• IT-Karriere:
  • Services:

Elektroauto: Formel E kommt nach Berlin

Berlin wird voraussichtlich Austragungsort eines Rennens der Elektrorennsportserie Formel E. Nach dem Bericht einer Berliner Tageszeitung hat sich die Hauptstadt den Abschlusslauf der ersten Formel-E-Saison gesichert.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektroprototyp Formulec (auf der Hannover Messe 2011): nicht viel lauter als ein Pkw
Elektroprototyp Formulec (auf der Hannover Messe 2011): nicht viel lauter als ein Pkw (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Übermäßig laut wird es auf dem Tempelhofer Feld wohl nicht werden, wenn dort die Motoren - aufsurren: Auf dem stillgelegten Berliner Flugplatz wird die neue Rennsportserie Formel E zum letzten Rennen in ihrer ersten Saison antreten.

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  2. Upshift Media GmbH, Taunusstein bei Wiesbaden

Voraussichtlich im Juni 2015 werde das Rennen stattfinden, berichtet die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel. Das Rennen, zu dem 25.000 bis 30.000 Zuschauer kommen sollen, werde den Abschluss der Saison darstellen: "Berlin hat sich den Höhepunkt gesichert", sagte ein namentlich nicht genannter Senatsvertreter der Zeitung. Nach den Vorstellungen des Vermarkters Formula E Holding (FEH) soll der Besuch kostenlos sein. Einzelheiten wollen Berlin und FEH am Donnerstag bekanntgeben.

Formel-1-Technik

In der Formel E werden zehn Teams mit je zwei Fahrern antreten. Die Autos sind Formel-Rennwagen - also offen und einsitzig mit freistehenden Rädern, vergleichbar denen der Formel 1. Von dort wird auch ein Teil der Technik kommen: Beteiligen werden sich McLaren, Renault und Williams. Auch einige der Fahrer kommen aus dieser Klasse, darunter Jaime Alguersuari und Vitantonio Liuzzi.

  • Formulec EH01 (auf der Hannover Messe 2011), Prototyp eines Elektrorennwagens (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Chassis und Karosserie des 250 km/h schnellen Renners wurden vom Mercedes-Formel-1-Team gebaut. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Angetrieben wird das Auto von zwei Elektromotoren von Siemens, die zusammen 250 kW leisten. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Formulec EH01 (auf der Hannover Messe 2011), Prototyp eines Elektrorennwagens (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Die Elektroboliden sollen mit einem rund 270 PS starken Antrieb ausgestattet sein. Die Höchstgeschwindigkeit soll immerhin bei über 220 Kilometern in der Stunde liegen. Da die Akkus keine ganze Renndistanz durchhalten, bekommt jeder Fahrer zwei Autos, zwischen denen er in voraussichtlich zwei Pflichtboxenstopps wechseln wird.

Leiser als die Formel 1

Anwohner müssen sich indessen keine allzu großen Sorgen um den Lärm machen: Die Elektrorennwagen werden mit rund 80 Dezibel nicht viel lauter sein als ein normales Auto. Kein Vergleich also mit den Formel-1-Rennern - oder den Verkehrsflugzeugen, die bis vor wenigen Jahren noch auf dem Tempelhofer Flughafen gestartet und gelandet sind.

Die erste Saison für Elektrorenner startet im September 2014. Bis Juni 2015 sollen zehn Stadtrennen gefahren werden. Austragungsorte sind Metropolen auf der ganzen Welt, darunter neben Berlin in Europa Rom und London, in Amerika Los Angeles, Buenos Aires und Rio de Janeiro sowie in Asien Peking und Bangkok. Den Rennkalender wird die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA), der Weltauto- und Motorsportverband, voraussichtlich im September bekanntgeben. Deren Chef Jean Todt gilt als Verfechter von sauberen Antriebstechniken.

Rennen in Berlin

Es könnte das erste Autorennen in der Hauptstadt nach dann 17 Jahren werden: Das letzte Rennen in Berlin fand 1998 auf der Avus statt. In den vergangenen Jahren hatten sich mehrere Rennserien für ein Stadtrennen dort interessiert: Formel-1-Chef Bernie Ecclestone etwa träumte vor einigen Jahren davon.

Konkreter sind die Pläne, ein Rennen der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in Berlin auszutragen. Im vergangenen Jahr waren die Verhandlungen über ein Rennen in diesem Jahr gescheitert. Besser scheint es für die DTM-Saison 2014 auszusehen: Laut einem Bericht des Boulevardblatts Bild hält der Senat ein Tourenwagenrennen auf dem Tempelhofer Flughafen für möglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

mimimi 10. Jul 2013

Wieso nicht Akkutausch/Autotausch verbieten? Dann muss halt gewartet werden, bis der Akku...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 8 Pro - Test

Das Oneplus 8 Pro hat eine Vierfachkamera, einen hochauflösenden Bildschirm mit hoher Bildrate und lässt sich endlich auch drahtlos laden - wir haben uns das Smartphone genau angeschaut.

Oneplus 8 Pro - Test Video aufrufen
IT in Behörden: Modernisierung unerwünscht
IT in Behörden
Modernisierung unerwünscht

In deutschen Amtsstuben kommt die Digitalisierung nur schleppend voran. Das liegt weniger an den IT-Abteilungen als an ihren fachfremden Kollegen.
Ein Bericht von Andreas Schulte

  1. ITDZ Glasfaserausbau für Berliner Schulen nicht mal beauftragt
  2. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
  3. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

Programmiersprache Go: Schlanke Syntax, schneller Compiler
Programmiersprache Go
Schlanke Syntax, schneller Compiler

Die objektorientierte Programmiersprache Go eignet sich vor allem zum Schreiben von Netzwerk- und Cloud-Diensten.
Von Tim Schürmann


      •  /