Golem-Wochenrückblick Die USA wollen mal wieder zum Mond, die BVG speichert mal wieder Bewegungsdaten und ein 19 Jahre alter Angriff funktioniert immer wieder. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Das Surface Book 2 von Microsoft ist eigentlich ein tolles Detachable: Neben der höheren Leistung und lautlosen Kühlung gefällt uns die gestiegene Akkulaufzeit. Einige Kleinigkeiten hätten allerdings besser umgesetzt werden können.
Neue Prozessoren mit Atom-Architektur: Die Pentium Silver und Celeron J4000/N4000 nutzen überarbeitete CPU-Kerne sowie eine flottere Grafikeinheit für moderne Display-Schnittstellen. Interessant ist das im Chip integrierte Gigabit-WLAN.
Golem-Wochenrückblick Security ist kaputt und ein Tesla-Mietwagen völlig demoliert. Außerdem drehen wir gleich zwölf smarte Lautsprecher - oder besser Lauschsprecher - auf. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Nvidia hat mit der Titan V die mit Abstand flotteste Grafikkarte vorgestellt. Für 3.100 Euro erhalten Käufer den Volta-basierten Pixelbeschleuniger kostenlos geliefert. Ungeachtet des hohen Preises hat Nvidia die Karte aber um ein Viertel beschnitten.
Das Laptop Mag hat zwei HP Envy x360 getestet, einen mit AMDs Ryzen Mobile und einen mit Intels 8th Gen genannten Prozessoren. Beide Notebooks weisen fast die gleiche Akkulaufzeit auf, bei der CPU- und der GPU-Geschwindigkeit hat AMD aber Vorteile.
Wer 2018 ein Oberklasse-Smartphone kauft, wird darin oft einen Snapdragon 845 finden. Qualcomm hat den Chip so optimiert, dass er viele Neuerungen integriert, ohne größer zu werden. Zu verdanken ist das der Architektur, denn die Fertigung ist fast gleich.
Update AMD hat die technischen Daten der Radeon RX 560 verändert: Statt mit 1.024 Rechenkernen dürfen Partner die Polaris-basierte Grafikkarte auch mit nur 896 Shadern verkaufen. Bisher sind diese Modelle als Radeon RX 560D angeboten worden.
Das erste Gerät mit Windows 10 on ARM ist Asus' Nova Go mit einem Snapdragon 835. Das 13,3-Zoll-Convertible soll eine extrem lange Akkulaufzeit aufweisen und integriert Gigabit-LTE. Auch HP hat mit dem Envy x2 ein Snapdragon-Detachable vorgestellt.
Reichen eine Geforce GTX 1070 Ti oder Radeon RX Vega 56 für aktuelle Virtual-Reality-Titel? Wir haben mit einer Handvoll Spielen getestet, welche 450-Euro-Grafikkarte schneller ist. Besonders interessant ist dabei Oculus' Asynchronous Spacewarp.
Golem-Wochenrückblick Apple plagt eine Sicherheitslücke, alte LKW stehen unter Strom und wir starren auf ein Notebook und zwei Bildschirme. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Offenbar will Apple selbst Chips zur Stromversorgung von iPhones entwerfen. Das lässt die Aktie vom exklusiven Partner, dem deutschen Dialog Semiconductor, abstürzen und weckt Erinnerungen an Imagination Technologies. Die wurden nämlich aufgekauft, seit Apple lieber eigene iGPUs baut.
Nach ihrer sechsmonatigen Auszeit kehrt Diane Bryant nicht zu Intel zurück. Stattdessen wird die ehemalige Datacenter-Chefin Chief Operating Officer bei Google Cloud und kümmert sich dort um das Servergeschäft, das viel mit Xeons zu tun hat.
Geräte wie Microsofts Surface Book gibt es mit maximal 1 TByte Flash-Speicher. Die neue XG5-P, eine SSD von Toshiba, verdoppelt die Kapazität, ohne dabei mehr Platz zu benötigen. Die Geschwindigkeit des NVMe-PCIe-Drives fällt noch höher aus als bisher.
In Südkorea laufen die neuen Chips für Samsungs Galaxy S9 vom Band: Der Auftragsfertiger hat die Masssenproduktion von SoCs mit 10LPP-Verfahren begonnen. Neben dem hauseigenen Exynos 9810 dürfte das Qualcomms Snapdragon 845 sein.
Bei Lenovos Thinkpad X1 Yoga v2 handelt es sich um ein gutes 360-Grad-Convertible mit viel Ausstattung. Wir wollten wissen, welche Variante besser ist: die mit LC- oder die mit OLED-Bildschirm? Im Test erwies sich eines der Modelle als unser klarer Favorit.
