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AMDs Stream SDK unterstützt nun auch Linux

... und Nvidia lobt den CUDA Coding Contest aus. AMDs Stream SDK unterstützt seit der Betaversion 1.1 auch Linux, bringt neue Funktionen und beseitigt einige Fehler. Sowohl mit AMDs Stream- als auch mit Nvidias CUDA-Entwicklerpaketen lassen sich Grafikchips zur Erledigung rechenintensiver Aufgaben nutzen.
/ Christian Klaß
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Auf der Webseite zu AMD Stream Computing findet sich das AMD Stream SDK v1.1-beta zwar noch nicht, es wurde jedoch in einem AMD-eigenen Entwicklerforum angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Das überarbeitete SDK findet sich auf einem FTP-Server für Windows XP und die Linux-Distributionen Red Hat Enterprise Linux 5.1 sowie Suse Linux Enterprise Server 10 SP1 zum Download(öffnet im neuen Fenster) , jeweils als 32- sowie 64-Bit-Variante.

Neben der neu hinzugekommenen Linux-Unterstützung versteht sich das Stream SDK v1.1-beta laut AMD nun auch auf die neue Stream-Processing-Karte FireStream 9170 . Diese bietet AMD speziell für Rendering, Video und aufwendige Berechnungen an. Außerdem wurden verschiedene Fehler beseitigt, Optimierungen vorgenommen und eine vorläufige Unterstützung von Microsoft Visual Studio 2008. Zudem unterstützt Brook+ nun Integer-Berechnungen und erlaubt eine Zeilennummerierung für leichteres Debugging von .br-Dateien.

Auch AMDs Konkurrent Nvidia schraubt weiter an CUDA – und versucht mehr Entwickler für GeForce-basiertes Stream-Processing zu interessieren und hat einen mehrteiligen Wettbewerb ausgelobt. Bis zum 25. Juli 2008 geht es im Rahmen des CUDA Coding Contest(öffnet im neuen Fenster) darum, den schnellsten MP3-LAME-Encoder zu entwickeln, der eine GeForce-GPU zur Berechnung nutzt.


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