AMD hat die Preise für seine Prozessoren gesenkt, neue schnellere Modelle wurden nicht eingeführt. Dabei wurden vor allem die Ober- und Mittelklasse der mobilen CPUs günstiger, aber auch die Desktop-Prozessoren sind nun zum Teil günstiger zu haben.
Trotz des Preiskampfs mit Intel laufen AMDs Geschäfte prächtig. Das Unternehmen legte jetzt seine Ergebnisse für das dritte Quartal des Jahres 2006 vor. Demnach verdiente AMD sein Geld vor allem mit Mobil- und Server-Prozessoren, das Geschäft mit Desktop-Prozessoren stagniert.
Die Übernahme des Grafikchip- und Chipsatzherstellers ATI durch Intel-Konkurrent AMD rückt näher, die ATI-Aktionäre segneten die Übernahme mit großer Mehrheit ab.
Auf einer chilenischen Webseite ist eine vermeintliche Roadmap von ATI aufgetaucht, welche die Planungen für neue Chipsätze bis Ende 2008 aufzeigt. Demnach will die AMD-Tochter bereits im ersten Quartal des Jahres 2007 integrierte Grafik für DirectX 10 anbieten und ebenfalls 2007 Bausteine für Mainboards mit vier Grafik- und zwei Prozessor-Steckplätzen anbieten.
Aus einer eigentlich vertraulichen Roadmap für PC-Hersteller zu AMD-Prozessoren geht hervor, dass der Intel-Konkurrent noch Ende des Jahres 2006 seine ersten CPUs mit 65 Nanometern Strukurbreite auf den Markt bringen könnte. Die Prozessoren sollen recht stromsparend sein, bei den schnellsten Athlons sind aber der Roadmap zufolge noch 90 Nanometer angesagt - mit entsprechender Leistungsaufnahme.
Auch Intels ehemaliger Chief Technology Officer und jetziger Chef der Enterprise-Abteilung Pat Gelsinger ließ sich auf dem IDF dazu hinreißen, in seiner Keynote-Ansprache eine Spitze gegen AMD zu setzen. Zwar war Gelsinger dabei etwas dezenter als zuvor Justin Rattner mit seinem Opteron im Papierkorb, doch auch dieser Gag erscheint überflüssig.

Mit einem peinlichen Gag entwertete Intels "Chief Technology Officer" (CTO) Justin Rattner seine Keynote-Ansprache zur Eröffnung des derzeit in San Francisco stattfindenden Intel Developer Forum (IDF). Er meinte, in einem Papierkorb auf der Bühne einen Opteron entdeckt zu haben.
Mit den Serien Dimension E520, E521 und C521 hat Dell neue Desktop-Systeme für Endkunden und kleine Unternehmen vorgestellt, darunter auch Modelle mit AMD-Prozessoren. Während die Systeme E520 und E521 leicht erweiterbar sein sollen, punkten die Dimension-C521-Systeme mit einem kompakten Gehäuse, das nur halb so groß ist wie das der beiden anderen.
Als erstes Unternehmen hat IBM nun einen Supercomputer angekündigt, in dem der auch in der Spielekonsole PlayStation 3 zum Einsatz kommende Cell-Prozessor verwendet wird. Allerdings wird nicht nur der von IBM mitentwickelte und gefertigte Cell zum Einsatz kommen, sondern auch AMDs Opteron-Prozessoren aus dem PC-Bereich.
Nach Ankündigung der Übernahme durch AMD gehen bei ATI die Verkäufe von integrierten Chipsätzen für Intel-Systeme zurück, obwohl die Übernahme noch nicht einmal abgeschlossen ist. Schon jetzt wirkt sich dies negativ auf den Umsatz aus.

Den schon länger durch die Roadmaps geisternden Prozessor mit der Modellnummer 5200+ hat AMD nun offiziell vorgestellt. Er hat zwar denselben Takt wie das nur kurze Zeit lieferbare Spitzenmodell 5000+ der X2-Reihe, der Level-2-Cache wurde aber auf 1 MByte für jeden der beiden Kerne verdoppelt.

