Hoher Verlust bei AMD

Leichtes Umsatzwachstum durch Grafikprodukte

Während bei Intel die Geschäfte gut laufen, meldet Konkurrent AMD für das zweite Quartal 2008 einen Nettoverlust von 1,19 Milliarden US-Dollar, der allerdings zum großen Teil auf dem Verkauf von Geschäftsbereichen zurückzuführen ist. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf 1,35 Milliarden US-Dollar zu.

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Bezogen auf das fortgeführte Geschäft lag AMDs Nettoverlust im zweiten Quartal bei 269 Millionen US-Dollar, der operative Verlust bei 143 Millionen US-Dollar. Rund 920 Millionen US-Dollar des Verlustes beziehen sich auf die Geschäftsbereiche Handhelds und digitales Fernsehen, aus denen sich AMD zurückziehen will, 876 Millionen US-Dollar auf Abschreibungen.

AMD-Finanzchef Robert Rivet sprach von einem aus finanzieller Sicht enttäuschenden Quartal, verwies aber auf eine hohe Nachfrage nach AMDs Prozessoren und Grafikchips. Der Umsatz mit Prozessoren lag mit 1,10 Milliarden US-Dollar aber auf dem Niveau des Vorjahres, während die Umsätze mit Grafikprodukten im Vergleich zum zweiten Quartal 2007 um 18 Prozent zulegten.

Im zweiten Halbjahr 2008 will AMD wieder profitabel werden. Für das dritte Quartal erwartet AMD saisonal steigende Umsätze.

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