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Diane Bryant: Intels Ex-Server-Chefin wechselt zu Google

Nach ihrer sechsmonatigen Auszeit kehrt Diane Bryant nicht zu Intel zurück. Stattdessen wird die ehemalige Datacenter-Chefin Chief Operating Officer bei Google Cloud und kümmert sich dort um das Servergeschäft, das viel mit Xeons zu tun hat.
/ Marc Sauter
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Diane Bryant auf dem IDF 2016 (Bild: Intel)
Diane Bryant auf dem IDF 2016 Bild: Intel

Diane Bryant wird Chief Operating Officer bei Google Cloud. Dies gab das Unternehmen per Blog-Eintrag(öffnet im neuen Fenster) bekannt. Sie soll dort das Servergeschäft der Alphabet-Tochter verantworten. Zuvor war Bryant als Chefin der Datacenter-Sparte bei Intel angestellt, hatte das Unternehmen aber im Mai 2017 aus familiären Gründen für ein halbes Jahr verlassen. Intel ernannte Navin Shenoy als ihren Nachfolger, was eine Rückkehr unwahrscheinlich machte. Die Serversparte erwirtschaftete 2016 unter Bryants Leitung einen Umsatz von 17,2 Milliarden US-Dollar (PDF(öffnet im neuen Fenster)), mehr als jede andere Abteilung.

Intel zeigt neue Xeon-CPUs (Skylake-SP)
Intel zeigt neue Xeon-CPUs (Skylake-SP) (00:59)

Bei Google dürfte Bryant weiterhin viel mit Intel zu tun haben: In der Cloud sind bisher vorrangig Xeon-Chips verbaut, auch die hauseigenen TPU v2 (Tensor Processing Units) werden von solchen Prozessoren unterstützt. Allerdings experimentiert Google schon seit Jahren auch mit ARM-Chips und hat angekündigt, künftig Qualcomms Centriq 2400 einzusetzen. Diese CPU weisen 48 Kerne auf und sollen laut Hersteller eine höhere Leistung abliefern als Intels aktuelle Skylake-SP. Qualcomms Messwerten zufolge überholt ein Centriq 2460 (48C/48T @ 120W) einen Xeon Platinum 8160 (24C/48T @ 150W) in SpecFP_rate2006 und SpecInt_rate2006 um rund 10 Prozent.

In Googles Serversparte wird Bryant auch für die Ausrichtung mit Fokus auf Machine Learning verantwortlich sein, also für besagte TPUs. Bei Intel konnte sie mit den Xeon-CPU sowie den Xeon Phi in diesem Gebiet Erfahrung sammeln. Ihr ehemaliger Arbeitgeber zahlt ihr eine Abfindung von 4,5 Millionen US-Dollar. Das geht aus einem aktuellen SEC-Filing (PDF(öffnet im neuen Fenster)) hervor, das den 1. Dezember 2017 als letzten Arbeitstag nennt.


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