Summit Ridge: AMDs neue CPUs sollen im Januar für über 200 Euro erscheinen

Geht es nach einem AMD-Partner, werden erste Zen-basierte Prozessoren Anfang 2017 veröffentlicht. Die Summit Ridge genannten Chips sollen zu Preisen von über 200 Euro starten - nach oben hin könnte die Spanne bis 300 Euro reichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Demo-System mit Summit Ridge und 95-Watt-Kühler
Demo-System mit Summit Ridge und 95-Watt-Kühler (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Seitens Maxsun, einem chinesischer Mainboard-Partner von AMD, sind Informationen durchgesickert, die Details zum Starttermin und den Preisen von AMDs nächster Prozessor-Generation beinhalten. Die Zen-basierten Chips, Codename Summit Ridge, sollen ab dem 17. Januar 2017 verfügbar sein. Zwei Wochen davor findet in Las Vegas die Consumer Electronics Show statt, die ein passender Ort für die offizielle Ankündigung wäre - auch Intel soll dort seine Kaby Lake genannten Prozessoren für Desktops vorstellen.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiter Laufendhaltung Dokumentenmanagementsystem DMS (m/w/d)
    GDMcom GmbH, Leipzig
  2. IT-Systemadministrator*in (m/w/d)
    Universität Osnabrück, Osnabrück
Detailsuche

AMD hat bisher nur bekanntgegeben, dass Summit Ridge mit bis zu acht Kernen für den neuen Sockel AM4 erscheinen werde, und einen Einblick in die Zen-Architektur gegeben. Das Topmodell taktet offenbar mit 3,15 GHz (Basis) bis 3,5 GHz (Turbo) und soll von der Leistung her in etwa mit Intels Octacore-Chip Core i7-6900K gleichziehen. Das scheint allerdings einzig bei massivem Multithreading der Fall zu sein - wie sich Summit Ridge bei geringerer Parallelisierung, gerade in Spielen, schlägt, gilt es noch zu testen.

Topmodelle zuerst - für über 200 Euro

Interessant ist die Preisgestaltung: Laut Maxsun plant AMD das schnellste Modell für 1.500 bis 2.000 Yuan, also 200 bis 275 Euro, anzubieten. Mit Steuern und Umrechnungskurs könnte Summit Ridge daher bis zu 300 Euro kosten und dennoch unter passenden Voraussetzungen mit Intels 1.100-Euro-Chip mithalten. Der chinesische Hersteller gibt obendrein an, dass Summit Ridge mit Lüftkühlung problemlos auf 4,2 GHz und mit Flüssigstickstoff auf bis zu 5 GHz übertaktbar sei. Auch das wäre konkurrenzfähig.

  • Mike Clark spricht über Zen (Bild: AMD)
  • Agenda des Talks auf der Hot Chips 28 (Bild: AMD)
  • Zen soll verglichen mit Excavator +40 Prozent an IPC zulegen. (Bild: AMD)
  • Die Mikroarchitektur sei sehr skalierbar. (Bild: AMD)
  • Viel schneller und viel effizienter (Bild: AMD)
  • Zusammenfassung, warum die IPC steigt (Bild: AMD)
  • Basis aller Zen-Designs ist ein Quadcore-Cluster. (Bild: AMD)
  • Das weist 64 KByte L1I, 32 KByte L1D, 512 KByte L2 und 8 MByte L3 auf. (Bild: AMD)
  • Blockdiagramm eines Zen-Kerns (Bild: AMD)
  • Fetch-Stufe (Bild: AMD)
  • Decode-Block (Bild: AMD)
  • Integer-Ausführungseinheiten (Bild: AMD)
  • Load und Store (Bild: AMD)
  • Gleitkomma-Einheit (Bild: AMD)
  • Überblick zur SMT-Implementierung (Bild: AMD)
  • Neue Instruktionen für Zen (Bild: AMD)
  • Zen+ steht bereits auf der Roadmap. (Bild: AMD)
Zen soll verglichen mit Excavator +40 Prozent an IPC zulegen. (Bild: AMD)

Die neue AM4-Plattform unterstützt DDR4-Speicher und wird bereits an Komplett-PC-Hersteller ausgeliefert. Die dazugehörigen Chipsätze beherrschen nativ USB 3.1 Gen2 in Form von mindestens einem Port und weisen vier oder mehr PCIe-2.0-Lanes auf. Zum am besten ausgestatteten Chip, dem X370, hat AMD allerdings noch keine Daten bekanntgegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska

Mit 250.000 US-Dollar sollen die Raketen von Astra zum Preis eines Sportwagens hergestellt werden können. Wie will die Firma das schaffen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Raumfahrt: Astra startet mit großen Ambitionen Billigraketen in Alaska
Artikel
  1. Nvidia und Colorful: Das Grafikkartenmuseum eröffnet seine Pforten
    Nvidia und Colorful
    Das Grafikkartenmuseum eröffnet seine Pforten

    Colorful und Nvidia eröffnen bald ein Grafikkarten-Museum. Zu sehen sind Seltenheiten wie die erste Dual-GPU von ATI und die Geforce 256.

  2. Onlinetickets: 17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro
    Onlinetickets
    17-Jähriger betrügt Bahn um 270.000 Euro

    Mit illegal erworbenen Onlinetickets soll ein 17-Jähriger die Bahn um 270.000 Euro geprellt haben. Entdeckt wurde er nur durch Zufall.

  3. Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile: Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?
    Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile
    Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?

    Wucherpreise bei Grafikkarten eröffnen ungewöhnliche Wege - etwa stattdessen ein Notebook zu kaufen. Das kostet weniger fps als erwartet.
    Ein Test von Oliver Nickel

Anonymer Nutzer 22. Nov 2016

Der 2600K hat die bessere Single Core Performance und ist geringfügig effizienter...

ms (Golem.de) 22. Nov 2016

Excavator ist der Codename für die CPU-Kerne, an die sind auch PCIe 3.0 Lanes...

LinuxMcBook 21. Nov 2016

Diese "kleine Nische" sind eben nicht nur Gaming-PCs sondern auch Server. Und da ist der...

HubertHans 21. Nov 2016

Nein. Der Pentium 3 ist das Grundgeruest des Pentium M. Die sind extrem verwandt. Meine...

petergriffin 21. Nov 2016

Ja, vielen dank!


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ • Amazon: PC-Spiele reduziert (u. a. C&C: Remastered Collection 9,99€) [Werbung]
    •  /