Abo
  • IT-Karriere:

AMD bringt Stream-Prozessor mit 1 Teraflop Rechenleistung

FireStream 9250 basiert auf AMDs Grafikchip RV770

Eine Rechenleistung von mehr als 1 Teraflop erreicht AMDs neuer Stream-Prozessor, den das Unternehmen auf der Supercomputer-Konferenz in Dresden vorstellt. Dabei kommt vermutlich AMDs kommender Grafikchip RV770 zum Einsatz. Die FireStream 9250 getaufte Beschleunigerkarte soll im Bereich des High-Performance-Computing (HPC) zum Einsatz kommen und dort spezielle Berechnungen übernehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die FireStream 9250 basiert auf AMDs GPU-Designs und ist die erste Karte mit AMDs neuem RV770-Chip. Sie passt in einen einzelnen PCIe-Slot und benötigt weniger als 150 Watt elektrischer Leistung. Der Beschleuniger eignet sich damit auch für Systeme mit einer Höheneinheit (1U). Bei speziellen Aufgaben, wie beispielsweise der Finanzanalyse, sollen Rechner mit AMDs Stream-Prozessor Berechnungen 55-mal schneller erledigen als Systeme, die ausschließlich über eine CPU verfügen.

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, Karlsfeld
  2. Bayerische Versorgungskammer, München

AMD FireStream 9250
AMD FireStream 9250
Bei einfacher Genauigkeit erreicht die FireStream 9250 eine Rechenleistung von 1 Teraflop. Der Vorgänger FireStream 9170 kam nur auf 500 Gigaflop. Der neue Chip verfügt wie sein Vorgänger zudem über eine Gleitkomma-Recheneinheit mit doppelter Rechengenauigkeit, die laut AMD eine Leistung von 200 Gigaflop erreicht. Auf der Karte steckt 1 GByte DDR3-Speicher, geliefert wird sie mit AMDs Stream SDK. Angaben zur Taktfrequenz des Prozessors machte AMD noch nicht.

Das Unternehmen teilte jedoch mit, es habe sich der Khronos Compute Working Group angeschlossen, die an Industriestandards für paralleles Rechnen arbeitet und dazu eine Spezifikation für OpenCL (Open Computing Language) vorgeschlagen hat. OpenCL soll es plattformübergreifend erlauben, die GPU eines Systems für Rechenaufgaben zu verwenden. Unterstützt wird OpenCL unter anderem von Apple mit seinem kommenden Betriebssystem MacOS X 10.6 alias Snow Leopard.

AMD will die FireStream 9250 erst im dritten Quartal 2008 ausliefern. Der Preis soll dann bei 999 US-Dollar liegen, womit die neue Karte nur halb so teuer wird wie ihr Vorgänger FireStream 9170.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. mit Gutschein: NBBX570
  4. 64,90€ (Bestpreis!)

blub 18. Jun 2008

gibts doch schon längst und nennt sich crossfireX...ist momentan 4 fach skalierbar. bei...

blub 18. Jun 2008

Shader ALUs: 160 Vec5 Einheiten -> 800 "kerne" dazu dann noch die TMUs, die ROPs usw...

Renton 16. Jun 2008

Hat Ihm ein Vertriebler von Intel gesagt. MfG Rico

haha 16. Jun 2008

Zu 99% hält "nichtlustig" was es verspricht. Der Bild-Scherz von Gernot (singt wohl...

Christian Buchner 16. Jun 2008

Und jetzt bitte noch mit CUDA API ausliefern... danke ;-)


Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

    •  /