Nach den Core i9 für Highend-Syteme arbeitet Intel an i9-Modellen für mobile Geräte. Statt auf Skylake-X basieren diese aber auf Coffee Lake und haben bis zu sechs CPU-Kerne. Für Mittelklasse-Desktops wird zudem ein CFL-Achtkerner erscheinen.
Golem-Wochenrückblick Eine verkehrsreiche Woche: BMW zeigt Pläne für die Straßen der Zukunft, wir besuchen die Tesla-Montage in Tilburg - und ein Zeppelin hat wenig Glück. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Externe Gehäuse für Grafikkarten sind oft klobig, das Snpr External Graphics Enclosure von KFA2 ist eine Ausnahme. Darin steckt eine extrem kompakte Geforce GTX 1060, die der Hersteller für die Grafikbox entwickelt hat. Zudem ist der Preis ansprechend.
Offenbar hat Apple einen AR-Headset-Entwickler übernommen. Vrvana kostete 30 Millionen US-Dollar. Bisher arbeitete das Unternehmen am Totem, einem nie veröffentlichen Head-mounted Display für Augmented Reality und Virtual Reality.
Unter hoher Last, etwa in Spielen, reicht die Leistung des Netzteils beim Surface Book 2 nicht aus und der Akku leert sich statt zu laden. Microsoft bestätigte das Problem des Detachables, in der Praxis sind die Auswirkungen allerdings vergleichsweise gering.
Vektorkarte statt Intels Xeon Phi oder Nvidias Tesla: NEC zeigt mit dem SX-Aurora Tsubasa einen Rechner für Supercomputer, der eine sehr hohe Leistung liefert. Das Topmodell ist wassergekühlt, drei Varianten sollen Anfang 2018 erscheinen.
Weg von stationären oder mobilen Headsets hin zu einer Cloud-Lösung: Huawei und TPCast planen Virtual Reality über den 5G-Standard. Auch Augmented Reality und Mixed Reality sollen so in Zukunft komplett drahtlos umgesetzt werden.
Wer in den nächsten Jahren ein Mainboard oder ein Komplettsystem kauft, der wird mit UEFI vorliebnehmen müssen. Intel plant die Abschaffung des Compatibility Support Module (CSM), das klassische Bios gibt es im Consumer-Segment dann nicht mehr.
Konkurrenz für AMD und Intel: Der Chiphersteller Marvell übernimmt Cavium und hat künftig Zugiff auf die ThunderX2 genannten ARM-Server-CPUs. Zudem sollen Synergien unter anderem bei Netzwerk- und Storage-Lösungen entstehen.
Kurz vor Weihnachten gibt es einen Aldi-PC mit sechskernigem Ryzen-Prozessor und Radeon-Grafikkarte der Mittelklasse plus SSD. Der Preis ist für die Konfiguration sehr günstig, dafür müssen Käufer beim Speicher einen Kompromiss eingehen.
Intel hat eine weitere Assembly/Test-Site zur Herstellung von Coffee-Lake-Chips beauftragt. Die Fabrik packt die einzelnen Dies auf ihre Träger, was bisher eine Engstelle bei der Produktion darstellte. Händler sollten also bald mehr Prozessoren erhalten.
Gleich zwei große Hersteller bauen ARM-Server, beide verwenden eine Version des Thunder X2 mit bis zu 54 Kernen: Cray integriert sie in die XC50-Einschübe, Microsoft in die Azure-Knoten. Die Chips sind damit eine Alternative zu x86-CPUs von AMD und Intel.
Golem-Wochenrückblick Ein radikal umgebauter Firefox geht an den Start, Abzocke in Vollpreisspielen erhitzt die Gemüter, und wir verbringen mit dem E-Golf Zeit an Ladestationen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Der Xeon Phi Knights Hill für Supercomputer wurde gestrichen, was das US-Energieministerium schon vor Wochen angedeutet hatte. Stattdessen soll Intel an einer speziellen Xeon-CPU mit 44 Kernen auf Basis der kommenden Ice-Lake-Technik arbeiten.
Ungewöhnlicher, aber sehr flotter und vor allem extrem effizienter Supercomputer: Der Gyoukou alias Zetta Scaler 2.2 kombiniert Intels Xeon D mit proprietären Pezy-SC2-Beschleunigern. Insgesamt rechnen fast 20 Millionen Kerne in Fluorinert-Tanks.
Golem-Wochenrückblick Jux mit X: Wir testen iPhone X und Xbox One X und München beschließt das Ende von Limux. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Gamer haben oft mehr laufen als nur das Spiel. Wir haben getestet, was bei CPU-Hintergrundlast passiert, wenn Nutzer nebenbei per Skype chatten und Webradio hören, Fotos exportieren oder ein Video mit OBS aufzeichnen. Wichtige Erkenntnis: AMDs Ryzen ist teils besser als Intels Coffee Lake.
