Digitaler Kiosk: Onlinekiosk Pubbles schließt Ende September

Der Onlinekiosk Pubbles wird Ende September eingestellt. Er war als Konkurrenz zu Apple und Amazon gedacht und sollte eine Plattform von einem Medienunternehmen für andere werden, hatte jedoch kaum Erfolg.

Artikel veröffentlicht am ,
Onlinekiosk Pubbles: künftig Vertriebsplattform für den Tolino Shine
Onlinekiosk Pubbles: künftig Vertriebsplattform für den Tolino Shine (Bild: Pubbles/Screenshot: Golem.de)

Der digitale Zeitungskiosk Pubbles wird zum 30. September 2013 geschlossen. Das gab der Betreiber auf der Website bekannt und forderte die Kunden auf, die gekauften E-Books und Magazine auf ihre Endgeräte herunterzuladen.

Der Onlinekiosk war im Herbst 2010 von Bertelsmann und dem Deutschen Pressevertrieb (DPV), der zur Bertelsmann-Tochter Gruner+Jahr gehört, gegründet worden. Geplant war Pubbles als Plattform, über die alle Verlage ihre Produkte vertreiben sollten - als Alternative zu den großen US-Anbietern Amazon und Apple.

Wenige Verlage, eingeschränktes Angebot

Allerdings blieb der Erfolg aus: Es beteiligten sich zu wenige Verlage an dem Projekt, das Angebot blieb deshalb eingeschränkt. Anfang 2012 verkauften die Eigner einen Anteil von 50 Prozent an das Buchhandelsunternehmen DBH. Als DBH haben die Verlagsgruppe Weltbild und der Buchhändler Hugendubel ihr Filialgeschäft zusammengelegt.

Mit dem Einstieg von DBH verschob sich der Fokus des Angebots vom Onlinekiosk in Richtung E-Book-Shop. Als solcher wird Pubbles auch nach dem 30. September weiterbestehen: Das Angebot wird zur Vertriebsplattform für den E-Book-Reader Tolino Shine, allerdings nicht für Endkunden.

Für die Endkunden wird das Angebot Ende September eingestellt, die Domain Pubbles.de soll abgeschaltet werden. Das Unternehmen hat die Endkunden am Montagabend in einer Mail über das Aus informiert und sie aufgefordert, die digitalen Ausgaben von Zeitschriften und Büchern, die sie bei Pubbles gekauft haben, auf ihr mobiles Endgerät zu sichern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Updates für GPT-3 und GPT-4
GPT im Geschwindigkeitsrausch

OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
Von Fabian Deitelhoff

Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
Artikel
  1. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  2. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

  3. Donald E. Knuth: 30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar
    Donald E. Knuth
    30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar

    Ein bisschen theoretische Informatik, Algorithmen oder Mathematik zu Weihnachten? Wer das mag, kann nun sogar alle Vorlesungen hintereinander ansehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /