Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Detachable: Microsoft bringt Surface Pro mit LTE noch 2017

Ab Dezember soll das aktuelle Surface Pro auch mit integriertem LTE -Modem erhältlich sein. Obgleich schon die fünfte Generation, ist es das erste Detachable der Serie mit optionalem Baseband. Endkunden müssen allerdings bis 2018 warten.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Marc Sauter
17 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Surface Pro mit Type-Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Surface Pro mit Type-Cover Bild: Martin Wolf/Golem.de

Das Surface Pro wird es ab 1. Dezember 2017 auch mit LTE-Modem zu kaufen geben. Das kündigte Microsoft auf der Future Decoded, der hauseigenen Business-Konferenz, an. Vorerst wird das Surface Pro mit Baseband aber nur an Geschäftskunden verkauft, wie Panos Panay, Chef der Surface-Sparte, sagte. Endkunden sollen das Detachable in dieser Form erst 2018 bestellen können und müssen sich bis dahin weiter mit Tethering begnügen.

Microsoft Surface Pro (2017) - Fazit
Microsoft Surface Pro (2017) - Fazit (01:20)

Auch wenn Microsoft das Surface Pro eher im professionellen Bereich positioniert, wurden die Geräte bisher nur mit WLAN verkauft. Das Surface Pro ist bereits die fünfte Generation, aber die erste mit LTE-Modem. Microsoft verbaut das schon etwas ältere Snapdragon X16 von Qualcomm, welches Cat9-Geschwindigkeit und 20 LTE-Frequenzbänder unterstützt. Im Downstream werden so bis zu 450 MBit die Sekunde erreicht.

Bisher nannte Microsoft nur US-Preise vor Steuern für das Surface Pro mit LTE: Die Version mit Core i5 samt 8 GByte RAM und 256 GByte fassender SSD beispielsweise kostet derzeit 1.300 US-Dollar (hierzulande 1.450 Euro), mit integriertem Baseband sind es dann 1.450 US-Dollar. Angaben zur Akkulaufzeit mit LTE statt mit WLAN machte Microsoft nicht, aufgrund der Funkabdeckung sind derartige Vergleiche allerdings auch nur schwer möglich.

Im Test des Surface Pro erreichten wir exzellente 7:55 Stunden im Powermark Productivity und 3:45 Stunden im PCMark 8 Home Conventional, jeweils bei 150 cd/m² Helligkeit. Da es sich bei unserem Gerät um die i7-Variante handelt, lässt sich diese nicht direkt mit dem i5-Modell des Surface Pro 4 vergleichen. Ohnehin hat Microsoft die Akkukapazität von 39 auf 45 Wattstunden erhöht, was unabhängig vom Prozessor die Laufzeit verbessert.

Nachtrag vom 1. November 2017, 13:02 Uhr

Microsoft hat deutsche Preise genannt: Die Version mit Core i5 samt 8 GByte Arbeitsspeicher und 256-GByte-SSD samt LTE-Modem kostet 1.630 Euro, ohne das integrierte Snapdragon-X16-Baseband sind es 1.450 Euro.


Relevante Themen