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AMD 790GX - neuer Chipsatz für Multimediafreunde und Spieler

Chipsatzgrafik soll 30 Prozent schneller als der Vorgänger sein

AMD stellt mit dem 790GX einen neuen Chipsatz vor. Mit schnellerem Grafikkern, Crossfire, Übertaktungsfunktionen und Multimediafähigkeiten will AMD nicht nur die Herzen der Spieler erobern, sondern gleichzeitig auf das multimediale Wohnzimmer setzen. Die Rundumlösung soll in Kürze auf verschiedenen Mainboards für AMDs Phenom-Prozessor verfügbar sein.

790GX und SB750
790GX und SB750
Eigentlich sollten erst am heutigen 6. August 2008 alle Details fallen, bis dahin galt eine Sperrfrist, die AMD zuvor noch einmal um eine Woche nach hinten verschoben hat. Einige Mainboards sind dennoch schon ein paar Tage vor der Sperrfrist samt einiger Details zum neuen Chipsatz in verschiedenen Preisvergleichen und auf Produktseiten aufgetaucht. AMDs neuer Chipsatz, der ab heute offiziell zu haben ist, besteht aus zwei Komponenten: der Southbridge SB 750 und dem 790GX genannten Chip mit einem neuen integrierten Grafikkern.

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In der Northbridge findet sich jetzt ein RV610-Grafikkern, den AMD Radeon HD 3300 nennt. Ihm steht ein Sideport genannter Framebuffer zur Seite. Mainboardhersteller können entweder DDR2- oder DDR3-Speicherbausteine für Sideport verwenden. Dieser soll laut AMD für 10 bis 15 Prozent Mehrleistung bei 3D-Grafikanwendungen sorgen. Außerdem gibt AMD an, dass sich im 700 MHz schnellen DirectX-10-Grafikkern 40 Unified Shader befinden. Das Speicherinterface kann dabei 64 oder 128 Bit breit sein. Immerhin soll die interne Grafik schnell genug sein, um World of Warcraft bei 1.280 x 1.024 Pixeln mit durchschnittlich 60 Bildern pro Sekunde zu spielen.

790GX
790GX
Für das Wohnzimmer wichtig: Dem Grafikkern soll es gelingen, Bildsignale ohne Probleme in Full HD auszugeben. H.264-, VC-1- und MPEG-2-Material werden beim Abspielen zudem beschleunigt. Für die Ausgabe können die Mainboardhersteller auf HDMI, DisplayPort, DVI und den analogen D-Sub-Anschluss setzen. Dual-Link-DVI wird für Auflösungen von bis zu 2.560 x 1.600 Pixeln ebenfalls unterstützt, sofern der Mainboardhersteller sich dafür entscheidet.

Statt der Chipsatzgrafik können auch eine oder zwei Grafikkarten eingesetzt werden. Mit der Surroundview genannten Funktion sind so bis zu sechs unabhängige Monitore möglich. Wird nur eine Grafikkarte eingesetzt, kann der Spieler Onboardgrafik und die zusätzliche Grafikkarte gemeinsam arbeiten lassen. Mit Hybrid-CrossfireX teilen sich Chipsatzgrafik und die Grafikkarte dann die Arbeit. Mehr als eine Radeon HD 3470 wird jedoch nicht unterstützt. Schnellere Grafikkarten dürften durch die Chipsatzgrafik zu sehr ausgebremst werden und werden daher nicht unterstützt. AMD verspricht immerhin um die 50 Prozent Mehrleistung durch Hybrid-CrossfireX; ob diese hauptsächlich auf die zusätzliche Grafikkarte entfallen oder die Radeon-HD-3300-Chipsatzgrafik tatsächlich einen großen Teil beiträgt, müssen erst Tests zeigen.

AMD 790GX - neuer Chipsatz für Multimediafreunde und Spieler 

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pool 06. Aug 2008

https://forum.golem.de/read.php?26940,1409366,1410642#msg-1410642 Da stimm ich dir zu...

pool 06. Aug 2008

Diese Funktion heißt meines Wissens nach "PowerXpress" und ist in den AMD-Chipsätzen der...

MaxPower 06. Aug 2008

sonst gibt es keine Software, die die HW Beschleunigung unterstützt => VDR (Linux) nicht...

phino 06. Aug 2008

Doch es geht um ein Board mit dem Chipsatz 780GX und er hatte bisher eins mit 780G. UNd...

spreCo 06. Aug 2008

Punkt für dich.



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