• IT-Karriere:
  • Services:

AMD erforscht in Dresden Betriebssysteme

Ehemaliger Suse-Linux-Entwickler Chris Schläger leitet die Abteilung

Am Standort der beiden Halbleiter-Fabriken Fab30 und Fab36 in Dresden hat AMD ein neues "Kompetenzzentrum für Betriebssysteme" gegründet. Dort sollen zukünftige CPUs auf Betriebssysteme optimiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

AMD-intern trägt die neue Abteilung den Namen "Operating System Research Center" (OSRC). Das OSRC soll mit anderen Design-Abteilungen von AMD zusammenarbeiten, unter anderem dem "Dresden Design Center", wo ein Teil der CPU-Architekturen entwickelt wird. Die Entwicklungen des OSRC erstrecken sich sowohl auf die Prozessoren selbst als auch auf Erweiterungen von Betriebssystemen. AMD nennt hier ausdrücklich Linux und will seinen Code auch der Open-Source-Gemeinschaft zugänglich machen.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, München
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Welche Teile der Betriebssysteme besonders für AMD interessant sind, erwähnt AMD nicht. In der Vergangenheit hatten CPU-Entwickler schon öfter Teile des Powermanagements und der Thread-Aufteilung wie etwa Scheduler für verschiedene Betriebssysteme erstellt. Und auch auf Intel-Systemen mit 64-Bit-Prozessoren holt heute Windows die Dateien mit den 64-Bit-Erweiterungen aus dem Ordner "AMD64". Vor allem die Zuweisung von Threads an Prozessorkerne wird mit Dual- und Multi-Core-CPUs immer wichtiger, das Betriebssystem könnte hier zum Bremsklotz werden.

Leiter des OSRC wird Chris Schläger, Diplomingenieur der Elektrotechnik. Er war zuvor bei Suse und Novell auf diversen Management-Posten aktiv, unter anderem als Entwicklungsleiter der Suse-Distribution. Schläger arbeitete auch als einer der ersten Entwickler an KDE mit und war laut AMD auch mit mehreren nicht genannten Chipdesigns beschäftigt.

AMDs Ankündigung zum OSRC kommt nur wenige Tage vor der Eröffnung von Intels "Microprocessor Lab" in Braunschweig, von der Golem.de in der kommenden Woche berichten wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Borderlands 3 38,99€, The Outer Worlds 44,99€)

brusch 21. Apr 2006

Das ist Quatsch, da es nur den Entwicklern nützen würde, die mit dem entspr. Compiler...


Folgen Sie uns
       


Silent Hill (1999) - Golem retro_

Wir haben einen Ausflug ins beschauliche Silent Hill gemacht - und ins Jahr 1999.

Silent Hill (1999) - Golem retro_ Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

    •  /