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Intel: Neue Compute Sticks mit Apollo Lake geplant

Offenbar wird Intel im zweiten Quartal 2017 weitere Modelle der Compute Sticks vorstellen. Darin verbaut ist die aktuelle Atom-Prozessorgeneration namens Apollo Lake. Neu sind die CEC-Unterstützung und 3,5-mm-Klinke.

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Intels Compute Stick vom Typ STK1AW32SCR
Intels Compute Stick vom Typ STK1AW32SCR (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wie eine von Lilliputing veröffentlichte Roadmap zeigt, plant Intel, neue Compute Sticks in den Handel zu bringen. Die unter dem Codenamen ‚Michigan City' laufenden Mini-Komplettsysteme stellen die Nachfolger der bisherigen ‚Sterling City'-Modelle dar. Wenig überraschend wird Intel die kommenden Compute Sticks mit Apollo Lake ausstatten, so heißt die aktuelle Generation von System-on-a-Chip der Atom-Prozessoren für IoT und Notebooks.

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Aus dem Zeitplan geht nicht hervor, welche Apollo-Lake-SoCs Intel in den neuen Compute Sticks verbauen möchte. Auch bleibt unklar, ob die Geräte passiv oder wie bisher aktiv gekühlt werden. Zwei Versionen nennt die Roadmap: Die eine ist mit 2 GByte RAM und 32 GByte Flash-Speicher sowie Windows 10 Home 64 Bit ausgestattet (bisher war ein 32-Bit-Windows installiert), die andere wird ohne Betriebssystem und mit 4 GByte sowie 64 GByte ausgeliefert.

CEC und Klinke

Wie gehabt sind ein USB-3.0- und ein USB-2.0-Port jeweils in Typ-A-Bauweise vorhanden, hinzu kommen ac-2x2-WLAN und ein HDMI-Ausgang. Der wird nicht explizit als 4K-tauglich beschrieben, schon im Test des aktuellen Compute Sticks waren aber 3.840 x 2.160 Pixel bei 30 Hz möglich. Neu ist die Unterstützung der Consumer Electronics Control (CEC) und 3,5-mm-Klinke für Audio.

Von technischer Seite neu bei Apollo Lake, der im Maker-Bereich auch als Broxton bezeichnet wird, sind die schnelleren CPU-Kerne mit Goldmont-Architektur. Die überarbeitete Grafikeinheit kann H.265-Inhalte in Hardware decodieren, was für 4K-Streaming interessant ist. Bisher unterstützt aber Netflix offiziell nur Kaby Lake und keine anderen GPUs oder SoCs.

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