Golem-Wochenrückblick In dieser Woche haben sich alle so über den Telekom-Angriff aufgeregt, dass fast unbemerkt blieb: HPE hat endlich wieder über The Machine geredet. Und in Deutschland wurde eine hirnrissige Digitalcharta vorgestellt. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Einer sitzt im Auto, virtuell aber im Büro bei einem Kollegen, der eine Hololens trägt: Microsoft arbeitet an in Echtzeit übertragbaren Hologrammen, allerdings klappt die Holoportation noch nicht mit mobilem Internet, sondern nur mit WLAN.
Offenbar wird Intel im zweiten Quartal 2017 weitere Modelle der Compute Sticks vorstellen. Darin verbaut ist die aktuelle Atom-Prozessorgeneration namens Apollo Lake. Neu sind die CEC-Unterstützung und 3,5-mm-Klinke.
Wer die Elastic Compute Cloud (EC2) der Amazon Web Services nutzt, hat künftig Zugriff auf FPGAs von Xilinx, um den eigenen Code zu beschleunigen. Amazon spricht von der F1-Instanz.
Chips von Fujitsu, IBM, Intel und Nvidia: Der Supercomputer Marenostrum 4 des Barcelona Supercomputing Center nutzt sie alle. Die kombinierten Technologien sollen das System zu einem der schnellsten der Welt machen.
Einst auch als Produkt geplant, hat The Machine mittlerweile verstärkt den Charakter eines Forschungsprojekts. HPEs Idee eines Computers mit gigantischem, nicht flüchtigem Speicherpool scheiterte unter anderem an den Partnern. In Zukunft dürfte The Machine dennoch eine wichtige Rolle spielen.
SSDs mit PCIe-Anschluss und NVMe-Protokoll sind zwar oft flott, aber teuer. Intels SSD 600p kostet so viel wie ein Sata-Modell, ist jedoch teils schneller - wenn auch nicht besonders viel.
Der Auftragsfertiger TSMC soll einen 12-nm-Prozess planen, zumindest dem Namen nach. Offenbar handelt es sich dabei aber um ein umbenanntes 16-nm-Verfahren und selbst diese Bezeichnung ist eher traditionell zu sehen.
HPE will den Computer neu erfinden - die ersten Schritte sind getan: The Machine existiert als funktionierender Prototyp mit 4 TByte einheitlichem Speicher und optischer Verbindung zwischen mehreren Racks. Als Nächstes steht ReRAM auf dem Plan.
Nach Fernsehern, Smartphones und Tablets plant Mediatek auch Chips für autonomes Fahren. Schon im Frühjahr 2017 sollen erste Produkte angekündigt werden.
Die Technical Preview des VLC-Players eignet sich zur Wiedergabe von 360-Grad-Videos inklusive Rotieren der Kamera per Maus. Künftig will Videolan auch VR-Headsets unterstützen.
Noch kommendes Jahr soll der ABCI-Supercomputer einsatzbereit sein, angesetzt sind 130 Petaflops. Die lassen sich aber nicht mit denen des derzeit schnellsten System vergleichen. Japan möchte den ABCI für Erforschung von Künstlicher Intelligenz einsetzen und könnte Tesla-Chips von Nvidia nutzen.
Golem-Wochenrückblick Geräte wichtiger Funktionen berauben und das als Feature an Hipster verkaufen, kann nicht nur Apple: Wir haben eine Schreibmaschine mit Cloud-Anbindung getestet. Mit Autos gespielt haben wir auch - und das mitten im Umzugschaos. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
In Lenovos kommendem Miix 520 sollen ein Kaby-Lake-Chip mit DDR4-Speicher, ein Fingerabdrucksensor und mehrere USB-Type-C-Anschlüsse stecken, hinzu kommt ein Digitizer-Stift. Einzig beim Display hat Microsofts Surface Pro 4 Vorteile.
Statt Lizenzen für Cortex-Prozessorkerne an ARM zu zahlen, scheint sich Samsung der Open-Source-Architektur RISC-V zuzuwenden. Ein entsprechender Mikrocontroller befinde sich bereits in Arbeit, die Industrie wartet gespannt auf erste Resultate.
Kaum angekündigt, sickern schon Details zu Qualcomms Snapdragon 835 durch, und auch zum Mittelklasse-Chip Snapdragon 660 gibt es Informationen. Zu den Kunden soll unter anderem Microsoft für das Surface Phone gehören.
Die ersten Bildschirme mit 240 Hz sollen in den kommenden Monaten erscheinen: AOC bringt den Agon AG251FZ, Asus den ROG Swift PG258Q und Benq den Zowie XL2540. Allen gemein ist offenbar das gleiche 24,5-Zoll-TN-Panel.
Noch sind Augmented und Virtual Reality klar Nischenthemen. Die TV-Branche beginnt, mit 360-Grad-Videos zu experimentieren, teils sind aber die Lizenzprobleme größer als alle anderen, wie das Fraunhofer HHI bei RTL feststellen musste.
In Texas steht der erste Supercomputer, der tagsüber vom Parkplatz aus mit Strom versorgt wird. Über den Autos sind Panels angebracht, um Solarenergie zu erzeugen. Nachts muss HPEs Hikari allerdings an die Steckdose.
Ein neues Update für die PC-Version von Dishonored 2 integriert einen Frame-Limiter, Triple-Buffering für Vsync und einen Schärferegler für die TXAA-Kantenglättung. HBAO+ funktioniert zudem auf Radeons, auch die Leistung steigt.
Intel plant die nächste Generation von Server-CPUs alias Xeon E5 v5 offenbar mit 32 statt 28 Kernen. Der Grund dafür ist allerdings nicht in erster Linie AMD.
Wer auf einem Windows-10-Gerät erstmals Netflix in 4K-UHD schauen möchte, muss zwei Dinge beachten: Neben der passenden CPU muss es auch der richtige Browser sein.
Die Windows-10-Preview enthält eine App, die testet, ob der PC flott genug für das Creator's Update mit AR-Unterstützung ist. Die Systemanforderungen offenbaren interessante Details.
Für 770 Millionen US-Dollar soll Applied Micro ein Teil von Macom werden. Die Compute-Sparte des ARM-Server-Herstellers soll veräußert werden, denn Analog-Spezialist Macom interessiert sich für die Connectivity-Produkte.
Wer Anfang 2017 ein neues Mainboard für die Kaby-Lake-Generation kaufen will, kann sich auch bei bisherigen Platinen umschauen. Außer mehr PCIe-Lanes gibt es einzig Unterstützung für 3D-Xpoint-Speicher.
Bisher gibt es Desktop-CPUs mit sechs Kernen einzig als teure Server-Ableger ohne integrierte GPU. Ab 2018 soll sich das ändern, denn Intel plant Coffee Lake auch für Mittelklasse-Systeme.
Geht es nach einem AMD-Partner, werden erste Zen-basierte Prozessoren Anfang 2017 veröffentlicht. Die Summit Ridge genannten Chips sollen zu Preisen von über 200 Euro starten - nach oben hin könnte die Spanne bis 300 Euro reichen.
Eine neue Beta-Version von Dishonored 2 erhöht die Leistung auf Radeon-Grafikkarten spürbar, auf Geforce-Modellen kaum. Ein genereller Performance-Patch soll kommende Woche folgen.
Golem-Wochenrückblick Entwickler schlampen bei Apps, Politiker interessieren sich endlich für Schul-IT - und wir basteln mit dem Router. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Neue Hardware für Deep Learning: Die Intel-Tochter Nervana erwartet erste Muster von Lake Crest im kommenden Jahr, als Knights Crest sollen die Chips auch mit Xeons gekoppelt werden. Die neuen Skylake-EP-Server-CPUs liefert Intel derweil überraschend aus, verärgert aber viele seiner Partner massiv.
Erneut lässt Qualcomm einen Chip bei Samsung herstellen. Der Snapdragon 835 nutzt das 10LPE-Verfahren und sei damit das erste SoC, das in Serie mit 10 nm produziert werde.
Qualcomm verspricht, dass ein Smartphone in wenigen Minuten so schnell aufgeladen ist, dass der Nutzer es fünf Stunden lang verwenden kann. Quick Charge 4 benötigt USB Type C.
