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Sonnenenergie: Apple will Rechenzentrum mit Solarstrom betreiben

Apples neues Rechenzentrum im US-Bundesstaat Nevada soll mit sauberem Strom betrieben werden: Dazu will das Unternehmen ein Solarkraftwerk bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Solaranlage (Symbolbild): alle Rechenzentren mit sauberer Energie betreiben
Solaranlage (Symbolbild): alle Rechenzentren mit sauberer Energie betreiben (Bild: STR/AFP/Getty Images)

Apple plant ein Solarkraftwerk im US-Bundesstaat Nevada. Die Solaranlage, die das Unternehmen zusammen mit dem Energieversorger NV Energy bauen wird, soll das Rechenzentrum versorgen, das derzeit in Reno gebaut wird.

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Der Fort Churchill Solar Array solle eine Fläche von 55,4 Hektar haben und eine Leistung von 18 bis 20 Megawatt liefern. Das Kraftwerk werde im Jahr 43,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen, teilt Apple mit. Das Solarkraftwerk wird nicht nur das Rechenzentrum versorgen, sondern auch noch Strom in das Netz von NV Energy einspeisen.

Acht Monate Bauzeit

Etwa acht Monate soll es dauern, das Solarkraftwerk zu errichten, berichtet die Tageszeitung Reno Gazette Journal. Allerdings müsse die Anlage noch von den Behörden Nevadas genehmigt werden. Den Bau wird Sun Power übernehmen. Das Unternehmen hat auch schon das Solarkraftwerk gebaut, das den Strom für Apples Rechenzentrum in Maiden im US-Bundesstaat North Carolina liefert. Ein weiteres Solarkraftwerk soll Ende dieses Jahres fertig werden.

Ziel sei, alle seine Rechenzentren mit sauberer Energie zu betreiben, erklärt Apple. Seine Standorte in Austin im US-Bundesstaat Texas und Elk Grove im US-Bundesstaat Kalifornien sowie im irischen Cork werden bereits mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt.

Kritik von Greenpeace

Im vergangenen Jahr hatte Greenpeace in der Studie How Clean is your Cloud? das Unternehmen noch gerügt: Apple führe "die Liste der 'dreckigen' IT-Firmen an, 55 Prozent des Energiebedarfs für ihre Cloud deckt die Firma mit Kohlestrom, weitere 27 Prozent mit Atomstrom", kritisierte die Umweltschutzorganisation seinerzeit.

Greenpeace lobte aber Apples Umdenken: Das Projekt in Nevada zeige, "dass das Unternehmen sein Versprechen einhält, seine iCloud zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu versorgen", sagte ein Sprecher von Greenpeace International dem Reno Gazette Journal.

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mysimon 05. Jul 2013

Da brauchen die aber sehr viel Platz, sie Panels kann man ja nicht übereinander aufbauen...

kitingChris 04. Jul 2013

Hä? Eben schon genau den Anteil mit dem du Tagsüber Kohlekraftwerke herunterfahren (auf...

kitingChris 03. Jul 2013

Wieso nicht? Macht es bisherige Fakten ungeschehen? Und letztlich ist es ja ein Lob...

savejeff 02. Jul 2013

@TO: jope die erste positive Nachricht über Apple die ich seit langem höre. Sowas is man...


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