• IT-Karriere:
  • Services:

Pentium 4 mit 4 GHz durch die Hintertür

Neue Extreme Edition leicht zu übertakten

Der in der vergangenen Woche vorgestellte "Pentium Extreme Edition 965" arbeitet nominell mit 3,73 GHz. Doch auch ohne andere Teile des Rechners zu übertakten, kann er mit 4,26 GHz betrieben werden - mit konventioneller Luftkühlung.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Trick liegt im frei einstellbaren Multiplikator, den die Extreme Editions seit geraumer Zeit mitbringen. Intels andere Prozessoren verfügen über einen ab Werk fest eingestellten Taktvervielfacher, so dass sich die interne Frequenz nur über das Anlegen eines höheren FSB-Takts steigern lässt. Dabei werden Teile des Chipsatzes und der Arbeitsspeicher auf den meisten Mainboards zwangsläufig auch übertaktet.

Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn
  2. ENERTRAG Aktiengesellschaft, Berlin, Dauerthal

Beim neuen Modell wird der reale externe Takt von 266 MHz (1006 MHz effektiv per Quad-Pumping) über den serienmäßigen Multiplikator von 14 auf 3,73 GHz gesteigert. Setzt man den Vervielfacher auf 16, so steigt die interne Frequenz auf 4,26 GHz. Laut einem Test von Tom's Hardware Guide arbeitet die CPU dann auch mit dem mitgelieferten "Boxed-Kühler" von Intel stabil, und zwar ohne höhere Spannungen einzustellen.

Neben den 4,26 GHz kann die neue Extreme Edition mit einem Multiplikator von 19 auch auf über 5 GHz getrieben werden - ausprobiert hat das mit reiner Luftkühlung oder zusätzlichen Spannungsanpassungen wohl noch niemand. Intel selbst gibt Multiplikatoren von mehr als 19 in seinem Datenblatt auch als "Reserved" an, selbst wenn sie sich theoretisch auf den Wert 60 setzen lassen.

Intel selbst gibt die neuen Multiplikatoren zwar in seinem Datenblatt an, bewirbt das Übertakten der CPU aber nicht ausdrücklich - die Garantie für ein funktionierendes System müssen dann die PC-Hersteller übernehmen. Das tut beispielsweise Dell, deren Spiele-PC XPS 600 ab Werk mit 4,26 GHz arbeitet. Der Rechner wird derzeit nur in den USA angeboten, Dells deutsche Webseiten führen nur den bisherigen Intel-Spitzenreiter, die Extreme Edition 955 mit 3,46 GHz, als größte CPU. Angaben zum Stromverbrauch solcher Systeme macht Dell nicht.

Laut der Tests von Tom's Hardware benötigt ein System mit der auf 4,26 GHz übertakteten Extreme Edition 965 samt GeForce 7800 GTX und 1 GByte DDR2-Speicher schon bei ruhendem Windows-Desktop 144 Watt aus der Steckdose. Unter Last sind es dann 265 Watt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 139,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Crew Crusher 05. Apr 2006

Also die 4 GhZ sind zumindest mal beim Rendern mit offline Renderern schnell ausgelastet...

Striker1 04. Apr 2006

Also ich denke alle Punkte die du hier so ansprichst sind Kleinigkeiten. Vor allem wenn...

guest 03. Apr 2006

höherer takt -> heißer strom hungriger quad pump, einfach mehr packete pro takt außerdem...


Folgen Sie uns
       


Windows Powertoys - Tutorial

Wir geben einen kurzen Überblick der Funktionen von Powertoys für Windows 10.

Windows Powertoys - Tutorial Video aufrufen
Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Threat-Actor-Expertin: Militärisch, stoisch, kontrolliert
Threat-Actor-Expertin
Militärisch, stoisch, kontrolliert

Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Emotet Die Schadsoftware Trickbot warnt vor sich selbst
  2. Loveletter Autor des I-love-you-Virus wollte kostenlos surfen
  3. DNS Gehackte Router zeigen Coronavirus-Warnung mit Schadsoftware

    •  /