Auf der SC16-Messe haben AMD und Intel mehrere Ankündigungen für High Performance Computing gemacht: Die ROCm-Plattform (Radeon Open Compute) unterstützt nun Polaris-Grafikkarten, und Intel aktualisiert die Broadwell-EP-Chips.
Ende November 2016 bringt Samsung die 960 Evo in den Handel. Die SSDs mit PCIe-Anschluss und NVMe-Protokoll sind angesichts ihrer Leistung günstig, die Pro-Modelle kosten ein Drittel mehr.
Wer hat, der kann: Seagate nutzt seinen Technologievorsprung im 2,5-Zoll-Segment und bietet die interne Barracuda-HDD als Backup Plus Portable auch als externe USB-Festplatte mit 5 TByte Speicherplatz an.
Bei den schnellsten Supercomputern der Welt tut sich etwas: Gleich vier Rechner setzen auf Intels Xeon-Phi-Prozessoren mit Knights Landing und zwei mit Nvidias Tesla P100 ausgestattete Systeme weisen eine enorm hohe Leistung pro Watt auf.
Ab Mitte November 2016 ist der Akoya P5360 E bei Aldi erhältlich. Der Komplett-PC besteht aus einem Skylake-Quadcore, einer Radeon RX 460 mit Polaris-Grafikchip und einer SSD.
Für Notebooks mit Coffee Lake, Intels übernächster CPU-Generation, werden USB 3.1 Gen2 und WLAN in die Chipsätze integriert. Da für beide Funktionen bisher zusätzliche Controller notwendig sind, könnte Intel durch diesen Schritt einige Partner verärgern.
Richtig rund läuft die PC-Version von Dishonored 2 nicht, Nvidias Gameworks-Effekte sind aber offenbar unschuldig. Die Arkane Studios arbeiten schon an weiteren Patches.
Nein, dem Propeller ist das 300-Watt-Netzteil nicht geschuldet. Viel mehr zeigt der iFixit-Teardown der Playstation 4 Pro, dass Sony die Konsole ziemlich clever zusammengestellt hat.
Golem-Wochenrückblick Die Technik-Branche reagiert auf Trump, Sony schickt eine stärkere Spielekonsole ins Rennen, und wir lassen einfach mal los. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Keine neue Generation, aber dennoch viel flotter: Sonys Playstation 4 Pro ist für Spieler, die eine bessere Optik oder mehr Bilder pro Sekunde wünschen. Alle anderen haben eine Alternative.
Klappernde Skelette, kopflose Kamikazebomber, wildes Geballer und ein selbstironischer Sprücheklopfer mittendrin: Serious Sam VR - The Last Hope liefert genau das, was wir erwartet haben.
Deutlich sparsamer als ihre Gamer-Pendants bei gleicher Leistung: AMDs Radeon Pro WX sollen ab Mitte November 2016 verfügbar sein, alle drei Modelle basieren auf der Polaris-Architektur.
Bessere Optik für Full-HD-Fernseher und Rendering-Tricks plus High Dynamic Range für 4K-UHD-TVs: Wir haben uns von Mark Cerny, dem Erfinder der Playstation 4 Pro, deren Hardware- sowie Software-Technik erläutern lassen. Der Clou ist ein Schachbrett.
Golem-Wochenrückblick Wir haben diese Woche zwei Dinge gelernt: Traue nie einem Browser-Addon und höre nie auf, an das Unerwartete zu glauben! Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Erstmals bietet Zotac seinen Magnus-Mini-PC auch mit einer AMD-Grafikkarte, einer RX 480, an. Das System ist ähnlich flott wie das Nvidia-Pendant, kostet aber deutlich weniger.
Virtual Reality aus Finnland: Futuremarks VRMark misst, ob der eigene PC flott genug ist. Eine Szene fordert wenig, die andere enorm. Ein VR-Headset ist nicht notwendig - die Entwickler raten gar aus verständlichen Gründen, es abzusetzen.
Da Verfahren wie 10LPP teuer sind, möchte Samsung mit 10LPU eine weitere 10-nm-Fertigungstechnik anbieten. Diese soll die Chipfläche reduzieren und deutlich günstiger sein. 14LPU hingegen eignet sich für Hochleistungsprozessoren.