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Physik-Allianz gegen Nvidia: AMD und Intel kooperieren

Intel-Tochter Havok soll Software an AMDs CPUs und GPUs anpassen

In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben der mittlerweile zu Intel gehörende Entwickler von Physik-Engines Havok und AMD Pläne für eine Zusammenarbeit angekündigt. Die Havok-Engine soll besser als bisher an Mehrkernprozessoren angepasst werden und künftig auch auf Grafikprozessoren von AMD laufen.

Artikel veröffentlicht am ,

Damit schmieden AMD und Intel quasi durch die Hintertür eine Allianz gegen Nvidia, da in den vergangenen Monaten zuerst Intel Havok und dann Nvidia Ageia als Entwickler von Physik-Engines übernommen hatte. Schon beim Kauf von Havok durch Intel kündigten die beiden Unternehmen an, die Havok-Engine auch an Grafikprozessoren von AMD anpassen zu wollen. Im Gegenzug erklärte Nvidia, dass die PhysX-Engine von Ageia demnächst auch auf den GeForce-GPUs laufen soll.

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Beide Portierungen der bisher nur auf CPUs oder Ageias Spezialprozessoren laufenden Engines auf Grafikprozessoren sind aber bisher nicht fertiggestellt. AMD und Intel wollen sich hier offenbar einen zeitlichen Vorteil gegenüber Nvidia verschaffen. In welcher Form, gaben die beiden Unternehmen noch nicht bekannt.

Dabei ist gerade die Umsetzung von Physik-Simulationen in einer CPU für kommende Prozessorarchitekturen recht spannend, weil mehrere neue Befehlssätze zur Wahl stehen. AMDs nächste Befehlssatzerweiterung SSE5 kommt frühestens 2009, das SSE4 der aktuellen Penryn-Prozessoren beherrschen die AMD-Phenoms bisher nicht. Intel dagegen will bereits Ende 2008 mit der Nehalem-Architektur den SSE-Nachfolger AVX vorstellen.

Zwar funktionieren AVX und SSE recht ähnlich, kompatibel zueinander sind die beiden Lösungen aber bisher nicht. Da AMD und Intel jedoch ein Patentaustauschabkommen haben, dürfte früher oder später der eine oder andere Befehlssatz auch beim Konkurrenzunternehmen auftauchen.



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e.t. 13. Jun 2008

Es geht aber nicht (nur) um die Anzeigesysteme. Hier gibt es ohnehin Wildwuchs, aber...

Feurio 12. Jun 2008

braucht das Land, aber das muss immer und immer wieder schmerzhaft erlernt werden.


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