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Windows Holographic: Microsofts AR-Plattform benötigt eine DX12-Grafikkarte

Die Windows-10-Preview enthält eine App, die testet, ob der PC flott genug für das Creator's Update mit AR-Unterstützung ist. Die Systemanforderungen offenbaren interessante Details.
/ Marc Sauter
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Windows Holographic First Run (Bild: The Verge)
Windows Holographic First Run Bild: The Verge

Wie The Verge berichtet(öffnet im neuen Fenster), findet sich in der Preview-Build von Windows 10 eine neue App. Die heißt 'Windows Holographic First Run' und prüft, ob der verwendete Computer die Systemanforderungen der Windows Holographic genannten Augmented-Reality-Plattform von Microsoft unterstützt. Die wird Anfang 2017 mit dem Creator's Update für Windows 10 eingeführt.

Windows 10 Creators Update – Trailer
Windows 10 Creators Update – Trailer (01:14)

Derzeit erscheint die App rudimentär, gleiches gilt für die Systemanforderungen. Der PC muss mindestens einen USB-3.0-Port für das AR-Headset aufweisen, obendrein sind 4 GByte Arbeitsspeicher und vier CPU-Kerne erforderlich. Ein Dualcore-Chip mit Hyperthreading wie Intels Core-i3-Modelle oder die meisten 15-Watt-Ultrabook-Prozessoren reicht allerdings auch.

Eine DX12-Grafikkarte wird benötigt

Auffällig ist, dass Microsoft eine Grafikkarte voraussetzt, die DirectX 12 unterstützt. Entsprechende Pixelbeschleuniger gibt es seit 2012: Bei AMD sind alle Modelle ab der Radeon-HD-7000-Serie grundsätzlich kompatibel, bei Nvidia theoretisch alle ab der Fermi-Reihe. Praktisch mangelt es hier an Treibern, weshalb es ein Kepler-Modell aus der Geforce-GTX-600-Serie sein muss. Intel unterstützt DirectX 12 ab der Haswell-Generation (Core iX-4000).

Die allermeisten bisherigen Virtual-Reality-Anwendungen und -Spiele nutzen noch die DirectX-11-Grafikschnittstelle, wenngleich DirectX 12 diverse Vorteile wie eine geringeren Treiber-Overhead und eine bessere Nutzung der vorhandenen CPU-Leistung bietet. Die Programmierung erfordert jedoch mehr Aufwand bei den Studios, viele DX12-Veröffentlichung überzeugten zu Beginn nicht und liefen langsamer als mit der DirectX-11-Schnittstelle.

Es wird daher interessant, wie Microsoft die Verzahnung von Windows 10 samt DirectX 12 und der AR-Plattform Windows Holographic vornimmt.


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