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Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht

Gamer haben oft mehr laufen als nur das Spiel. Wir haben getestet, was bei CPU-Hintergrundlast passiert, wenn Nutzer nebenbei per Skype chatten und Webradio hören, Fotos exportieren oder ein Video mit OBS aufzeichnen. Wichtige Erkenntnis: AMDs Ryzen ist teils besser als Intels Coffee Lake.

Ein Test von veröffentlicht am
Coffee Lake gegen Ryzen
Coffee Lake gegen Ryzen (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Eine der häufigsten Fragen in Foren lautet: Wie wirkt sich Hintergrundlast auf der CPU auf die Spieleleistung aus? Denn die meisten Nutzer verwenden kein sauberes Betriebssystem, sondern haben parallel zum Spiel mindestens den Browser offen und einige Programme wie Messenger oder Musik-Player laufen. Wir haben zwei 250-Euro-Chips miteinander verglichen: AMDs Ryzen 5 1600X und Intels Core i5-8400. Beide haben sechs Kerne, der Ryzen sogar SMT für zwölf Threads, und sind unsere Empfehlung für Mittelklasse-Systeme.

Inhalt:
  1. Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  2. Runderer Ryzen dank SMT-Theads
  3. Hintergrundlast ist eine Praxisfrage

Als Plattformen verwenden wir ein Asus Crosshair VI Hero mit X370-Chip und ein Gigabyte Aorus Z370 Gaming Ultra mit Z370-Chip. Um den Test praxisnah zu gestalten, haben wir statt des von AMD und Intel spezifizierten Speichers schnelleren RAM genutzt und DDR4-3200-CL14 von G.Skill verbaut. Das kommt der Ryzen-CPU etwas mehr zugute als dem Intel-Prozessor, da das interne Fabric mit mehr Speichertakt ebenfalls flotter wird. Weil der Aufpreis für flotteren RAM jedoch vergleichsweise gering ist, greifen viele Käufer zu.

Um den Fokus mehr in Richtung CPU-Geschwindigkeit zu lenken, kombinieren wir die Prozessoren mit einer Geforce GTX 1080 Ti in der Founder's Edition und messen neben maximalen Details bei 1.280 x 720 Pixeln auch mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Als Windows-10-Version kommt noch die v1703 (Creators Update) statt der v1709 (Fall Creators Update) zum Einsatz, an der CPU-Leistung ändert die Aktualisierung ohnehin nichts. Eine Ausnahme ist der Ausbalanciert-Energiesparplan von AMD für Ryzen-Chips, den wir aber seit Verfügbarkeit verwenden und der ein paar Prozent Geschwindigkeit bringt. Als SSD nutzen wir eine Samsung 960 Evo.

Bildrate (fps) ist keine nützliche Metrik

Ein repräsentatives Spiel für Tests mit Hintergrundlast zu finden, war anspruchsvoll: Wir wollten einen Titel, der sechs Kerne nutzt und auf dem AMD- und dem Intel-Chip ähnlich schnell läuft, damit die Ausgangsbasis besser vergleichbar ist. Fündig geworden sind wir bei Watch Dogs 2, bei dem beide Hexacore-Prozessoren knapp 60 fps erreichen. In unserer Benchmark-Sequenz fahren wir in San Francisco die Market Street vom Ocean Beach bis zum Ferry Building entlang - per Motorrad dauert das 60 Sekunden.

  • Watch Dogs 2 (Rechteinhaber: Ubisoft, Screenshot: Golem.de)
  • Unser Benchmark: Ocean Beach bis Ferry Building (Rechteinhaber: Ubisoft, Screenshot: Golem.de)
  • Core i5-8400 auf Aorus Z370 Gaming Ultra, Ryzen 5 1600X auf Asus Crosshair VI Hero, 16 GByte DDR4-3200-CL14, GTX 1080 Ti FE, Win10 v1703
  • Core i5-8400 auf Aorus Z370 Gaming Ultra, Ryzen 5 1600X auf Asus Crosshair VI Hero, 16 GByte DDR4-3200-CL14, GTX 1080 Ti FE, Win10 v1703
  • Core i5-8400 auf Aorus Z370 Gaming Ultra, Ryzen 5 1600X auf Asus Crosshair VI Hero, 16 GByte DDR4-3200-CL14, GTX 1080 Ti FE, Win10 v1703
  • Core i5-8400 auf Aorus Z370 Gaming Ultra, Ryzen 5 1600X auf Asus Crosshair VI Hero, 16 GByte DDR4-3200-CL14, GTX 1080 Ti FE, Win10 v1703
  • Core i5-8400 auf Aorus Z370 Gaming Ultra, Ryzen 5 1600X auf Asus Crosshair VI Hero, 16 GByte DDR4-3200-CL14, GTX 1080 Ti FE, Win10 v1703
Watch Dogs 2 (Rechteinhaber: Ubisoft, Screenshot: Golem.de)
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Mit Bildern pro Sekunde (fps) alleine ist der Einfluss von CPU-Hintergrundlast in Spielen nur bedingt aufzeigbar. Wir haben die Werte der Vollständigkeit halber mit in den Test aufgenommen, gleiches gilt für die aussagekräftigeren Perzentile. Beide geben einen Hinweis darauf, wie flüssig sich das Spiel anfühlt, aber erst die Zeit für jeden einzelnen gerenderten Frame - die Frametime - vermittelt ein vollständiges Bild davon, wie rund ein Spiel tatsächlich läuft.

Wir mussten übrigens feststellen, dass Tools wie Presentmon mit CPU-Hintergrundlast unerwartete Probleme hervorbringen, die eine Vorsortierung der Messwerte erfordern; diese dauert allerdings nicht lange.

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Runderer Ryzen dank SMT-Theads 
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sofries 28. Nov 2017

Bei ITlern ist das meist ein C&A Hemd, das man von Mutti zum 17. Geburtstag bekommen und...

Anonymer Nutzer 09. Nov 2017

Das wäre dann ja für Intel noch schlechter. Denn kann käme die etwas bessere IPC gar...

Anonymer Nutzer 09. Nov 2017

Da mein 1151 ASRock Board die Grätsche gemacht hat, musste ich mir kurz vor Ryzen noch...

Anonymer Nutzer 09. Nov 2017

AMD hat seit Bulldozer massiv auf Multithread gesetzt und dort liegt auch die Stärke der...

Trockenobst 08. Nov 2017

Ich habe einen X1600 und kann problemlos von 2 SSDs und 2 PCie m.2 (eine Onboard, eine...


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