• IT-Karriere:
  • Services:

Platform Controller Hub: Intel plant Chipsätze mit USB 3.1 und WLAN

Für Notebooks mit Coffee Lake, Intels übernächster CPU-Generation, werden USB 3.1 Gen2 und WLAN in die Chipsätze integriert. Da für beide Funktionen bisher zusätzliche Controller notwendig sind, könnte Intel durch diesen Schritt einige Partner verärgern.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Intel-PCH, hier ein HM170
Ein Intel-PCH, hier ein HM170 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel will laut einem Bericht der Digitimes, der sich auf Informationen von Mainboard-Herstellern stützt, kommenden Chipsätzen (Platform Controller Hubs) neue Funktionen verleihen. Nachdem in den vergangenen Jahren mehr Sata-6-GBit/s- und USB-3.0-Ports sowie PCIe-Lanes integriert wurden, soll 2017 die Unterstützung für USB 3.1 Gen2 und WLAN folgen.

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. PAUL HARTMANN AG, Heidenheim an der Brenz

Angedacht seien die Chipsätze der 300-Reihe für Ende des kommenden Jahres, was dafür spräche, dass Intel sie gemeinsam mit der Coffee-Lake-Generation vorstellt. Diese ist bisher für 2017 oder 2018 geplant und soll für Notebooks erscheinen. Unserer Einschätzung nach ist es wahrscheinlich, dass USB 3.1 Gen2 und WLAN einzig in den PCHs Verwendung finden, die einzeln auf das Mainboard gelötet werden. Für Prozessoren der U-Serie, bei denen der Chipsatz mit auf dem Package sitzt, könnten andere Modelle verwendet werden.

Natives USB 3.1 Gen2 gibt's bei AMD

Bisher unterstützt nur AMD mehrere USB-3.1-Gen2-Ports nativ in Chipsätzen wie dem B350, bei anderen Plattformen sind zusätzliche Controller notwendig. Die stammen bisher ausschließlich von Asmedia, die unter anderem auch Sata-zu-USB-Controller vertreiben, oder Intel selbst (Thunderbolt 3). Hersteller von WLAN-Chips wie Broadcom, Qualcomm-Atheros und Realtek werden von Intels Idee voraussichtlich wenig begeistert sein, da sie aufgrund der neuen PCHs mit weniger Umsatz rechnen müssen.

Aus Endkundensicht wären sinkende Preise erfreulich, da Notebook-Hersteller mit weniger Chips und einfacherem Mainboard-Layout auskommen sollten. Obendrein dürfte durch die Integration in die PCHs die Verbreitung von USB 3.1 Gen2 schneller voranschreiten.

Derzeit aktuell ist Intels Kaby-Lake-Generation, allerdings nur für Chips mit bis zu 15 Watt. Die Notebook-Varianten mit bis zu 45 Watt und die Desktop-Derivate wird Intel erst im Januar 2017 veröffentlichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.199,00€
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

jude 15. Nov 2016

Querdenken... Die Datenübertragung findet in der idle time des Prozessors statt...

Anonymer Nutzer 14. Nov 2016

Also wird heute nur noch Schrott verkauft? Und Ende 2013 ist nicht so alt.

Moe479 14. Nov 2016

... usb 3.1 zu integrieren, ich dachte das wäre schon längst in aktuellen chipsets von...


Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Autonomes Fahren: Wenn der Wagen das Volk nicht versteht
Autonomes Fahren
Wenn der Wagen das Volk nicht versteht

VW testet in Hamburg das vollautonome Fahren in der Stadt - und das recht erfolgreich, wie eine Probefahrt zeigt. Als größtes Problem erweist sich ausgerechnet die Höflichkeit der Fußgänger.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Volkswagen ID. Space Vizzion als Elektrokombi vorgestellt
  2. Elektroauto von VW Es hat sich bald ausgegolft
  3. ID.3 kommt Volkswagen verkauft den E-Golf zum Schnäppchenpreis

Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser
Power-to-X
Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. The Ocean Cleanup Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen
  2. The Ocean Cleanup Überarbeiteter Müllfänger sammelt Plastikteile im Pazifik

Nitrokey und Somu im Test: Zwei Fido-Sticks für alle Fälle
Nitrokey und Somu im Test
Zwei Fido-Sticks für alle Fälle

Sie sind winzig und groß, sorgen für mehr Sicherheit bei der Anmeldung per Webauthn und können gepatcht werden: Die in Kürze erscheinenden Fido-Sticks von Nitrokey und Solokeys machen so manches besser als die Konkurrenz von Google und Yubico. Golem.de konnte bereits vorab zwei Prototypen testen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. iOS 13 iPhone bekommt Webauthn per NFC
  2. Webauthn unter Android ausprobiert Dropbox kann, was andere nicht können

    •  /