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Marenostrum 4: Spanischer Supercomputer mit ARM, IBM und x86 plus GPUs

Chips von Fujitsu, IBM, Intel und Nvidia: Der Supercomputer Marenostrum 4 des Barcelona Supercomputing Center nutzt sie alle. Die kombinierten Technologien sollen das System zu einem der schnellsten der Welt machen.

Artikel veröffentlicht am ,
MareNostrum 4
MareNostrum 4 (Bild: BSC)

Das spanische Barcelona Supercomputing Center (BSC) hat einen neuen Supercomputer angekündigt, den Marenostrum 4. Das BSC arbeitet mit mehreren Partnern an dem System und investiert insgesamt 30 Millionen Euro in das Projekt. Mit einer theoretischen Spitzengeschwindigkeit von 13,7 Petaflops würde sich der Marenostrum 4 in die Top10-Liste der aktuellen Top500 der Supercomputer einreihen. Ein Datum für die Fertigstellung nannte das BSC nicht.

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Ein Großteil der Rechenleistung - über 11 Petaflops - des Marenostrum 4 sollen durch mehr als 3.400 Nodes von Lenovo gestellt werden. Die 48 Server-Racks nutzen Intel Xeon E5 v5 alias Skylake-EP, also klassische x86-Prozessoren, mit 590 Terabyte DDR4-Arbeitsspeicher. In einem zweiten Cluster möchte das BSC auf Beschleuniger vom Typ Xeon Phi, genauer Knights Landing (14 nm) und Knights Hill (10 nm), setzen. Die sollen übrigens auch im kommenden Aurora-Supercomputer des ANL-Forschungsinstituts in den USA stecken.

Special-Racks mit Power9, Volta-Tesla und Fujitsu-ARM

In einem dritten Cluster verbaut das BSC eine Kombination aus IBMs Power9-Prozessoren und Tesla-GPUs mit Nvidias Volta-Grafikarchitektur. Die CPUs und Module kommunizieren über den proprietären, aber sehr schnellen NV-Link. Geplant sind für den IBM-/Nvidia-Cluster über 1,5 Petaflops. Die gleiche Technik - in deutlich größerem Maßstab - wird bei den Supercomputern Sierra des Lawrence Livermore National Laboratory (Kalifornien) und im Summit des Oak Ridge National Laboratory (Tennessee) verwendet.

Obendrein integriert das BSC noch einen Cluster, der auf spezielle ARM-Prozessoren setzt. Die integrieren die Scalable Vector Extension mit Vektorlängen von 512 Bit und werden eigentlich von Fujitsu für den japanischen Post-K-Supercomputer entwickelt. Der ARM-Cluster des Marenostrum 4 soll rund 0,5 Petaflops zur Gesamtleistung des Systems beisteuern.



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CaptainVoni 02. Dez 2016

Einen hätte ich noch: "... alias Skyake-EP ...". Ich würde ein zusätzliches L empfehlen.


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