EU-Wettbewerbshüter wollen Verfahren gegen Intel ausweiten

Exklusivverträge mit europäischen Einzelhändlern ist Grund für die Ausweitung

Die europäischen Wettbewerbshüter wollen das Kartellverfahren gegen den Chiphersteller Intel ausweiten. Das berichtet die Tageszeitung Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Quellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie das Blatt weiter schreibt, wollen die EU-Behörden die Ausweitung des Verfahrens am 17. Juli 2008 bekannt geben.

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Grund für die bevorstehende Ausweitung des 2007 eröffneten Kartellverfahrens seien Exklusivverträge, die Intel mit führenden europäischen Einzelhändlern geschlossen hat. Darin verpflichteten sich die Händler, keine Produkte des Intel-Konkurrenten AMD zu verkaufen. Im Gegenzug sollen sie von Intel hohe Werbekostenzuschüsse erhalten haben.

Erstmals hatte AMD im Jahr 2006 entsprechende Vorwürfe gegen Intel und die Handelskette Metro erhoben, zu der Saturn und Media Markt gehören. In diesem Zusammenhang durchsuchten Strafverfolger bereits mehrfach die Büros von Intel in München, zuletzt im Frühjahr 2008.

Die EU-Kommission wollte die Ausweitung nicht bestätigen, Die Ermittlungen dauerten noch an, zitiert die Zeitung die Sprecherin von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.

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