iRobot: Telepräsenzroboter Ava bekommt Riesenbildschirm

Das US-Robotikunternehmen iRobot hat zusammen mit dem Hardwarehersteller Cisco eine Version des Telepräsenzroboters Ava vorgestellt. Statt eines iPads hat Ava 500 einen über 21 Zoll großen Monitor als Kopf.

Artikel veröffentlicht am ,
Ava 500: unterwegs im öffentlichen oder privaten Modus
Ava 500: unterwegs im öffentlichen oder privaten Modus (Bild: iRobot)

Der US-Roboterhersteller iRobot stellt einen neuen Telepräsenzroboter vor. Er ist in Zusammenarbeit mit Cisco Systems entstanden und nutzt ein Telepräsenzsystem des US-Hardwareherstellers, das das Tablet ersetzt, welches früher als Kopf des Roboters diente.

Stellenmarkt
  1. Spezialist für IT-Sicherheit (m/w/d)
    ekom21 - KGRZ Hessen, Gießen, Darmstadt, Kassel
  2. IT-Mitarbeiter (m/w/d) für klinische Anwendungen und Digitalisierungsprojekte
    Diakonie-Klinikum Stuttgart, Stuttgart
Detailsuche

Ava 500 heißt der Telepräsenzroboter von iRobot. Er ist eine Weiterentwicklung der Version aus dem Jahr 2011, die inzwischen unter der Bezeichnung RP Vita für den Betrieb in US-Krankenhäusern zugelassen ist.

Ava fährt auf drei Rädern und ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, die eine autonome und sichere Navigation ermöglichen. Dazu gehören Laserscanner, Ultraschallsensoren, 2D- und 3D-Kameras sowie ein Sensor, der den Roboter vor Stufen warnt.

21,5-Zoll-Bildschirm statt iPad

Der erste Ava hatte als Kopf und als Kommunikationseinrichtung ein Tablet, im Fall vom RP Vita ein iPad. Ava 500 hingegen verfügt über ein Videokonferenzsystem von Cisco vom Typ Telepresence EX 60 mit einem 21,5 Zoll (54,6 Zentimeter) großen Bildschirm, auf dem oben eine HD-Kamera sitzt. Monitor und Kamera sind in der Höhe verstellbar, so dass der Nutzer über den Roboter im Stehen oder im Sitzen kommunizieren kann.

Golem Akademie
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22.–23. März 2022, Virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ganz hat das iPad im Betrieb des Telepräsenzroboters noch nicht ausgedient: Wer eine Videokonferenz über den Roboter einberuft, navigiert diesen über das Apple-Tablet zu seinem Gesprächspartner. Er markiert den Ort auf einem Plan oder gibt den Namen oder die Nummer des Büros ein, dann fährt der Roboter selbstständig zum bezeichneten Ort.

Mit Gesicht oder ohne

Für den Weg kann der Anrufer zwischen den Optionen öffentlich und privat wählen - das bedeutet, auf der Fahrt ist sein Gesicht auf dem Bildschirm zu sehen oder nicht. Im öffentlichen Modus bekommt er seinerseits das Bild der Kamera auf seinen Monitor und sieht, was unterwegs geschieht. So kann er beispielsweise auf dem Flur noch ein Schwätzchen mit einem gerade vorbeikommenden Kollegen halten. Ist die Videokonferenz beendet, fährt Ava 500 automatisch zur Ladestation zurück.

Cisco und iRobot stellen Ava 500 auf der Messe Infocomm vor, die derzeit in Orlando im US-Bundesstaat Florida stattfindet. Der Roboter soll Anfang kommenden Jahres erhältlich sein. Kunden können ihn für rund 75.000 US-Dollar kaufen oder für etwa 2.500 US-Dollar im Monat mieten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


awollenh 11. Jun 2013

Viele Türen in Krankenhäuser gehen automatisch auf. Bitte nicht immer nur im kleinen...

Apollo13 10. Jun 2013

Ich musste sofort an "The Cruciferous Vegetable Amplification" denken.

tibrob 10. Jun 2013

Die Frage ist doch, ob du überhaupt die Zielgruppe bist. Für das was manche medizinische...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Serielle Schnittstellen
Die Magie der Gigabit-Links

Serielle High-Speed-Links erscheinen irgendwie magisch. Wir erklären am Beispiel von PCI Express, welche Techniken sie ermöglichen - und warum.
Von Johannes Hiltscher

Serielle Schnittstellen: Die Magie der Gigabit-Links
Artikel
  1. Matrix: Grundschule forkt Messenger
    Matrix
    Grundschule forkt Messenger

    Statt auf Teams oder Google setzt eine Grundschule in NRW beim Homeschooling auf einen selbst angepassten Matrix-Client. Die Mühe lohnt sich.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  2. Android: Google wusste von falsch ausgelesenen QR-Codes
    Android
    Google wusste von falsch ausgelesenen QR-Codes

    Seit dem Frühjahr 2021 weiß Google davon, dass QR-Codes falsch ausgelesen werden - für eine Gefahr hielt das Unternehmen dies nicht.

  3. Elektrotransporter: Volkswagen zeigt künftigen ID. Buzz
    Elektrotransporter
    Volkswagen zeigt künftigen ID. Buzz

    Volkswagens Elektrobus ID.Buzz wird im März 2022 vorgestellt, doch einen ersten Blick gewährt VW schon jetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /