Ubuntu: Vorschau auf "Edgy Eft"
Mark Shuttleworth erklärt in seiner E-Mail(öffnet im neuen Fenster) , dass der Name Edgy Eft symbolisch für die nächste Ubuntu-Version sei. Edgy beziehe sich vor allem auf den gebräuchlichen Begriff "bleeding edge", der andeutet, dass sehr neue Techniken in die Distribution einfließen sollen. Ein Eft ist ein junger Molch, der seine Umgebung erkundigt. Laut Shuttleworth soll auch Ubuntu unbekannte Gebiete betreten.
Wird der halbjährliche Veröffentlichungrhythmus eingehalten, erscheint die übernächste Ubuntu-Version im Dezember 2006 und trägt damit die Versionsnummer 6.12. Diese soll dann Virtualisierung mit Xen bieten und Xgl oder AIGLX für grafische Effekte des Desktops. Zudem soll der Network Manager ausgebaut werden und auf AMD64-Systemen sollen sich 32-Bit- und 64-Bit-Anwendungen ohne Umwege nebeneinander verwenden lassen.
Man könne mit dem Dapper-Drake-Nachfolger einige Risiken eingehen, so Shuttleworth. Dapper Drake erweise sich als sehr gute Version, bei der Anwender bleiben sollen, die ein wirklich stabiles System benötigen. Daher werde man auch neuen Anwendern Dapper Drake empfehlen, es sei denn sie möchten die Neuerungen ausprobieren. Daher wolle man auch sicherstellen, dass Dapper Drake neue Hardware eine Weile lang unterstützten wird.
Wer Ideen für Edgy Eft hat, soll diese bereits jetzt in das Launchpad eintragen. Eine Woche nach der Veröffentlichung von Dapper Drake wollen die Entwickler dann das Archiv für Edgy Eft öffnen und mit den Arbeiten beginnen.
Ubuntu 6.06 soll nach einer Verschiebung des Veröffentlichungstermins nun am 1. Juni 2006 erscheinen.



