Abo
  • Services:

Medion Akoya P56000: Aldi-PC mit Ryzen 5 und RX 560D kostet 600 Euro

Kurz vor Weihnachten gibt es einen Aldi-PC mit sechskernigem Ryzen-Prozessor und Radeon-Grafikkarte der Mittelklasse plus SSD. Der Preis ist für die Konfiguration sehr günstig, dafür müssen Käufer beim Speicher einen Kompromiss eingehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Akoya P56000
Akoya P56000 (Bild: Medion)

Aldi Nord bietet ab dem 30. November 2017 den Medion Akoya P56000 an, ein 600 Euro günstiges Komplettsystem mit AMD-Hardware. Der Rechner ist gut ausgestattet und lässt sich grundsätzlich einfach aufrüsten, wenngleich Medion an zwei Stellen spart, um den niedrigen Preis erzielen zu können.

Stellenmarkt
  1. Stiegelmeyer GmbH & Co. KG, Herford
  2. FTI Ticketshop GmbH, München

Basis des Akoya P56000 ist eine um 180 Grad gedrehte B350-Hauptplatine, die der Hersteller mit einem Ryzen 5 1600 ohne X-Suffix bestückt. Der Chip hat sechs Kerne, SMT für zwölf Threads und taktet mit bis zu 3,7 GHz. Medion kühlt ihn per Top-Blower und Fan-Duct. Als Arbeitsspeicher wird ein 8 GByte DDR4-Modul verwendet, weshalb die Leistung mangels Dual-Channel etwas leidet. Ein zweiter Riegel kann jedoch leicht nachgerüstet werden.

Das Mainboard weist unter anderem vier USB-3.0-Ports auf, zudem gibt es USB 3.1 Gen 2 mit Typ-A- und Typ-C-Buchse. Hinzu kommen Audio und Gigabit-Ethernet, an der Front befinden sich zwei weitere USB-3.0-Anschlüsse sowie Sound. Als Grafikkarte verbaut Medion eine Radeon RX 560D, die anders als eine gewöhnliche Radeon RX 560 nur 896 statt 1.024 Shader-Rechenkerne aufweist. Der Videospeicher fasst 2 anstelle von 4 GByte, weshalb Spieler die Textur- und die Schattendetails reduzieren müssen. Generell reicht die Leistung aber für flüssiges 1080p-Gaming bei mittleren bis hohen Einstellungen.

  • Akoya P56000 (Bild: Medion)
  • Akoya P56000 (Bild: Medion)
  • Akoya P56000 (Bild: Medion)
  • Akoya P56000 (Bild: Medion)
  • Akoya P56000 (Bild: Medion)
  • Akoya P56000 (Bild: Medion)
  • Akoya P56000 (Bild: Medion)
  • Akoya P56000 (Bild: Medion)
Akoya P56000 (Bild: Medion)

Als Massenspeicher setzt Medion auf eine 128 GByte große SSD im M.2-Format mit Sata-Anschluss, auf ihr ist Windows 10 Home vorinstalliert. Als Datengrab ist zudem eine 1 TByte fassende Festplatte verbaut, zudem gibt es einen per Gehäusefront erreichbaren Hotswap-Rahmen. Das Fortron-Netzteil hat 250 Watt und keinen zusätzlichen Stromstecker für die Grafikkarte, es können also nur Modelle nachgerüstet werden, die sich mit den 75 Watt aus dem Slot begnügen. Schnellste Option ist derzeit die Geforce GTX 1050 Ti (Test).

Medion gibt drei Jahre Garantie auf den Akoya P56000.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Der Held vom... 23. Nov 2017

Eigentlich nur, dass man keine Lizenz erwirbt, sondern lediglich einen Activation Key...

DY 22. Nov 2017

Ich sehe genau das Netzteil als das Hauptproblem des Rechners. Die CPU ist für die...

0xDEADC0DE 21. Nov 2017

Also eine Küchensimulation???

grorg 20. Nov 2017

Wenn ich dieser Liste hier glauben darf: https://en.wikipedia.org/wiki/DDR4_SDRAM#Modules...

Chris23235 20. Nov 2017

Wenn es Abstürze gab, lag ein Defekt (Software oder Hardware) oder ein falsch...


Folgen Sie uns
       


Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert

Wie funktioniert ein Cocktail-Mixer aus dem 3D-Drucker? Wir haben uns den Hector 9000 des Chaostreffs Recklinghausen mal vorführen lassen und ein bisschen nachgebaut.

Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    Begriffe, Architekturen, Produkte: Große Datenmengen in Echtzeit analysieren
    Begriffe, Architekturen, Produkte
    Große Datenmengen in Echtzeit analysieren

    Wer sich auch nur oberflächlich mit Big-Data und Echtzeit-Analyse beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe und Lösungen, die sich nicht sofort erschließen. Warum brauche ich eine Nachrichten-Queue und was unterscheidet Apache Hadoop von Kafka? Welche Rolle spielt das in einer Kappa-Architektur?
    Von George Anadiotis


        •  /