein weiterer 3D-Shooter auch als 64-Bit-Version für AMD64-kompatible CPUs geplant. Dabei versprechen THQ und AMD einige Erweiterungen im Vergleich mit der normalen Stalker-Version.
In der Regel braucht für x86-basierte PCs oder Notebooks gedachte Grafikhardware ein spezielles BIOS, um auch von PowerPC-Systemen genutzt werden zu können. Der Grafiktreiber-Entwickler SciTech will dies mit seinem neuen Software-Paket aus SNAP Graphics IES (Industrial Embedded Solution) und SNAP Boot auch mit x86-Grafik-Hardware ohne angepasstes BIOS ermöglichen.
Intel hat zwei neue Celeron-M-Prozessoren mit höheren Taktraten und größerem Cache vorgestellt. Die Celeron M 350 und Celeron M 360 getauften Chips basieren auf dem Dothan-Kern und sollen in dünnen und leichten Notebooks zum Einsatz kommen.
Für besonders kompakte Amiga-Systeme will das britische Unternehmen Eyetech ab Oktober 2004 endlich seine Mini-ITX-Boards der µ-A1-Serie ausliefern. Ursprünglich war nur ein Board geplant, nun gibt es jedoch zwei Modelle, eines für Industrie- und eines für Privatanwender.

Wie erwartet hat Phil Schiller in Vertretung von Apple-Chef Steve Jobs auf der WWDC in Paris einen neuen iMac vorgestellt. Das gesamte System ist in ein flaches Display integriert und basiert auf IBMs 64-Bit-Prozessor PowerPC G5.
AMD hat jetzt noch vor Intel einen ersten x86-Prozessor mit zwei Kernen gezeigt. Die Chips sollen im Vergleich zu aktuellen Prozessoren eine deutlich höhere Leistung bieten, dabei aber kaum mehr Strom verbrauchen als aktuelle CPUs mit einem Prozessorkern. Erste Chips für den Sockel 940 sollen schon Mitte 2005 zu haben sein.
Intel macht nach eigenen Angaben große Fortschritte auf dem Weg zu 65-Nanometer-Chips. Der Halbleiter-Hersteller hat eine erste SRAM-Zelle mit 70 MBit in einem 65-Nanometer-Prozess gefertigt.
Strato wertet seine Business Server auf und bietet diese ab September 2004 in der Version 2.0 mit einem 128-Bit-SSL-Zertifikat von thawte für den Web-Server an. Zudem sind die neuen Server direkt mit Unterstützung für PHP5 ausgestattet.
HP hat im Rahmen seiner Produktankündigungen für digitale Unterhaltungselektronik mit dem Pavilion dv1000 ein Entertainment-Notebook vorgestellt, das die Konvergenz zwischen Home-Cinema und mobilem Computing weiter fördern soll.
Eine Forschergruppe um Daisuke Nakamura an den Toyota Central R&D Labs hat extrem leichte, aber qualitativ hochwertige Silizium-Karbid-Kristalle erzeugt. Diese sollen im Vergleich zu herkömmlichen Silizium-Kristallen deutlich weniger Versetzungen aufweisen. Die Forscher sehen darin einen weiteren Schritt, um das Material in der Chipherstellung einzusetzen.
Der britische Chip-Designer ARM übernimmt seinen US-Konkurrenten Artisan Components für rund 913 Millionen US-Dollar. Die Übernahme wird durch einen Aktientausch abgewickelt.
Der Chip-Riese Intel hat zum Wochenende einmal mehr die Preise seiner Prozessoren gesenkt, am stärksten "traf" es dabei den Pentium 4 mit 3,6 GHz, der um fast 35 Prozent günstiger wurde. Dies betrifft auch dessen bisher nicht gelisteten Bruder mit Intels AMD64-kompatibler 64-Bit-Erweiterung EM64T.
Nvidia hat im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Games Convention 2004 in Leipzig einen kleinen Ausblick auf seinen neuen AMD64-Chipsatz Nforce4 gewährt. Auch GeForce-6-Grafik für Notebooks soll nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Mit den neuen Modellen Z7000R und A2800K stellt Asus zwei neue Notebooks für den Retail-Markt vor. Während man bei Z7000R ein Widescreen-Display erhält, ist das A2800K als Desktop-Ersatz mit hoher Grafik- und Prozessorleistung konzipiert worden und unter anderem mit einer Athlon64-M-3000+-CPU ausgerüstet.
Toshiba erweitert die Satellite A50-Serie um zwei neue Varianten. Die Modelle Satellite A50-100 und Satellite A50-412 sind beide mit einem Intel-Celeron-M-330-Prozessor mit einer Taktung von 1,4 GHz, 400 MHz Front Side Bus und einem L2 Cache von 512 KByte ausgerüstet.
Prozessor-Hersteller AMD liefert jetzt einen Athlon64-Prozessor 3700+ für Desktop-Replacements aus. Auf Basis des Chips sollen leistungsfähige Notebooks gebaut werden, die den Desktop-Rechner ersetzen, nicht aber durch lange Akkulaufzeiten glänzen.
AMD hat jetzt die Auslieferung der ersten, in einem 90-Nanometer-Prozess gefertigten Mobil-Athlon64-Prozessoren verkündet. Die Chips mit Codenamen "Oakville" sollen vor allem in sehr leichten und schlanken Notebooks zum Einsatz kommen. Erste Systeme auf Basis der neuen Chips sollen in den nächsten Monaten auf den Markt kommen und auch Desktop-Prozessoren in 90-Nanomenter-Technik will AMD in Kürze anbieten.
Laut eines Berichts von News.com hat AMD-CEO Hector Ruiz gegenüber der Investment-Firma Goldman Sachs angegeben, dass man bereits die ersten in 90-nm-Technik gefertigten Prozessoren an Notebook-Hersteller ausliefere. Wie auch Intel und andere Konkurrenten musste AMD den Start der 90-nm-Fertigung mehrmals verschieben.
Sun arbeitet derzeit an einer Portierung seines Betriebssystems Solaris auf IBMs Power-Architektur, das geht aus einem Blog-Eintrag von Suns Präsident und Chief Operating Office (COO) Jonathan Schwartz hervor. Schwartz kritisiert darin offen IBM.