Abo
  • Services:

Auftragsfertiger: TSMC plant neues altes 12-nm-Herstellungsverfahren

Der Auftragsfertiger TSMC soll einen 12-nm-Prozess planen, zumindest dem Namen nach. Offenbar handelt es sich dabei aber um ein umbenanntes 16-nm-Verfahren und selbst diese Bezeichnung ist eher traditionell zu sehen.

Artikel veröffentlicht am ,
TSMC-Wafer
TSMC-Wafer (Bild: TSMC)

Einem Bericht der Digitimes zufolge, der sich auf industrienahe Quellen stützt, arbeitet die TSMC an einem Herstellungsverfahren, was als 12-nm-Prozess vermarktet werden soll. Intern sei es die vierte Implementierung eines 16-nm-Verfahrens, die optimiert wurde und günstiger für Kunden ist.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Neu ist eine solche Vorgehensweise nicht: Globalfoundries nennt seine 28-nm-Fertigung mit FD-SOI etwas kryptisch 22FDX und 12FDX. Mit 22-nm- oder gar 10-nm-FinFET-Verfahren wie denen von Intel ist der Prozess aber nicht vergleichbar. Auch TSMCs eigene Verfahren wie 16FF und die aktuellen 16FF+ sowie 16FFC haben mit 16 nm Strukturbreite wenig zu tun - die Bezeichnungen sind traditionell aus Nodes und Halfnodes entstanden.

Auch Globalfoundries und Samsung haben günstige Prozesse

TSMCs Entwicklung überrascht angesichts von Globalfoundries' 22FDX/12FDX nicht, denn auch Samsung hat schon seit längerem ein günstiges 14-nm-Verfahren namens 14LPC (Low Power Compact) im Angebot und plant mit 10LPC einen ähnlichen Prozess. Gedacht sind all diese Verfahren für Chips mit niedriger Leistungsaufnahme und geringen Leckströmen, etwa SoCs für Geräte des Internets der Dinge, die kostengünstig produziert werden müssen.

Während sich TSMC mit 12 nm in diesem Segment weiterhin als Marktführer positionieren möchte, bietet der Auftragsfertiger für High-End-Produkte künftig mehrere 10-nm- und 7-nm-Verfahren an. Die nutzen keine extrem ultraviolette Strahlung (EUV), sondern Immersionslithographie. EUV möchte TSMC beim 5-nm-Verfahren einsetzen, was für 2020 geplant ist. Schon 2017 sollen 7-nm-Produkte an Kunden geliefert werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Urheberrecht: Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt
Urheberrecht
Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt

Eigentlich sollte der umstrittene Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform die Rechteinhaber gegenüber Plattformen wie Youtube stärken. Doch nun warnen TV-Sender und Medien vor Nachteilen durch das Gesetz. Software-Entwickler sollen keine zusätzlichen Rechte bekommen.
Von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Länder bremsen Urheberrechtsreform aus
  2. EuGH-Gutachten Deutsches Leistungsschutzrecht soll unzulässig sein
  3. Leistungsschutzrecht So oft könnten Verlage künftig an Bezahlartikeln verdienen

Recruiting: Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
Recruiting
Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Digitalisierung und demografischer Wandel machen es Arbeitgebern immer schwerer, passende Kandidaten für freie Stellen zu finden. Künstliche Intelligenz soll helfen, den Recruiting-Prozess ganz neu aufzusetzen.
Von Markus Kammermeier

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

    •  /