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Gemini Lake: Intel bringt Pentium Silver mit Gigabit-WLAN

Neue Prozessoren mit Atom-Architektur: Die Pentium Silver und Celeron J4000/N4000 nutzen überarbeitete CPU-Kerne sowie eine flottere Grafikeinheit für moderne Display-Schnittstellen. Interessant ist das im Chip integrierte Gigabit-WLAN.

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Logo von Pentium Silver
Logo von Pentium Silver (Bild: Intel)

Intel hat sechs Pentium- und Celeron-Prozessoren vorgestellt. Die Systems-on-a-Chip wurden intern unter dem Codenamen Gemini Lake entwickelt und sind für Desktop-Rechner (J-Modelle) sowie Notebooks (N-Varianten) gedacht; sie folgen auf die bisherige, Apollo Lake genannte Atom-Generation. Neu sind der Pentium Silver J5005, der Celeron J4105, der Celeron J4005 sowie der Pentium Silver N5000, der Celeron N4100 und der Celeron N4000.

  • Neue Desktop-Chips basierend auf Gemini Lake (Bild: Intel)
  • Neue Notebook-Chips basierend auf Gemini Lake (Bild: Intel)
Neue Desktop-Chips basierend auf Gemini Lake (Bild: Intel)
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Als CPU-Architektur kommt Goldmont Plus (GLM+) zum Einsatz, das Frontend soll nun vier statt drei Befehle pro Takt decodieren können. Der L2-Cache ist mit vier statt zwei MByte doppelt so groß und gleichzeitig die letzte Pufferstufe. Dadurch steigt die Leistung der weiterhin bis zu vier Prozessorkerne um etwa 10 bis 15 Prozent. Als Arbeitsspeicher wird DDR4- oder verlöteter LPDDR4-2400 an einem 128-Bit-Interface unterstützt, hier hat sich nichts geändert. Dafür gibt es nun integrierte Software Guard Extensions (Intel SGX).

Bei der Grafikeinheit setzt Intel erneut auf die Gen9LP, also die von Kaby Lake bekannte Stufe in einer Low-Power-Version. Sie weist bis zu 18 Shader-Blöcke (Execution Units) auf und kann H.265 sowie VP9 mit jeweils 10 Bit Farbtiefe decodieren und encodieren. Neu ist der Display-Controller der Gen10, welcher erstmals nativ HDMI 2.0 statt per Konverter-Chip unterstützt. Die iGPUs bezeichnet Intel UHD Graphics 605 (18 EUs) und UHD Graphics 600 (12 EUs), da sie 4K-UHD mit 60 Hz ausgeben können. Neu ist Local Adaptive Contrast Enhancement (LACE), was bei blendendem Licht auf dem Notebook-Bildschirm helfen soll.

Gemini Lake hat integriertes WLAN

Hinsichtlich der restlichen Ausstattung gibt es unter anderem eMMC 5.1 (Embedded Multimedia Card) statt UFS (Universal Flash Storage) und zwei Sata-6-GBit/s-Ports. Hinzu kommen mehrere USB-3.0- und 2.0-Anschlüsse sowie ein paar PCIe-Gen2-Lanes. Im Chip ist der MAC-Teil von ac-2x2-WLAN (160 MHz) integriert, was mit einem AC-9560-Kärtchen für 1.733 MBit/s reicht.

Das eigentliche System-on-a-Chip wird in einem 14-nm-FinFet-Verfahren bei Intel selbst gefertigt. Für die J-Serie nennt der Hersteller eine thermische Verlustleistung von zehn Watt und für die N-Pendants eine TDP von sechs Watt. Verglichen mit einem vier Jahre alten Pentium J2900 soll der neue Pentium Silver J5005 im Sysmark 2014 SE rund zwei Drittel besser abschneiden.

Erste Geräte mit Gemini Lake erwartet Intel im ersten Quartal 2018.

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superdachs 12. Dez 2017

Die Frage ist vielleicht ob man privat unbedingt Jira braucht. Ich fahr bspw mit Github...

DooMMasteR 11. Dez 2017

802.11ac wave2 ist nichts all zu neues mehr. 160 MHz alleine ist wenig hilfreich, wichtig...


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