Abo
  • Services:

Cannon Lake: Intel will noch 2017 erste 10-nm-Chips ausliefern

Brian Krzanich, Intels CEO, hat angekündigt, dass Cannon Lake vor Jahresende für Partner bereitstehen soll. Die Chips sind für 2-in-1-Geräte gedacht, die 10-nm-Produktionskapazitäten reichen 2017 aber nur für eine Serienfertigung in kleinem Maße.

Artikel veröffentlicht am ,
Package eines Y-Prozessors
Package eines Y-Prozessors (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

"Wir sind im Zeitplan - unsere ersten Chips mit 10 nm werden als Kleinserie gegen Jahresende ausgeliefert", sagte Intel-CEO Brian Krzanich bei der Besprechung der Resultate des dritten Quartals 2017 (siehe Transkript bei Seekingalpha). Die initiale Serienfertigung mit 10FF soll im ersten Halbjahr 2018 erfolgen und die breite Verfügbarkeit ab dem zweiten Halbjahr sichergestellt werden. Krzanich meint damit jedoch nicht das gleiche Produkt, sondern unterschiedliche Prozessoren für Segmente wie Desktop, Notebook und Server.

Stellenmarkt
  1. zeb/rolfes.schierenbeck.associates gmbh, Münster
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Köln

Ein Blick auf Intels Codename-Decoder zeigt, welche Chips zu erwarten sind: Noch 2017 dürften die Cannon Lake Y und eventuell die Cannon Lake U erscheinen, also Chips mit 15 Watt oder weniger. Die sind klein und eignen sich daher gut für die frühe Produktion, bei der die Ausbeute noch vergleichsweise gering ausfällt. Später im Jahr 2018 könnten die Cannon Lake H für Notebooks und die Cannon Lake S für Desktops erscheinen. Neu ist unter anderem die Gen10-Grafikeinheit, die bei CNL-Y/U als GT2-Version (40 EUs) zusammen mit zwei CPU-Kernen verbaut wird, eine sogenannte 2+2-Konfiguration.

Im Server-Segment folgt auf die aktuellen Skylake-SP erst noch eine Refresh-Generation namens Cascade Lake (wohl mit 14++ nm), bevor Intel mit Ice Lake auch auf 10 nm setzt, wenngleich direkt auf das optimierte 10+. Ab der 7-nm-Fertigungsstufe sollen dann Produkte für Server zuerst mit der modernsten Technik hergestellt werden statt wie bisher die Mobile-Chips.

Andere Auftragsfertiger wie Samsung und TSMC liefern bereits seit Monaten 10-nm-SoC aus, die für Smartphones gedachten Prozessoren sind allerdings relativ klein. Apples A11 Fusion etwa misst rund 88 mm².



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

FreiGeistler 29. Okt 2017

Und lamentieren ist sowieso am einfachsten.

BerlinerNik 28. Okt 2017

Schön zu sehen, dass Intels Marketing bei dir noch funktioniert x) Intel war lange Zeit...

ms (Golem.de) 28. Okt 2017

10 nm ist Cannon Lake.


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

    •  /