Abo
  • IT-Karriere:

3D-Druck: New York ist gegen gedruckte Waffen

New York City und der US-Bundesstaat New York bereiten Gesetze gegen Waffen aus dem 3D-Drucker vor: In der Stadt soll eine Einschränkung, im Bundesstaat ein Verbot durchgesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Cody Wilson mit Liberator: wüssten nicht, dass diese Waffen existieren, bis sie abgefeuert werden
Cody Wilson mit Liberator: wüssten nicht, dass diese Waffen existieren, bis sie abgefeuert werden (Bild: Defense Distributed/Screenshot: Golem.de)

New Yorker Politiker haben auf die Aktionen der Waffendrucker von der Gruppe Defense Distributed reagiert: Sowohl im Parlament des Bundesstaates als auch im Stadtrat von New York City (NYC) sind Gesetze gegen gedruckte Waffen in Vorbereitung.

Stellenmarkt
  1. Vorwerk Services GmbH, Wuppertal
  2. Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern, Bonn

Die von Cody Wilson gegründete Gruppe propagiert die Herstellung von Feuerwaffen mit dem 3D-Drucker. Sie hat mit Defcad eine Suchmaschine für entsprechende Dateien eingerichtet. Anfang Mai stellte die Gruppe die gedruckte Pistole Liberator vor - und zog damit prompt den Unmut der US-Regierung auf sich: Die verlangte, dass die 3D-Datei von Liberator aus Defcad entfernt werde, da die Bereitstellung im Internet einem illegalen Waffenexport gleichkomme.

Lizenzierte Büchsenmacher

In der Stadt New York will Lewis Fidler, Demokrat aus Brooklyn, die Herstellung von Waffen per 3D-Druck einschränken. Der von ihm eingebrachte Gesetzesentwurf sieht vor, dass nur lizenzierte Büchsenmacher Feuerwaffen oder Teile davon drucken dürfen.

Das allein dürfte Defense Distributed in NYC noch nicht stoppen - die Gruppe hat im März eine Lizenz zum Herstellen von Waffen erhalten. Allerdings muss der Waffendrucker die Waffe innerhalb von drei Tagen bei der New Yorker Polizei mit einer eindeutigen Kennung registrieren.

"Wenn das unreguliert bleibt, dann wären das Waffen ohne Geschichte - potenziell ohne Kennzeichnung und Verkaufsgeschichte", sagte Fidler der Tageszeitung New York Daily News. "Wir wüssten nicht einmal, dass diese Waffen existieren, bis sie abgefeuert werden."

Verbot von gedruckten Waffen

Noch weiter geht Linda Rosenthal, demokratische Abgeordnete im Parlament des Bundesstaates New York: Der von ihr eingebrachte Gesetzesentwurf verlangt, die Schusswaffen und Magazine aus dem 3D-Drucker zu verbieten. Herstellung, Verkauf und Einsatz solcher Waffen sollen unter Strafe gestellt werden.

Magazin gegen neues Gesetz

New York gehört für die Waffendrucker um den Texaner Wilson ohnehin nicht zum bevorzugten Gebiet in den USA: Defense Distributed hat Anfang des Jahres ein 30-Schuss-Magazin für das Sturmgewehr AR-15 gedruckt. Es war eine Reaktion auf ein neues Gesetz des Bundesstaates New York, das dort Magazine mit mehr als sieben Schuss verbietet.

Wenn es nicht mehr möglich sei, größere Magazine zu kaufen, dann müssten sie sie eben drucken, erklärte Defense Distributed seinerzeit. Die Gruppe hat es Cuomo Magazine genannt, in Anspielung auf Andrew Cuomo, den Gouverneur des Bundesstaates, der das Gesetz unterzeichnet hatte.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,90€
  2. 89,90€ (Versandkostenfrei!)
  3. (u. a. Forza Horizon 4 Xbox One/Windows 10 für 34,49€, F1 2019 Legends Edition für 38,99€)
  4. (aktuell u. a. Netzteile von Thermaltake ab 44,99€, AMD Ryzen 7 2700 für 189,90€, Corsair K70...

jnsmy 18. Jun 2013

Aktuelle Version: http://pastebin.com/nK054a65

VeldSpar 17. Jun 2013

mich wundert dabei eher, dass die das gemacht haben - für mich hört sich so ne takedown...

Anonymer Nutzer 17. Jun 2013

@ Velspar, du schriebst:"nur durch menschen wie mich die an freiheit, voluntarismus und...

jnsmy 17. Jun 2013

Waffen sind ohne Besitzer ungefährlich, sie kämen auch nicht gegen die Regierung zum...

jnsmy 17. Jun 2013

Seht euch das Video an, dann urteilt nochmal über das Waffenverbot http://www.youtube.com...


Folgen Sie uns
       


Timex Data Link ausprobiert

Die Data Link wurde von Timex und Microsoft entwickelt und ist eine der ersten Smartwatches. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben wir uns die Uhr genauer angeschaut - und über einen alten PC mit Röhrenmonitor programmiert.

Timex Data Link ausprobiert Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein

    •  /