Wie aus taiwanischen Quellen zu hören ist, arbeitet AMD an einer Kombination aus Turion-X2-Prozessor und ATI-Chipsatz mit integrierter Grafik für Notebooks. Das unter dem Codenamen "Yokohama" geführte Konzept soll noch 2006 vorgestellt werden.
Die Halbleiter-Allianz aus IBM, Chartered, Infineon und Samsung hat im Werk von IBM im US-Bundesstaat New York erste Test-Chips mit einer Strukturbreite von 45 Nanometern hergerstellt. Die vier Unternehmen tragen die Entwicklung der neuen Fertigungstechnologien gemeinsam und wollen den Prozess bis zum Ende des Jahres 2007 zur Serienreife bringen.

Nach ersten Aldi-Notebooks mit 17-Zoll-Bildschirmen und Ankündigungen mehrerer Markenhersteller bietet nun auch Asus Mobilrechner mit derart großen Bildschirmen in der Preisklasse um 1.000,- Euro an. Die Serie A7 wurde dazu mit etwas einfacherer Hardware ausgestattet.
Dell baut seine Partnerschaft mit AMD aus und will ab September 2006 auch Desktop-PCs mit AMD-Prozessoren anbieten. Zugleich legte Dell seine Bilanz für das zweite Quartal vor und muss einen Gewinneinbruch einräumen.
AMD hat das Design seines kommenden Quad-Core-Opteron fertiggestellt ("tape-out"). Die Chips mit vier Prozessorkernen sollen Mitte 2007 auf den Markt kommen und sich zur einfachen Aufrüsten von Systeme mit den aktuellen Dual-Core-Opterons eignen.

Seit dem 15. August 2006 sind die neuen Dual-Core-Opterons im Handel. Sie bringen Unterstützung für DDR2-Speicher, Virtualisierungsfunktionen und die Sicherheitstechnik "Presidio" mit. Die CPUs brauchen jedoch teils neue Mainboards, und auch an ein neues Nummerierungs-Schema muss man sich gewöhnen.

In der kommenden Woche wird AMD die lange erwartete neue Version seiner Opteron-Prozessoren auf den Markt bringen. Die bisher als "Revision F" bekannten CPUs erhalten neue Modellnummern, können DDR-2-Speicher ansprechen und bringen die bisher als "Pacifica" bekannte Virtualisierungstechnologie mit.
Wie der jüngst von AMD aufgekaufte kanadische Hersteller von Grafikprozessoren gegenüber Golem.de bestätigte, entwickelt ATI derzeit GPUs mit mehreren Kernen. Die neuen Chips sollen zudem deutlich stromsparender als die derzeit aktuellen Modelle sein.
Ab Oktober 2006 wird Dell Notebooks mit AMD-Prozessoren anbieten, will CNet Taiwan von AMD und Dell erfahren haben. AMDs Zusammenarbeit zwischen dem größten Computerhersteller weltweit würde demnach voranschreiten.
Einem Artikel des taiwanischen Branchen-Magazins "Digitimes" zufolge will AMD noch 2006 deutlich stärker wachsen, als das bisher von Marktforschern eingeschätzt wurde. So soll der Intel-Konkurrent mit 32 Prozent Marktanteil bei Desktop-Prozessoren rechnen.
IBM hat seine BladeCenter und die X-Serie an Servern mit Opteron-Prozessoren um einige neue Komponenten erweitert. Dazu gehört unter anderem eine neue Steckkarte für zwei Prozessorsockel, und damit vier Kerne je Blade. Ein "Cool Blue" genanntes Verfahren soll Strombedarf und Abwärme per Software regulierbar machen.
Im Forum einer taiwanischen Übertakter-Seite sind erste Bilder eines neuen AMD-Prozessors aufgetaucht. Es soll sich um ein erstes Muster der kommenden Prozessoren mit 65 Nanometern Strukturbreite handeln. Ein weiteres Novum: Die CPU trägt keine Modellnummer mehr.

