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iFixit-Teardown: Sony setzt bei der PS4 Pro auf einen 25-Watt-Lüfter

Nein, dem Propeller ist das 300-Watt-Netzteil nicht geschuldet. Viel mehr zeigt der iFixit-Teardown der Playstation 4 Pro, dass Sony die Konsole ziemlich clever zusammengestellt hat.
/ Marc Sauter
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Lüfter der Playstation 4 Pro (Bild: iFixit)
Lüfter der Playstation 4 Pro Bild: iFixit

Die Bastler von iFixit haben Sonys neue Playstation 4 Pro zerlegt(öffnet im neuen Fenster) – und wie so oft gibt es beim Innenleben spannende Details zu entdecken. Den Deckel der Spielekonsole abzubekommen, scheint übrigens kniffelig zu sein, selbst in Sonys eigenem Teardown(öffnet im neuen Fenster) hat einer der Entwickler damit ein Problem.

Nominell verbaut Sony ein integriertes Netzteil mit 289 Watt, bei der Ur-PS4 sind es noch 223 Watt. Da die neue Playstation 4 Pro unter Last jedoch gut 150 Watt benötigt, dürften die Japaner eine sehr hohe Effizienz erreichen. Unter Last gibt das Netzteil also wenig Wärme ab, was die Kühlung verbessert. Abgeführt wird die Hitze durch einen 95-mm-Lüfter. Der Kühler besteht aus Aluminium-Lamellen, drei Heatpipes und einen kupfernen Coldplate.

Sony hat die Spannungsversorgung des Prozessors von drei auf sechs Phasen erweitert, wovon sich allein fünf um die integrierte GPU des Systems-on-a-Chip kümmern. Die VRMs sind zudem mit der Metallplatte verbunden, auf der der Kühler befestigt ist. Wie schon bei der Modellreihe CUH-1200 und bei der Playstation 4 Slim verwendet Sony acht GDDR5-Speicherbausteine. Auch der neue, ein GByte fassende DDR3 für Apps ist auf der Platine zu finden.

Playstation 4 Pro – Trailer (Games Enhanced by PS4 Pro)
Playstation 4 Pro – Trailer (Games Enhanced by PS4 Pro) (01:04)

Wie viele Quadratmillimeter das SoC misst, können wir anhand der Fotos nicht sagen, da iFixit einen Teil davon übermalt hat. Deutlich über 300 mm² dürften es aber sein. Der Aufdruck 'Diffused in Taiwan' spricht für TSMC als Auftragsfertiger, produziert wird das SoC in einem 16FF-Verfahren des Herstellers. Details könnte ein Chipworks-Teardown offenbaren.

Im Gespräch mit Golem.de sprach Mark Cerny, Lead System Architect der Playstation 4 Pro, über die Hardware-Details des SoC: So steckt darin schon AMDs zukünftige Vega-Architektur. Im Test der Playstation 4 Pro empfehlen wir die Konsole allen Neukäufern, da der Aufpreis von der Slim nur 100 Euro beträgt. Unter Umständen ist Microsofts Xbox One S eine Alternative.


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