• IT-Karriere:
  • Services:

VRMark ausprobiert: Blauer oder orangefarbener Benchmark - wir haben die Wahl

Virtual Reality aus Finnland: Futuremarks VRMark misst, ob der eigene PC flott genug ist. Eine Szene fordert wenig, die andere enorm. Ein VR-Headset ist nicht notwendig - die Entwickler raten gar aus verständlichen Gründen, es abzusetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Futuremarks VRMark
Futuremarks VRMark (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Knapp anderthalb Jahre nach der Ankündigung hat Futuremark den VRMark veröffentlicht. Wie es der Name impliziert, handelt es sich um einen Benchmark für Virtual Reality. Der Benchmark der finnischen Firma funktioniert mit regulären Bildschirmen, mit HTCs Vive und mit Oculus VRs Rift.

Stellenmarkt
  1. Universität zu Köln, Köln
  2. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, München

Grundsätzlich enthält der VRMark zwei Szenen: den Orange Room und den Blue Room. Der Orange Room besteht aus Abschnitten früherer 3DMarks, die in Glaskästen in einem Museum stehen (Time Spy) - Canyon Flight, Deep Freeze, Deep Sea, Fire Strike und High Temple. Der Blue Room zeigt Szenen aus Futuremarks D3D10-Shooter namens Shattered Horizon plus das, was auch im Orange Room zu sehen ist.

Beide Räume können im Experience Mode mit freier Kamera betrachtet werden, am Bildschirm oder per VR-Headset. Im Benchmark-Betrieb rät Futuremark dazu, das HMD abzusetzen, da die Kamera sich automatisch bewegt - wer da zuguckt, dem wird schnell übel.

Technische Basis des VRMark ist Futuremarks proprietäre Engine, die unter Direct3D 11 läuft. Sie verwendet einen Forward+ Renderer mit MSAA und einen Deferred-Ansatz mit FXAA. Die Engine unterstützt AMDs Affinity Multi-GPU via LiquidVR und Nvidias VR-SLI via VR-Works, um mehrere Grafikkarten rechnen zu lassen. Wird der VRMark auf einem regulären Display verwendet, liegt die Zielbildrate bei 109 fps, auf dem VR-Headset sind es 90 fps.

Hintergrund ist, dass beim Head-mounted Display ein zusätzlicher Overhead von einigen Millisekunden besteht. Das SDK wertet in dieser Zeit die Sensordaten aus, vollführt eventuell eine Reprojection oder einen Timewarp und muss das Bild für die Ausgabe vorbereiten, damit es korrekt verzerrt vor den Linsen dargestellt werden kann. Diese Differenz wird durch die Zielbildrate ausgeglichen.

  • Futuremark VRMark (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • VRMark Orange Room (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • VRMark Blue Room (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Szene aus dem VRMark Orange Room in VR (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Szene aus dem VRMark Orange Room in VR (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Szene aus dem VRMark Orange Room in VR (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Szene aus dem VRMark Orange Room in VR (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Fps-Resultat des VRMark Orange Room auf einer GTX 1060 (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Szene aus dem VRMark Blue Room in VR (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Szene aus dem VRMark Blue Room in VR (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Szene aus dem VRMark Blue Room in VR (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Fps-Resultat des VRMark Blue Room auf einer GTX 1060 (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Szene aus dem VRMark Orange Room in VR (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Der Orange Room wird in 2.264 x 1.348 Pixeln berechnet und nutzt den Deferred-Renderer mit globaler Beleuchtung samt FXAA sowie sieben Punktlichtern, die Schatten werfen. Die Physik läuft über die offene Bullet-Bibliothek. Ein typischer Frame umfasst 600.000 Tessellation-Patches und 4,9 Millionen Compute Shader Invocations.

Anspruchsvoller geht es im Blue Room zu: Dieser wird mit 5.012 x 2.880 Pixeln dargestellt, hinzu kommt 2x MSAA. Mit 7 Millionen Dreiecken ist die Geometrielast mehr als doppelt so hoch, obendrein werden pro Frame rund 700.000 Tessellation-Patches erzeugt und 60 Millionen Compute Shader Invocations erledigt.

Eine testweise eingebaute Geforce GTX 1060 hat keine Probleme, im Orange Room konstant 90 fps zu erreichen, im Blue Room hingegen nur 20 fps. Dementsprechend wäre selbst eine Titan X (Pascal) zu langsam, eine Radeon Pro Duo dürfte dank zwei GPUs den Test aber flüssig darstellen.

Die kostenlose Basic Edition umfasst nur den Orange Room, die Advanced Edition für 20 Euro auch den Blue Room sowie individuelle Einstellungen und Resultate samt Monitoring-Graphen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 206,10€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  2. 326,74€
  3. 499,90€

jayrworthington 04. Nov 2016

https://www.futuremark.com/benchmarks/vrmark Download unten rechts, oder unter http...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (März-August 2020) Video aufrufen
Star Wars: Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot
Star Wars
Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot

Er war einer der großen Stars der originalen Star-Wars-Trilogie und doch kaum jemandem bekannt. David Prowse ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Ein Nachruf von Peter Osteried

  1. Spaceballs Möge der Saft mit euch sein
  2. The Mandalorian Erste Folge der zweiten Staffel ist online
  3. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf

CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW: Radeon-Raytracing kann auch schnell sein
CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW
Radeon-Raytracing kann auch schnell sein

Wer mit Raytracing zockt, hat je nach Titel mit einer Radeon RX 6800 statt einer Geforce RTX 3070 teilweise die besseren (Grafik-)Karten.
Ein Test von Marc Sauter


    IT-Teams: Jeder möchte wichtig sein
    IT-Teams
    Jeder möchte wichtig sein

    Teams bestehen in der IT häufig aus internen und externen, angestellten und freien Mitarbeitern. Damit alle zusammenarbeiten, müssen Führungskräfte umdenken.
    Von Miriam Binner

    1. Digital-Gipfel Wirtschaft soll 10.000 zusätzliche IT-Lehrstellen schaffen
    2. Weiterbildung Was IT-Führungskräfte können sollten
    3. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern

      •  /