
Der erste der vier Wave Glider, die autonom den Pazifik überqueren, hat sein Ziel Australien erreicht. Der Schwimmroboter hat für die rund 16.700 Kilometer lange Strecke etwas mehr als ein Jahr gebraucht.

US-Wissenschaftler haben einen Algorithmus entwickelt, der Stimmungen an der Stimme erkennt. Eine einfache App nutzt dies, um ein Gesicht anzuzeigen, dessen Ausdruck die Laune des Sprechers widerspiegelt.

Tim Berners-Lee, Entwickler des WWW und Chef des W3C, hat sich gegen eine Neuorganisation des Internets ausgesprochen. Das derzeitige System funktioniere gut. Eine Umstrukturierung könnte die Stabilität beeinträchtigen und neue Probleme schaffen.

Nachdem die Curiosity-Mission bislang so erfolgreich verlaufen ist, plant die US-Raumfahrtbehörde Nasa schon den nächsten Schritt: 2020 will sie einen weiteren Rover zum Mars schicken. Um Kosten zu sparen, soll dieser weitgehend mit Curiosity identisch sein.

Ein US-Forscher bringt Robotern mimetische Tricksereien aus der Tierwelt bei: Manche Tiere locken Artgenossen auf die falsche Fährte oder vertreiben Feinde, indem sie so tun, als seien sie viel stärker, als sie wirklich sind.

Ab 2014 will der schwedische Autohersteller Volvo Autos ausliefern, die bei geringeren Geschwindigkeiten autonom fahren können. Damit will Volvo zu mehr Sicherheit auf den Straßen beitragen.

Curiosity hat in Proben aus dem Marssand eine Kohlenstoffverbindung gefunden. Die Nasa-Wissenschaftler sind aber nicht sicher, ob der Rover den Kohlenstoff selbst von der Erde mitgebracht hat.

Eine robotische Kette, die in komplexe Formen gebracht werden kann, haben Forscher am MIT entwickelt. Milli-Motein, motorisiertes Protein in Millimetergröße, nennen sie die Entdeckung.

Mehrere europäische Luftfahrtunternehmen haben gemeinsam eine Drohne mit Tarnkappentechnik entwickelt. Der Technologiedemonstrator hat seinen Erstflug absolviert.

In Dubai beginnt die Konferenz der ITU, auf der unter anderem über eine neue Internetkontrolle verhandelt wird. Kritiker, darunter Vinton Cerf, warnen davor, dass das die Freiheit des Internets gefährden könne.

Spaun ist das Modell eines Gehirns, das aus 2,5 Millionen Neuronen besteht. Es kann unter anderem Zahlen sehen, erkennen und aufschreiben. Ziel ist, den Zusammenhang von Gehirnaktivität und Verhalten zu verstehen.

Am Äquator des Merkurs ist es glühend heiß. In den Kratern an den Polen des Planeten hingegen ist es bitter kalt. Dort hat eine Raumsonde Hinweise auf gefrorenes Wasser gefunden.

Kurz vor einer Pressekonferenz Anfang kommender Woche gab es Spekulationen, dass Curiosity Hinweise auf Leben auf dem Mars gefunden haben könnte. Die Nasa wiegelt ab: Der Mars bleibt einstweilen unbewohnt.

Die japanische Eisenbahngesellschaft JR Tokai will die Schiene abschaffen: 2027 will das Unternehmen die erste Strecke mit einer Magnetschwebebahn betreiben.

US-Wissenschaftler haben getestet, ob Mondgestein für Rapid Prototyping taugt. Es lässt sich, so haben sie herausgefunden, mit einem Laser schmelzen und zu neuen Gegenständen verarbeiten. Astronauten können also in Zukunft auf fremden Himmelskörpern mit einem 3D-Drucker Gegenstände aufbauen.

Hytaq ist ein Roboter, der fahren und fliegen kann. Er nutzt die Vorteile beider Fortbewegungsarten: Beim Fahren spart er Energie, fliegend überwindet er Hindernisse.

Bücher, Bilder, Musik, Filme, 3D-Scans - es gibt kaum einen Medientypus, den Nutzer nicht in der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) finden. Zumindest dann, wenn diese endgültig fertig ist. Nach fünf Jahren Aufbau können Nutzer seit Mittwoch die erste Version der DDB online besuchen.

