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Intel: Ice-Lake-Xeon ersetzt Xeon Phi Knights Hill

Der Xeon Phi Knights Hill für Supercomputer wurde gestrichen, was das US-Energieministerium schon vor Wochen angedeutet hatte. Stattdessen soll Intel an einer speziellen Xeon-CPU mit 44 Kernen auf Basis der kommenden Ice-Lake-Technik arbeiten.

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Ältere Xeon-Phi-Beschleuniger
Ältere Xeon-Phi-Beschleuniger (Bild: Intel)

Intel hat beschlossen, die dritte Generation von Xeon-Phi-Beschleunigern, intern Knights Hill genannt, einzustellen. Das teilte der Hersteller in einem Blog-Eintrag mit. Knights Hill war als Nachfolger von Xeon Phi Knights Landing gedacht und sollte unter anderem im Aurora-Supercomputer verbaut werden. Dessen Geldgeber, das US-amerikansche Energieministerium (Department of Energy), hatte jedoch bereits vor einem Monat klargemacht, dass die Xeon Phi nicht mehr Bestand des System sind. Stattdessen sollen spezielle CPUs verwendet werden, die unter dem Codenamen Knights Cove entwickelt werden. Das berichtet die c't von der Supercomputing-Konferenz 2017.

ICX-H statt KNH

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Knights Cove wird auch als ICX-H bezeichnet, also eine H-Version der Ice Lake Scalable Processors (ICX-SP), sprich, der übernächsten Xeon-Generation. Aktuell sind die Skylake-SP mit 14-nm-Technik und 28 Kernen, es folgen die Cascade Lake SP mit 14++ und dann Ice Lake SP mit 10+. Für die soll Intel mit 38 Kernen planen und acht DDR4-Kanäle verwenden. Knights Cove sei eine spezielle Variante mit 44 Kernen mit HBM2-Speicher, die sich aus zwei Chips mit je 22 Cores zusammengesetzt. Für das Multi-Chip-Modul nutzt Intel vermutlich die EMIB (Embedded Multi Die Interconnect Bridge), bei der mehrere Dies auf einem Träger verbunden werden, etwa eine CPU mit einer iGPU.

Während mit Knights Hill auch gleich noch dessen Nachfolger Knights Peak eingestampft wurde, soll Knights Mill wie geplant erscheinen. Dahinter verbirgt sich eine angepasste Variante von Knights Landing mit weiterhin 72 Kernen. Statt auf doppelte Gleitkomma-Genauigkeit (FP64) zu setzen, ist der Chip für Deep Learning ausgelegt und nutzt ein laut Intel ausreichend präzises Integer-Format. Diese sogenannten VNNI-16-Befehle (Vector Neural Network Instructions) soll auch Knighs Cove alias ICX-H beherrschen.



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