In München erklärten AMDs Chief Administrative Officer (CAO) Thomas McCoy und ATIs Europa-Chef Peter Edinger vor Journalisten ausführlich die Hintergründe des Zusammenschlusses ihrer Unternehmen. Während AMD bemüht war, seine offenen Plattformen herauszustellen und gegen Intel wetterte, bekräftigte ATI, auch in Zukunft Chipsätze und Grafikprozessoren für alle marktrelevanten Prozessoren herstellen zu wollen.
In einem Interview mit der US-Site "Firingsquad" zeigte sich Nvidias PR-Chef Derek Perez geradezu begeistert über die Übernahme von ATI durch AMD. Er geht davon aus, bald der einzige Anbieter von Highend-Chipsätzen für Spieleplattformen mit Intel-CPUs zu sein.
Für rund 5,4 Milliarden US-Dollar wird AMD wohl den Grafikchip-Hersteller ATI übernehmen. Entsprechende Gerüchte gab es bereits am Wochenende, nun ist die Übernahme von ATI durch AMD offiziell.

AMD hat seine lange erwarteten Preissenkungen für den 24. Juli 2006 nun vollzogen. Mit dem Ende des zweiten Geschäftsquartals 2006 hat AMD damit auch einige Modelle aus dem Angebot gestrichen, lieferbar sind beim Athlon 64 X2 fast nur noch Prozessoren mit einer typischen Leistungsaufnahme (Thermal Design Power, TDP) von 65 oder 35 Watt. Der Socket 754 für Desktop-Semprons ist ebenfalls gestorben.
Die seit Monaten immer wieder auftauchenden Spekulationen um eine mögliche Übernahme von ATI durch AMD erhalten nun wieder neue Nahrung. So beruft sich das kanadische Blatt "Globe and Mail" auf Börsenkreise, nach denen die Übernahme bereits in der kommenden Woche erfolgen könnte.
Schon vor der Einführung von Intels "Core 2 Duo" kommt AMD unter Druck. Zwar erwirtschaftet das Unternehmen weiterhin ordentliche Gewinne, verkauft dabei aber weniger CPUs. Auch der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) pro Prozessor ist gesunken.
Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz zu den schwachen Zahlen für das zweite Quartal 2006 kündigte Intel-CEO Paul Otellini an, dass Intel auch seine ersten Prozessoren mit vier Kernen früher als geplant auf den Markt bringen will.
Unbestätigten Angaben zufolge plant AMD mit dem Erscheinungstag von Intels Prozessor "Core 2 Duo" beachtliche Preissenkungen. Vom Spitzenmodell FX-62 bis zu den Einsteiger-CPUs soll der Athlon64 X2 bis zu 56 Prozent billiger werden.

Die Tage des Athlon 64 X2 als Preis-Leistungs-Sieger sind gezählt: Am 27. Juli 2006 kommt Intels "Core 2 Duo" auf den Markt, der den AMD-Prozessor in allen Bereichen schlägt. Vorab erlaubt Intel endlich auch vollständig unabhängige Tests - Golem.de hat nachgemessen.
AMD revidiert seine Umsatzerwartungen für das zweite Quartal nach unten. Mit einem Umsatz von 1,215 Milliarden US-Dollar stehe man zwar rund 52 Prozent besser dar als ein Jahr zuvor, doch im Vergleich zum ersten Quartal geht der Umsatz voraussichtlich um 9 Prozent nach unten.

Der bereits auf der CeBIT 2006 vorgestellte "Typhoon Personal Supercomputer" (PSC) von Tyan ist nun auch in Deutschland erhältlich. Das besonders kompakte System soll Wissenschaftlern und Ingenieuren auch in normalen Büroumgebungen die Leistung eines Supercomputers zur Verfügung stellen.
In einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" bestätigte eine AMD-Managerin, dass der Prozessorhersteller an seinen neuen Kunden Dell nicht nur Opterons verkaufen will. US-Analysten rechnen schon für das Sommergeschäft in den USA mit Desktop-Rechnern von Dell, in denen AMD-Prozessoren stecken.