Statt teure neue Satelliten ins All zu schießen, wollen chinesische Wissenschaftler Satellitennavigation mit vorhandenen Satelliten betreiben. Am liebsten sind ihnen ältere, die nicht mehr ganz auf Position sind.

Portabee und Printrbot Jr. sind leichte 3D-Drucker, die zusammengelegt werden können und in einen Rucksack passen sollen. Nutzer sollen den relativ leichten Portabee mitnehmen und unterwegs Gegenstände damit aufbauen. Printrbot Jr. soll vor allem in der Schule zum Einsatz kommen.

Sciencestarter ist die erste deutsche Crowdfunding-Plattform für die Wissenschaft. Die Angebote sollen nicht nur zum Geldsammeln dienen, sondern auch den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Bürgern fördern.

Eine elektrische Spinnmaschine und ein Tintenstrahldrucker sind modifiziert und zu einem 3D-Drucker kombiniert worden, mit dem sich Knorpelgewebe künstlich herstellen lässt. Damit wollen US-Forscher künftig beschädigte Knorpel nachbauen und den Verletzten implantieren.

Toshiba hat einen vierbeinigen Roboter vorgestellt, der im zerstörten Atomkraftwerk in Fukushima eingesetzt werden soll. Bei einer Präsentation zeigte der Tetrapode jedoch noch einige Schwächen.

Retina-Implantate sollen Blinden das Sehen ermöglichen. Lesen ist aber auch mit den Implantaten schwierig. Forscher haben an einem Probanden eine alternative Lektüremethode ausprobiert: Sie haben ihn Braille-Buchstaben sehen lassen.

Im Mai 2012 wurde die Schadsoftware Flame auf Computern im französischen Präsidentenpalast gefunden. Hinter der ausgefeilten Spionageaktion sollen US-Stellen stecken. Die USA leugnen eine Beteiligung.

3D Systems behauptet, Formlabs verletze mit seinem erfolgreichen 3D-Drucker Form 1 ein Patent. Der 3D-Drucker-Hersteller klagt deshalb gegen den Konkurrenten und die Crowdfunding-Plattform Kickstarter.

Nur ein dezentrales Internet sei ein freies Internet - so in etwa argumentiert Google gegen die Pläne, die Kontrolle über das Internet an die UN-Organisation ITU zu übertragen. Das Unternehmen erklärte, eine solche Zentralisierung könnte die Entwicklung des Internets hemmen und Zensur begünstigen.

Da staunen die etablierten Hersteller: Ein Neueinsteiger aus Indien stürmt auf den ersten Platz der Rangliste nachhaltiger Hardware von Greenpeace. Wipro lässt die bisherigen Teilnehmer weit hinter sich.

Das US-Unternehmen Puzzlebox hat einen Hubschrauber entwickelt, der mit der Kraft der Gedanken des Piloten in die Luft erhoben wird. Per Crowdfunding soll der Helikopter zur Serienreife gebracht werden.

Google holt sich Verstärkung für sein Projekt mit selbstfahrenden Autos: Künftig wird der stellvertretende Chef der Verkehrsbehörde NHTSA für das Unternehmen arbeiten.

Noch werden Drohnen und Kampfroboter von Menschen gesteuert. Die Organisation Human Rights Watch befürchtet, dass Roboter in Zukunft von sich aus schießen könnten. Sie fordert deshalb ein internationales Abkommen, das die Entwicklung und den Bau von autonomen Kampfrobotern verbietet.

Der von Honda entwickelte humanoide Roboter Hearbo versteht genau, was ein Mensch ihm sagt: Er verfügt über ein besonderes System zur akustischen Wahrnehmung, das ihm ermöglicht, vier Geräuschquellen zu unterscheiden und zu verarbeiten.

Wie viel liest ein Student in seinem digitalen Lehrbuch? Macht er Anmerkungen, unterstreicht er? Solche Daten erfasst ein Programm des US-E-Book-Anbieters Coursesmart. Drei US-Bildungsstätten wollen das System testen.

