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Intels Pentium D: Neues Modell 960 und kleinere Preise

Dual-Core-CPUs deutlich günstiger

Mit teils extremen Preissenkungen beendet Intel die Netburst-Ära: Das bisherige Spitzenmodell 950 ist nur noch halb so teuer und die gesamte 900er-Serie wurde zum 1. Mai 2006 günstiger - ideale Bedingungen für Aufrüster.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neuen Produkte und Preissenkungen betreffen ausschließlich den Pentium D der 900er-Serie mit Presler-Kern und zweimal 2 MByte L2-Cache in 65 Nanometern Strukturbreite. Das neue Modell "Pentium D 960" erreicht mit seinen beiden Kernen jetzt je 3,6 GHz, die typische Leistungsaufnahme unter Last (TDP) liegt nun aber wie bei den Extreme Editions bei 130 Watt. Intel will jedoch im neuen Stepping C1 das bisher bei der 900er-Serie fehlerhafte SpeedStep repariert haben. Der Prozessor kann also bei geringer Systembelastung deutlich weniger Strom verbrauchen. Der Pentium D 960 kostet mit einem 1.000er-Stückpreis von 530,- US-Dollar für PC-Hersteller und Wiederverkäufer 530,- US-Dollar.

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Der Pentium D 960 ist damit sogar günstiger als es der Pentium D 950 (3,4 GHz) zuletzt war, dieser kostete bisher 637,- Dollar und ist nun für 316,- Dollar zu haben - Intel hat den Preis glatt halbiert. Auch das Modell 940 (3,2 GHz) fiel von 423,- auf 241,- Dollar, was ganzen 43 Prozent Abschlag entspricht. Beim Modell 930 (3,0 GHz) sind es mit 209,- statt zuvor 316,- Dollar noch 34 Prozent und der kleinste Pentium D 920 (2,8 GHz) ist jetzt für 209,- statt bisher für 241,- Dollar zu haben und damit immerhin noch 13 Prozent günstiger.

Dass Intel die Modelle 920 und 930 offiziell zum gleichen Preis anbietet, hat eine lange Tradition. Die kleinsten Modelle einer CPU-Familie finden sich ohnehin meist nur in Komplett-PCs von großen Herstellern; hier werden die Mengenrabatte dann individuell ausgehandelt.

Für die Modelle 950 bis 920 gibt Intel einheitlich eine TDP von 95 Watt an. Wer ein entsprechendes Mainboard besitzt, das damit zurechtkommt und mit einem BIOS-Update für den Presler-Kern versehen ist, kann nun sein System noch einmal aufrüsten - oder sich bis Juli 2006 gedulden, denn dann erscheint, wie Intel inzwischen offiziell ankündigte, der Conroe-Prozessor mit Core-Architektur. Mit Ausnahme des bereits erhältlichen Chipsatzes 975X läuft Conroe nach bisher unbestätigten Informationen nicht mit älteren Intel-Chipsätzen wie den 945- und 955-Modellen.

Bei den deutschen Versendern sind die Preisänderungen teils schon an die Kunden weitergegeben. So ist beispielsweise ein Pentium D 930 (3,0) GHz als "Boxed"-Version mit Kühler und Intel-Garantie für 219,- Euro zu haben.



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Trios 03. Mai 2006

nun, eine Rate von 4,1 GHz ist nun wahrlich nicht alles, auf die Architektur kommt es...

vtakeoff 02. Mai 2006

... wer will in 2 Monaten noch einen lärmenden rechner mit einer 130W schluckenden...

Greenbean 02. Mai 2006

Zum Schluss stellt sich berechtigt die Frage nach den Risiken oder Bedenken zu diesem...


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