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Streaming: 4K-Netflix für Windows 10 setzt einen Kaby-Lake-Chip voraus

Wer auf einem Windows-10-Gerät erstmals Netflix in 4K-UHD schauen möchte, muss zwei Dinge beachten: Neben der passenden CPU muss es auch der richtige Browser sein.
/ Marc Sauter
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Szene aus The Crown (Bild: Netflix)
Szene aus The Crown Bild: Netflix

Microsoft hat mitgeteilt, dass Nutzer eines Windows-10-Systems ab dem 25. November 2016 die Möglichkeit erhalten(öffnet im neuen Fenster) , bei Netflix Serien wie das neue The Crown in 4K-UHD-Auflösung zu schauen. Bisher war das nur via Smart-TV oder Streaming-Box möglich. Allerdings müssen einige Einschränkungen berücksichtigt werden, von denen uns nicht alle plausibel erscheinen.

Netflix' The Crown (Trailer)
Netflix' The Crown (Trailer) (02:52)

Abgesehen von einem passenden Display muss unter Windows 10 der Edge-Browser verwendet werden. Hintergrund ist, dass Netflix auf Play Ready 3.0 setzt, welches Microsoft mit dem Anniversary Update für Windows 10 eingeführt hat. Das Digital Rights Management (DRM) setzt neben der Software-Unterstützung auch die richtigen Hardware-Komponenten voraus.

Laut Microsoft klappt 4K nur mit Kaby Lake

Netflix nutzt für sein 4K-UHD-Material den H.265-Codec mit 10 Bit pro Farbkanal (für HDR), eine entsprechende Beschleunigung in Hardware ist bei aktuellen AMD- Polaris -, Intel-KBL- und Nvidia- Pascal -Grafikeinheiten vorhanden. Aus einem unerfindlichen Grund listet Microsoft aber nur Kaby Lake als kompatibel. Diese Chips für Mini-PCs und Ultrabooks stecken bisher in kaum einem Gerät, wodurch Netflix die 4K-Inhalte nur für wenige Nutzer verfügbar machen würde.

Es gilt also, in ein paar Tagen auszuprobieren, wie 4K-UHD-Serien auf laut Blog-Eintrag nicht unterstützten Grafikeinheiten laufen. Zumindest bei Modellen wie AMDs Radeon RX 480 oder Nvidias Geforce GTX 1080, die beide Play Ready 3.0 und H.265-10-Bit-Decoding beherrschen, sollte eine Wiedergabe an ein Display mit 4K-UHD-Auflösung und HDCP 2.2 funktionieren.

Zu den Netflix-Inhalten, die 4K und teilweise HDR - was auf Notebook-Displays bisher nicht funktioniert - unterstützen, zählen unter anderem Better Call Saul, Brea­king Bad, Fearless, House of Cards, Nar­cos und Stran­ger Things.


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