Als ersten Vertreter seiner neuen Prozessor-Generation mit Core-Architektur liefert Intel jetzt sechs Modelle des bisher unter dem Codenamen Woodcrest bekannten Prozessors aus. Die Xeon-5100-Serie passt in die vor wenigen Wochen vorgestellte Bensley-Plattform, die auch ältere Xeons aufnehmen kann.
AMD hat die Technologie seiner Alchemy-Prozessoren an das junge Halbleiterunternehmen Raza Microelectronics verkauft. Im Gegenzug investiert AMD in das Unternehmen, das bei anderen Projekten des Prozessorherstellers mitentwickeln soll.
Mehreren Berichten von Online-Magazinen zufolge will AMD unmittelbar nach der Markteinführung von Intels neuem Desktop-Prozessor "Core 2 Duo" (Codename Conroe) mit massiven Preisnachlässen reagieren. Sowohl die Dual- als auch die Single-Core-CPUs sollen günstiger werden.
AMD wird künftig eine spezielle Version von Transmetas Prozessor Efficeon vermarkten. Der Chip soll unter dem Namen "AMD Efficeon" verkauft werden und als Basis von Microsofts FlexGo-System zum Einsatz kommen. Die Abrechnung erfolgt dabei nach der Computernutzung.

Ende Mai 2006 lud Intel ausgewählte IT-Publikationen zu einem unter Aufsicht durchgeführten Test des kommenden Core-2-Duo-Prozessors, Codename Conroe. Trotz der kontrollierten Veranstaltung und den nur von Intel installierten Systemen sind die Ergebnisse ebenso relevant wie beeindruckend.

Vor Analysten hat AMD einen ersten detaillierten Blick auf seine neuen CPU-Kerne erlaubt, die im Jahr 2007 auf den Markt kommen sollen. In allen Bereichen finden sich Verbesserungen. Die bisherige Architektur wird jedoch nicht umgekrempelt, nur an wichtigen Stellen besser genutzt.
Im Rahmen eines Analysten-Briefings hat AMDs Chief Technology Officer Phil Hester eine neue Plattform für Technik-Fans namens "4x4" angekündigt. Auf entsprechenden Mainboards werden zwei Prozessorsockel enthalten sein, die bis zu acht Prozessorkerne aufnehmen können.
Die Analysten der Marktforscher von "RBC Captial Markets" sind der Meinung, dass AMD bald ATI übernehmen könnte. Sie geben als Gründe AMDs Pläne an, die Fertigungskapazitäten drastisch zu erhöhen - ATI dagegen hat gar kein eigenes Halbleiterwerk.

Das Konzept hinter der Marke "AMD Live!" gewinnt langsam an Form. So kann der Chiphersteller für seine Idee von Unterhaltungsrechnern im Wohnzimmer nun eine beachtliche Liste an PC-Herstellern vorweisen und hat ein Softwarepaket zur Erweiterung der Windows Media Center Edition (MCE) vorgelegt.

Wie erwartet hat AMD nun die Erweiterung seiner Halbleiter-Fabriken in Dresden bekannt gegeben. Die Produktion soll komplett auf 300-Millimeter-Wafer umgestellt werden, für ein neues Reinraumgebäude wurde der Grundstein gelegt.

Nvidia hat mit der 500er-Serie seiner Chipsätze für AMDs AM2-Prozessoren zahlreiche Neuerungen eingeführt. Am spektakulärsten ist eine Erhöhung der Bandbreite auf dem PCI-Express-Bus, die aber nur mit GeForce-Karten funktioniert.

Nach zahlreichen Gerüchten und der überraschenden Ankündigung besonders stromsparender Modelle hat AMD nun seine Prozessoren für den AM2-Sockel endlich enthüllt. Sie funktionieren nur noch mit DDR2-Speicher und benötigen neue Mainboards.
Lange Zeit gab es Gerüchte, die von Dell dementiert oder auch angeheizt wurden. Doch nun ist es offiziell: Dell wird künftig auch Systeme mit Prozessoren von AMD anbieten. Zugleich meldete Dell in seinem ersten Geschäftsquartal einen deutlichen Gewinneinbruch.
Statt teurer Centrino-Werbespots betreibt AMD für seinen neuen Mobilprozessor Turion64 X2 lieber Guerilla-Marketing. Eine Verleihaktion, bei der 50 Menschen für zwei Monate ein Notebook gestellt bekommen, soll vor allem die Blog-Szene von der Intel-Alternative überzeugen.

Nachdem AMDs neuer Mobilprozessor bereits Anfang März kurz angedeutet wurde, liefert der Prozessorhersteller die neuen CPUs nun aus. Die Dual-Core-Modelle kommen zunächst in vier Varianten auf den Markt und sind AMDs erste Prozessoren mit DDR-2-Controller.