Intel: Neue Compute Sticks mit Apollo Lake geplant

Wie eine von Lilliputing veröffentlichte Roadmap zeigt, plant Intel, neue Compute Sticks in den Handel zu bringen. Die unter dem Codenamen ‚Michigan City' laufenden Mini-Komplettsysteme stellen die Nachfolger der bisherigen ‚Sterling City'-Modelle dar. Wenig überraschend wird Intel die kommenden Compute Sticks mit Apollo Lake ausstatten, so heißt die aktuelle Generation von System-on-a-Chip der Atom-Prozessoren für IoT und Notebooks .
Aus dem Zeitplan geht nicht hervor, welche Apollo-Lake-SoCs Intel in den neuen Compute Sticks verbauen möchte. Auch bleibt unklar, ob die Geräte passiv oder wie bisher aktiv gekühlt werden. Zwei Versionen nennt die Roadmap: Die eine ist mit 2 GByte RAM und 32 GByte Flash-Speicher sowie Windows 10 Home 64 Bit ausgestattet (bisher war ein 32-Bit-Windows installiert), die andere wird ohne Betriebssystem und mit 4 GByte sowie 64 GByte ausgeliefert.
CEC und Klinke
Wie gehabt sind ein USB-3.0- und ein USB-2.0-Port jeweils in Typ-A-Bauweise vorhanden, hinzu kommen ac-2x2-WLAN und ein HDMI-Ausgang. Der wird nicht explizit als 4K-tauglich beschrieben, schon im Test des aktuellen Compute Sticks waren aber 3.840 x 2.160 Pixel bei 30 Hz möglich. Neu ist die Unterstützung der Consumer Electronics Control ( CEC(öffnet im neuen Fenster) ) und 3,5-mm-Klinke für Audio.
Von technischer Seite neu bei Apollo Lake, der im Maker-Bereich auch als Broxton bezeichnet wird, sind die schnelleren CPU-Kerne mit Goldmont-Architektur. Die überarbeitete Grafikeinheit kann H.265-Inhalte in Hardware decodieren, was für 4K-Streaming interessant ist. Bisher unterstützt aber Netflix offiziell nur Kaby Lake und keine anderen GPUs oder SoCs.