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iFixit-Teardown: Sony setzt bei der PS4 Pro auf einen 25-Watt-Lüfter

Nein, dem Propeller ist das 300-Watt-Netzteil nicht geschuldet. Viel mehr zeigt der iFixit-Teardown der Playstation 4 Pro, dass Sony die Konsole ziemlich clever zusammengestellt hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Lüfter der Playstation 4 Pro
Lüfter der Playstation 4 Pro (Bild: iFixit)

Die Bastler von iFixit haben Sonys neue Playstation 4 Pro zerlegt - und wie so oft gibt es beim Innenleben spannende Details zu entdecken. Den Deckel der Spielekonsole abzubekommen, scheint übrigens kniffelig zu sein, selbst in Sonys eigenem Teardown hat einer der Entwickler damit ein Problem.

  • Platine der Playstation 4 Pro, Vorderseite (Bild: iFixit)
  • Platine der Playstation 4 Pro, Rückseite (Bild: iFixit)
  • Kühler und Lüfter der Playstation 4 Pro (Bild: iFixit)
Kühler und Lüfter der Playstation 4 Pro (Bild: iFixit)
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Nominell verbaut Sony ein integriertes Netzteil mit 289 Watt, bei der Ur-PS4 sind es noch 223 Watt. Da die neue Playstation 4 Pro unter Last jedoch gut 150 Watt benötigt, dürften die Japaner eine sehr hohe Effizienz erreichen. Unter Last gibt das Netzteil also wenig Wärme ab, was die Kühlung verbessert. Abgeführt wird die Hitze durch einen 95-mm-Lüfter. Der Kühler besteht aus Aluminium-Lamellen, drei Heatpipes und einen kupfernen Coldplate.

Sony hat die Spannungsversorgung des Prozessors von drei auf sechs Phasen erweitert, wovon sich allein fünf um die integrierte GPU des Systems-on-a-Chip kümmern. Die VRMs sind zudem mit der Metallplatte verbunden, auf der der Kühler befestigt ist. Wie schon bei der Modellreihe CUH-1200 und bei der Playstation 4 Slim verwendet Sony acht GDDR5-Speicherbausteine. Auch der neue, ein GByte fassende DDR3 für Apps ist auf der Platine zu finden.

Wie viele Quadratmillimeter das SoC misst, können wir anhand der Fotos nicht sagen, da iFixit einen Teil davon übermalt hat. Deutlich über 300 mm² dürften es aber sein. Der Aufdruck 'Diffused in Taiwan' spricht für TSMC als Auftragsfertiger, produziert wird das SoC in einem 16FF-Verfahren des Herstellers. Details könnte ein Chipworks-Teardown offenbaren.

Im Gespräch mit Golem.de sprach Mark Cerny, Lead System Architect der Playstation 4 Pro, über die Hardware-Details des SoC: So steckt darin schon AMDs zukünftige Vega-Architektur. Im Test der Playstation 4 Pro empfehlen wir die Konsole allen Neukäufern, da der Aufpreis von der Slim nur 100 Euro beträgt. Unter Umständen ist Microsofts Xbox One S eine Alternative.



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motzerator 14. Nov 2016

Um deine Frage zu beantworten: Ich habe zwei XBOX 360 und keine davon nervt hier beim...

humpfor 14. Nov 2016

Das war selbst bei der UR-PS4 so. Es kommt darauf an, wo sie steht und wie warm es dort...

ms (Golem.de) 13. Nov 2016

Teile von Vega, aber kein Zen.

Tipo_83 13. Nov 2016

Danke für die Antwort Marc, das hört sich super an ,dann lohnt sich die Pro schon allein...

Kakiss 13. Nov 2016

Weil sie zu Hause auch selbst ihre Gasleitung legen wollen und nicht verstehen, dass der...


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