Wie heißt gleich noch der Song und wer spricht da gerade? Galileo AR ist eine App, die lineares Fernsehen per Augmented Reality erweitert. Dann regnet es im Wohnzimmer oder wir spielen live beim Quiz mit.
Golem-Wochenrückblick Apples iPhone X ist verfügbar, HTC stellt noch schnell zwei neue Modelle vor, Razer debütiert mit einem Gamer-Phone. Und wir testen dann noch Smartphone-Kameras und einen Akku-Mod! Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Eine Alternative zu Samsung oder TSMC: Fab-lose Hersteller können künftig ihre ARM-Designs auch bei Intel fertigen lassen. Die Custom Foundry umfasst mehrere 22- und 10-nm-Prozesse. Zumindest die ersten Testchips wirken vielversprechend.
Doppelt so viele Kerne, vierfache Cache-Menge und PCIe-4.0-Lanes: AMDs nächster Epyc-Chip für Server, intern Starship genannt, soll enorm leistungsstark werden. Möglich macht das die neue 7-nm-Fertigung von Auftragsfertiger Globalfoundries.
Wer bisher bei der Erstellung oder der Suche von 3D-Objekten oder -Szenen wenig Erfolg hatte, für den hat Google nun Poly: Die Bibliothek umfasst Tausende von Assets für Augmented Reality - egal ob per ARCore oder per ARKit - und Virtual Reality.
Die X-Gene-Chips haben einen neuen Besitzer: Macom hat Applied Micros Compute-Sparte an eine Investorengruppe veräußert, die dort als Project Denver Holdings neu aufgestellt wird. Wie es mit den ARM-Server-CPUs weitergeht, bleibt vorerst unklar.
Update Ab Dezember soll das aktuelle Surface Pro auch mit integriertem LTE-Modem erhältlich sein. Obgleich schon die fünfte Generation, ist es das erste Detachable der Serie mit optionalem Baseband. Endkunden müssen allerdings bis 2018 warten.
Update In Seagates neuem Game Drive for PS4 mit 4 Terabyte steckt eine 2,5-Zoll-HDD. Obendrein verkauft der Hersteller nun auch Skyhawk-AI-Festplatten für künstliche Intelligenz und will bis 2019 erste 20-Terabyte-HAMR-Modelle ausliefern.
Qualcomm fliegt raus, Intel bleibt und Mediatek kommt eventuell rein: Apple soll an neuen iPads und iPhones arbeiten, deren LTE-Modems nicht mehr vom bisherigen Hauptlieferanten stammen. Ein Problem könnte dabei aber die Geschwindigkeit sein.
Bitcoins minen per CPU kann jeder - nicht aber per Smartphone: In den C-Labs hat Samsung gleich 40 alte Galaxy S5 zu einem Mining-Rig gekoppelt. Schnell sind die zwar nicht, dafür effizient.
Golem-Wochenrückblick Mario und ein Assassine springen wieder herum. In Windows 10 kommt auch Bewegung. Und die Telekom gräbt um. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Die neue Optane SSD 900p nutzt 3D-Xpoint- statt Flash-Speicher und soll in angepassten Spielen wie Star Citizen die Ladezeiten spürbar verkürzen. Ansonsten sind die Vorteile zumindest im Consumer-Segment vergleichsweise gering.
Brian Krzanich, Intels CEO, hat angekündigt, dass Cannon Lake vor Jahresende für Partner bereitstehen soll. Die Chips sind für 2-in-1-Geräte gedacht, die 10-nm-Produktionskapazitäten reichen 2017 aber nur für eine Serienfertigung in kleinem Maße.
Wer Machine Learning oder HPC mit den Amazon Web Services nutzen will, bekommt mit den P3-Instanzen drastisch mehr Leistung: Amazon hat diese mit Nvidias Tesla-V100-Beschleunigern für bis zu einem Petaflop an FP16-Geschwindigkeit ausgestattet.
Update Die Server-Sparte läuft, das IoT-Segment wächst und Mobileye ist übernommen worden: Intel hat im dritten Quartal 2017 viel erreicht. Im PC-Bereich haben sich die Notebook-Chips gut verkauft, die Desktop-Ableger hingegen sind weiter kaum verfügbar.
Anfang November 2017 erscheint die Geforce GTX 1070 Ti, Nvidias neue Grafikkarte mit Pascal-Architektur. Sie ist bei gleichem Preis etwas schneller als AMDs Radeon RX Vega 56. Allerdings dürfen Nvidias Partner die Geforce nicht übertakten.