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Shenzhou 10: Letzte bemannte Mission zur Raumstation Tiangong gestartet

Vor den Augen des Präsidenten Xi Jinping ist das chinesische Raumschiff Shenzhou-X zur Raumstation Tiangong gestartet. Es wird der letzte Besuch auf der Station - diese soll in wenigen Monaten zum Absturz gebracht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Start von Shenzhou-X: Lektionen aus dem All
Start von Shenzhou-X: Lektionen aus dem All (Bild: CMSE)

Das chinesische Raumschiff Shenzhou X ist planmäßig gestartet und auf dem Weg zur Raumstation Tiangong. In gut zwei Wochen soll die dreiköpfige Besatzung wieder zur Erde zurückkehren. Es ist der letzte Flug zu Chinas erster Raumstation.

  • Start einer Langer-Marsch-Trägerrakete mit der Shenzhou X (Foto: CSME)
  • Wenige Tage zuvor war die Rakete zur Rampe am Startplatz Jiuquan in der Inneren Mongolei gerollt. (Foto: CSME)
  • Es wird der längste chinesische Raumflug und die letzte zur Raumstation Tiangong-I. (Foto: CSME)
Start einer Langer-Marsch-Trägerrakete mit der Shenzhou X (Foto: CSME)
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Um 17:38 Uhr Ortszeit (11:38 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, MESZ) hob die Raumkapsel an Bord einer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 2-F (CZ2-F) ab. Der Start sei erfolgreich verlaufen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. 19 Minuten später sei sie in den vorgesehenen Orbit eingetreten, berichtet die Raumfahrtorganisation China Manned Space Engineering (CMSE). Zu dem Ereignis war auch Präsident Xi Jinping, der gerade vom Staatsbesuch aus den USA zurück ist, zum Raketenstartplatz Jiuquan in der Provinz Innere Mongolei gekommen.

Dreiköpfige Besatzung

Shenzhou X ist der fünfte bemannte chinesische Flug ins Weltall. Drei Taikonauten, wie die Raumfahrer in China genannt werden, sind an Bord: Kommandant Nie Haisheng, Zhang Xiaoguang und Wang Yaping. Für Nie ist es der zweite Flug ins All, Zhang und Wang sind Weltraumdebütanten. Wang ist die zweite Chinesin im All - die erste, Liu Yang, gehörte zur Besatzung von Shenzhou IX.

Die Besatzung wird Kurs auf die Raumstation Tiangong-I nehmen und dort andocken. Auf der Station soll sie Experimente durchführen, die für den Bau einer weiteren Raumstation wichtig sind. Wie bei der Vorgängermission Shenzhou-IX sind auch bei Shenzhou-X zwei Andockmanöver geplant: Das Raumschiff wird zunächst automatisch an die Station andocken. Nach einigen Tagen wird es von Tiangong getrennt und dann noch einmal per Handsteuerung an dieser festmachen.

Lektionen aus dem All

Außerdem wird Wang per Video Unterrichtsstunden aus dem Weltall erteilen: Sie will Grund- und Mittelschülern aus dem Weltraum etwas über physikalische Phänomene wie etwa die Schwerkraft beibringen. Wang ist allerdings auf der Erde keine Lehrerin, sondern Majorin der chinesischen Luftwaffe. Sie war ursprünglich für die Besatzung von Shenzhou-IX vorgesehen.

Zwölf Tage wird die Besatzung auf der Station bleiben. Die gesamte Shenzhou-X-Mission soll 15 Tage dauern. Es wird die längste chinesische Raumfahrtmission bis dato. Es ist auch der letzte Flug zu Tiangong-I: Die Ende September 2011 ins All geschossene experimentelle Raumstation soll in etwa drei Monaten abgesenkt werden und bei Wiedereintritt in die Atmosphäre verglühen.

China will um das Jahr 2020 eine eigene permanente Raumstation in die Erdumlaufbahn bringen. Diese soll dann die Nachfolgerin der Internationalen Raumstation werden, die voraussichtlich im Jahr 2020 zum Absturz gebracht werden soll.

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elgooG 12. Jun 2013

Hmmm...wie hoch werden wohl die Chancen sein, dass die Raumstation je wieder gefunden...

Charles Marlow 12. Jun 2013

Naja, für den Durchschnittsdödel, der sich für besonders lustig hält, mit seinem...

Dude-01 11. Jun 2013

Ich hätte nicht gedacht, dass die ISS so schnell wieder runterkommt. Das wären kein...


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