Das kroatische Unternehmen Hipersfera will ein unbemanntes, autonomes Luftschiff bauen, das mit Kameras ausgestattet ist. Es soll lange in der Luft bleiben und Bilder in Echtzeit liefern können. Derzeit gibt es aber nur einen kleinen Prototyp.

Google will offensichtlich in das Geschäft mit mobilen Internetzugängen einsteigen. Das Unternehmen soll mit dem Satellitenfernsehanbieter Dish Network verhandeln, der über Mobilfunkfrequenzen verfügt und einen Partner sucht.

Einem Menschen würde der Abschlag eines Baseballs aus der Hand alle Finger brechen. Eine vom US-Unternehmen iRobot entwickelte Roboterhand übersteht das problemlos. Sie ist aber nicht nur robust, sondern auch geschickt.

Northrop Grumman und die US-Marine bereiten die Drohne X-47B auf den Einsatz auf dem Flugzeugträger vor: Kürzlich wurde ferngesteuertes Fahren getestet. Demnächst soll der Katapultstart geübt werden. 2013 geht's dann aufs Schiff.

Ein verdrillter Faden, der sich schnell auf- und abwickelt oder sich zusammenzieht und ausdehnt, soll einen leistungsfähigen und vielseitigen Antrieb ergeben. Aktiviert wird er durch Wärme, die elektrisch oder durch Licht erzeugt wird.

Eine Linse aus einem Metamaterial bündelt Funkwellen und soll hochaufgelöste Bilder sehr kleiner Strukturen ermöglichen. Die Linse wurde im 3D-Drucker gefertigt.

Besucher eines Museums in Hamburg können weitergehende Informationen in der Wikipedia zu bestimmten Exponaten auf ihrem mobilen Endgerät abrufen. Die Artikel sind per QR-Code verlinkt.

Panacast ist eine Videokamera, die aus sechs Kameras besteht. Deren Bilder werden in Echtzeit zu einem 200-Grad-Bild montiert und dann übers Internet gestreamt.

Das US-Auto des Jahres 2013 hat keinen Verbrennungsantrieb: Das US-Magazin Motor Trend hat den Titel dem Elektroauto Tesla Model S verliehen.

Wer sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten online über die Regierung lustig macht oder Karikaturen veröffentlicht, kann dafür ins Gefängnis kommen. Die Emirate haben ein neues Internetgesetz erlassen, das solche Zensurmaßnahmen definiert.

Ein französisch-japanisches Forscherteam hat eine Gedankensteuerung für einen Roboter entwickelt. Der Proband sieht optische Reize auf einem Bildschirm, die in Steuersignale umgesetzt werden.

300.000 Roboter wollte Foxconn-Chef Terry Gou bis Ende 2012 in seinen Fabriken aufstellen. Dieses Ziel wird das Unternehmen nicht erreichen.

Bosch steigt wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten aus Desertec aus. Es ist das zweite bekannte Unternehmen in kurzer Zeit, das das Solarenergieprojekt verlässt.

Die Darpa ruft Amateurastronomen auf, beim Schutz von Satelliten vor Weltraumschrott zu helfen. Die Astronomen sollen ihre Ausrüstung zur Verfügung stellen, um die Objekte im Orbit im Blick zu behalten.

US-Augenärzte haben herausgefunden, dass Menschen mit einer bestimmten Sehschwäche auf einem iPad schneller lesen als auf Papier. Die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms erzeugt einen hohen Kontrast, was das Lesen erleichtert.

Datawind bringt in Indien das nächste Bildungstablet auf den Markt, bei dem einige technische Schwächen des Vorgängers behoben wurden. Auch das neue Aakash 2 wird vom Staat subventioniert.

US-Forscher haben ein Material entwickelt, das zwei wichtige Eigenschaften der Haut hat: Es kann Berührungen erkennen, und es wächst wieder zusammen, wenn es verletzt wurde.

Das Space and Missile Defense Command der US-Armee hat einen eigenen 3D-Drucker hergestellt, der knapp 700 US-Dollar kosten soll. Das Gerät ist mit dem Ziel entwickelt worden, dass sich künftig jeder Haushalt einen 3D-Drucker leisten können soll.