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Raumfahrt: Shenzhou erreicht Raumstation Tiangong

Nach zwei Tagen hat das chinesische Raumschiff Shenzhou X an der Raumstation Tiangong angedockt. Das Docken erfolgte automatisch. Später ist ein von Hand gesteuertes Andockmanöver geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Raumatation Tiangong mit Shenzhou-Raumschiff (Symbolbild): Absturz im Herbst 2013
Raumatation Tiangong mit Shenzhou-Raumschiff (Symbolbild): Absturz im Herbst 2013 (Bild: CSME)

Nie Haisheng, Zhang Xiaoguang und Wang Yaping sind wohlbehalten auf der Raumstation Tiangong I angekommen. Zwei Tage nach dem Start hat das Raumschiff Shenzhou X an der Station angedockt, in die die Taikonauten umgestiegen sind.

  • Start einer Langer-Marsch-Trägerrakete mit der Shenzhou X am 11. Juni 2013 (Foto: CSME)
  • Wenige Tage zuvor war die Rakete zur Rampe am Startplatz Jiuquan in der Inneren Mongolei gerollt. (Foto: CSME)
  • Es wird der längste chinesische Raumflug und die letzte zur Raumstation Tiangong-I. (Foto: CSME)
Start einer Langer-Marsch-Trägerrakete mit der Shenzhou X am 11. Juni 2013 (Foto: CSME)
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Um 7:18 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) machte Shenzhou X an der Station fest. Eine halbe Stunde zuvor war auf automatische Steuerung umgestellt worden. Annäherung und Docken erfolgten automatisch. Im Lauf ihres Aufenthalts wird die Raumfähre wie in der vorgehenden Mission noch einmal von Tiangong ab- und wieder andocken. Das zweite Andockmanöver wird dann von Hand gesteuert.

Unterricht aus dem All

Drei Stunden nach dem Andocken, um 10:17 Uhr MESZ, sei die Shenzhou-Besatzung in die Station umgestiegen, berichtet die Raumfahrtorganisation China Manned Space Engineering (CMSE). Sie sollen zwölf Tage auf der Station bleiben und dort Experimente durchführen, die für den Bau einer weiteren Raumstation wichtig sind. Luftwaffenpilotin Wang, die zweite Chinesin im All, wird zudem Schülern per Video einige Unterrichtsstunden erteilen.

Shenzhou X war am 11. Juni 2013 vom Raketenstartplatz Jiuquan in der Provinz Innere Mongolei aus gestartet. Eine Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 2-F (CZ2-F) brachte sie in den Orbit. Die Mission ist auf 15 Tage angelegt - sie wird damit die bisher längste chinesische Raumfahrtmission.

Tiangong-I ist eine experimentelle Raumstation, die Ende September 2011 ins All geschossen wurde. Sie dient zur Vorbereitung für eine zweite, permanente Station, die die Chinesen um die kommende Jahrzehntwende in die Erdumlaufbahn bringen wollen. Nie, Zhang und Wang sind die letzten Besucher auf Tiangong-I. Die Station soll in etwa drei Monaten abgesenkt werden und bei Wiedereintritt in die Atmosphäre verglühen.



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honk 14. Jun 2013

Noch nie Civilisation gespielt? Wenn Du nicht stark genug bist, um der andern Nation eins...

honk 14. Jun 2013

wie schnell sich China vom fast Entwicklungsland zur einer führenden Industrienation...


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