Abo
  • Services:

Xeon E5-2699 v5: Intels Skylake-EP für Server mit 32 CPU-Kernen aufgetaucht

Intel plant die nächste Generation von Server-CPUs alias Xeon E5 v5 offenbar mit 32 statt 28 Kernen. Der Grund dafür ist allerdings nicht in erster Linie AMD.

Artikel veröffentlicht am ,
Aktueller Xeon E5 v4
Aktueller Xeon E5 v4 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Beim Onlineauktionshaus Taobao, das zur chinesischen Alibaba-Gruppe gehört, ist einige Tage lang ein Engineering Sample (ES) eines Xeon E5-2699 v5 angeboten worden. Dieser Prozessor gehört zur Skylake-EP-Familie und soll eigentlich erst Mitte 2017 für Server veröffentlicht werden. Da dort lange Vorlaufzeiten herrschen und Intel schon Systeme an Facebook und Google ausliefert, überrascht der Verkauf eines ES nicht. Allerdings ist der Xeon E5-2699 v5 der erste Intel-Chip mit 32 Kernen, bisher wurden die Skylake-EP und die flotteren EX-Ableger (Xeon E7 v5) mit bis zu 28 Kernen umschrieben.

32 Kerne im Vollausbau waren zu erwarten

Stellenmarkt
  1. Axians Infoma GmbH, Ulm
  2. Stadtverwaltung Neckarsulm, Neckarsulm bei Heilbronn

Wie Computerbase anmerkt, seien die 32 Kerne keine Überraschung: Auf dem Intel Developer Forum und der Hot Chips wurde dies bereits hinter vorgehaltener Hand kommuniziert, beide Konferenzen fanden im August 2016 statt. Auf durchgesickerten Roadmaps oder eben bei Online-Auktionshäusern fanden sich bisher aber nur Skylake-EP/EX-Chips mit 28 Kernen. Die Xeon E5/X7 v5 bilden die Nachfolger der Broadwell-EP (Xeon E5 v4) und Broadwell-EX (Xeon E7 v4) genannten Server-CPUs mit bis zu 24 Kernen.

Noch vor gut anderthalb Jahren plante Intel die Skylake-EP/EX wohl tatsächlich mit 28 Kernen, wenngleich physisch auf dem Chip 32 Kerne vorhanden seien. Damals war die 14-nm-Fertigung jedoch nicht ausgereift: Die Broadwell-Chips für Notebooks sowie Desktop-Systeme verzögerten sich massiv, deren Skylake-Pendants waren lange schlecht lieferbar, und selbst die aktuelle Kaby-Lake-Generation mit besserem 14FF+ Herstellungsverfahren erscheint gestaffelt. Bisher sind einzig die Ultrabook-Varianten verfügbar.

Xeon E5 v5 gegen AMDs Naples und IBMs Power9

Der bei Taobao aufgetauchte Xeon E5-2699 v5 läuft mit 2,1 GHz Basistakt - der Turbo ist unbekannt, gleiches gilt für den (niedrigeren) Boost, wenn AVX-Code ausgeführt wird. Der Chip erfordert ein Mainboard mit der Fassung LGA-3647, welches auch für die gesockelten Modelle von Xeon Phi Knights Landing verwendet wird. AMDs Pendant zu den Skylake-EP wie dem Xeon E5-2699 v5 heißt Naples, entsprechende Chips weisen ebenfalls 32 Kerne auf.

Wie sich die neue Zen-Mikroarchitektur schlägt, vor allem in Form eines MCM mit vier 8-Kern-Dies, entscheidet, ob AMD im lukrativen Server-Segment wieder Fuß fassen kann. Als weiterer Konkurrent will IBM mitmischen, der kommende Power9-Prozessor weist bis zu 24 Kerne auf.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. und 4 Spiele gratis erhalten
  3. auf ausgewählte Corsair-Netzteile

RaZZE 23. Nov 2016

Und ist an eine ganz andere Zielgruppe gerichtet.


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /