Hoverboard, Fluxkompensator und ein holografischer Hai: Heute ist der 21. Oktober 2015 - der Tag, der vor 30 Jahren Ziel von Marty McFlys zweiter Zeitreise war. Diese Zukunft konnte zwar mit allerlei schwebenden Fahrzeugen aufwarten. Aber nicht mit Golem.de.
Der Netzbetreiber Ewe Tel startet seine Vectoringprodukte. Der Festnetzbetreiber ist in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven, Brandenburg, Osnabrück sowie Ostwestfalen-Lippe aktiv. Doch einige Kunden bekommen weniger MBit/s.
Ein Wochenende lang wenig Schlaf, dafür viel Club-Mate, unzählige Raspberry Pis und 140 code-begeisterte Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren: Wir waren da, wo "Außenseiter-Nerds" die Insider sind.
Mission Motorcycles ist ein Startup, das Elektromotorräder entwickelt und jüngst Konkurs anmelden musste. Dessen Ex-Chef erhebt schwere Vorwürfe: Schuld sei Apples Abwerben des Spitzenpersonals gewesen, was schließlich auch die Investoren dazu gebracht habe, sich zurückzuziehen.
Sie fahren rund um die Uhr und brauchen keine Mittagspause: Der Bergbaukonzern Rio Tinto lässt Eisenerz von automatisiert fahrenden Trucks transportieren. Das soll sicherer sein und Kosten sparen.
Langes Liegen für die Raumfahrt: Der 22-jährige Lucas testet bei DLR in Köln die Auswirkungen der Schwerelosigkeit im All - monatelang im Bett, tiefenentspannt. Außer, wenn es Suppe gibt.
Laut einem Medienbericht müssen in den USA künftig alle Flugdrohnen registriert werden. Die Regierung will mit dem Gesetz die Besitzer stärker in die Pflicht nehmen und so unter anderem Zusammenstöße mit Flugzeugen verhindern.
Vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht geht das Kürzel KIC 8462852 in die Geschichte ein: Es bezeichnet einen Stern, der möglicherweise wegen einer außerirdischen Zivilisation ein seltsames Leuchtverhalten zeigt.
Nicht wenige würden Drohnen gern mit Schrotflinten jagen und vom Himmel holen. Der Rüstungskonzern Battelle hat mit dem Dronedefender eine technische Lösung gefunden.
Volvo will eine Reihe kleinerer Automodelle entwickeln, die elektrifizierbar sind und als Hybridmodelle sowohl mit Verbrennungs- als auch mit Elektromotor fahren. Auch ein reines Elektroauto soll 2019 auf den Markt kommen.
Einer Neudefinition des Kilogramms mit Hilfe von physikalischen Konstanten scheint nichts mehr entgegenzustehen. Das mehr als 120 Jahre alte Urkilogramm könnte damit abgeschafft werden.
Ein Hindernis für den Brennstoffzellen-Elektromotorantrieb sind die fehlenden Tankstellen für Wasserstoff. Eine Initiative will in Deutschland ein flächendeckendes Tankstellennetz mit 400 Stationen aufbauen. Doch das soll noch dauern.
Autofahrer sollen künftig vor einer drohenden Kollision mit Fußgängern gewarnt und beim Bremsen sowie beim Ausweichen unterstützt werden. Bosch hat das Assistenzsystem entwickelt, das sogar eine Ausweichroute berechnet.
Tesla-Chef Elon Musk hat via Twitter eine neue Betriebssystemversion für das Elektroauto Tesla S angekündigt, mit der das Auto teilautomatisiert fahren und parken kann. Der Fahrer kann sich jedoch noch nicht ganz zurücklehnen.
Rinspeed hat mit dem Etos das Konzept eines Sportwagens vorgestellt, der bei Bedarf autonom fahren kann. Dann verschwindet das Lenkrad im Armaturenbrett. Wer will, kann sich bei seinen Abenteuern von einer Drohne filmen lassen, die auf dem Heck landet.
Mitsubishi hat auf der Tokyo Motor Show 2015 eine Konzeptstudie eines Stadtgeländewagens mit Augmented-Reality-Windschutzscheibe vorgestellt. Der eX soll den Fahrer informieren, ohne ihn abzulenken.
Toyota will auf der Tokyo Motor Show ein Konzeptfahrzeug präsentieren, dessen Wasserstoffbrennstoffzelle nicht nur den Betriebsstrom für die vier elektrischen Radnabenmotoren, sondern auch für das Haus erzeugen kann, in dessen Garage der FCV Plus steht.
Elon Musk ist sehr direkt, wenn sein Unternehmen betroffen ist. Auf die Frage, was er davon halte, dass Apple einige der wichtigsten Ingenieure von Tesla abgeworben hat, antwortete er, dass Apple gefeuerte Tesla-Mitarbeiter anstelle.
Im Juli 2015 konnten Reddit-Nutzer dem Physiker Stephen Hawking Fragen stellen, jetzt hat die Internetseite die Antworten veröffentlicht. Viele Fragen drehen sich um Hawkings Meinung zu künstlicher Intelligenz, aber auch um seinen Musik- und Filmgeschmack.
Millimeterarbeit im All: Die Pluto-Raumsonde New Horizons funkt beinahe täglich Bilder des Zwergplaneten zur Erde. Ein kleines technisches Wunder, denn die Sonde muss sich in einem Raum orientieren, in dem es kein Oben und Unten gibt.
Zwei der wenigen Parallelen zwischen Erde und Pluto: Über beiden kann der Himmel blau aussehen - und auf beiden gibt es Wassereis. Die Nasa hat nun eine Aufnahme veröffentlicht, auf der die dünne Atmosphäre des Zwergplaneten gut zu erkennen ist.
Mitsubishi hat mit dem Emirai 3 xDAS eine weiterentwickelte Konzeptstudie vorgestellt, die das Elektroauto der Zukunft zeigen soll. Das Auto erkennt den Gesundheitszustand des Fahrers und warnt ihn ihm Zweifelsfall vor zu viel Stress und Müdigkeit.
Volvo-Chef Hakan Samuelsson hat überraschend mitgeteilt, dass sein Unternehmen die Haftung übernehmen wird, wenn künftig autonom fahrende Autos einen Schaden verursachen. Andere Autohersteller nehmen dazu noch nicht Stellung.
Fahrerassistenzsysteme sind die erste Stufe zum autonomen Fahren und funktionieren vornehmlich auf Autobahnen. Die Forschungsinitiative Urban will zusammen mit BMW auch den städtischen Bereich erschließen, um den Fahrer zu unterstützen.
Der Automobilverband VDA ist der Initiative EEBus beigetreten, die unterschiedliche Smarthome-Lösungen integrieren will. Künftig sollen auch Autos mit dem Haus oder der Wohnung kommunizieren können. Elektroautos sollen zudem zu fahrenden Energiespeichern im Smart Grid werden.
Porsche will laut einem Medienbericht nur Apple Carplay, aber nicht Android Auto unterstützen. Das Unternehmen will aus Datenschutzgründen auf Googles Lösung verzichten. VW selbst unterstützt beide Anbindungen.
Google kauft sich beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ein. "Wir hoffen, dass daraus hervorgehende technische Entwicklungen Eingang in Google-Services finden", erklärte Wieland Holfelder, Engineering Director bei Google Germany.
Die Autos, die in Zukunft hochautomatisiertes Fahren anbieten, müssen dem Autofahrer klarmachen, wann sie nicht mehr selbst steuern können. Volvo hat dafür mit Intellisafe Auto Pilot ein neues Bediensystem entwickelt und zeigt auch, wie der autonome Fahrmodus künftig aktiviert werden soll.
Eine Microcontroller-Platine nach dem Vorbild des BBC Micro Bit will Kinder und Jugendliche in Deutschland an die Welt der Elektronik heranführen. Dafür werden Unterstützer gesucht.
Ein bis zu neun Kilometer tiefer Canyon, riesige Täler und Abhänge: Das Aussehen des Plutomonds Charon deutet auf eine bewegte Vergangenheit hin. Möglicherweise hat ein unterirdischer Ozean seine Oberfläche gestaltet.
Japan will zu den Olympischen Spielen autonom fahrende Taxis zulassen, die sich im normalen Straßenverkehr bewegen. Im Rahmen eines Testprogramms sollen Toyota-Minivans eingesetzt werden, die aber zur Sicherheit mit Ersatzfahrern bestückt sind. Einen Teil der Technik liefert Sony.
Ein Energiespeicher aus dem DVD-Brenner: US-Forscher haben einen Superkondensator im Mikroformat entwickelt. Sie haben ihn mit einfacher Hardware hergestellt.
Ein neues Gehirnimplantat soll Menschen mit Gedächtnisschwierigkeiten helfen. Der von US-Forschern entwickelte Chip wurde bei Affen erprobt und kann nun erstmals testweise auch am Menschen eingesetzt werden.
Ein Detail des neuen Elektroautos Tesla Model X führt zu Aufregung: Der Hersteller hat einen Knopf eingebaut, der mit Biodefence beschriftet ist. Er aktiviert einen Filter, der die Luft von biologischen Kampfstoffen reinigen soll.
Tesla Motors hat mit dem Model X sein neues Elektroauto vorgestellt. Es ist eine Mischung aus SUV und Van und als 5- und 7-Sitzer und in aktuell zwei Motorausstattungen zu haben. Wer die massive Beschleunigung oft nutzt, wird die Reichweite von etwa 400 km jedoch nicht erreichen.
Googles autonome Autos sollen künftig auch mal Regeln übertreten, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Google will Strategien entwickeln, damit die Fahrzeuge Kurven schneiden und gelegentlich durchgezogene Linien überfahren. Manchmal fahren sie auch zu schnell.
Eigentlich braucht für lange Zeit niemand Fiber to the Home, wenn man einer internen Bedarfsanalyse der Telekom glauben kann. Das könnte aber auch einfach Zweckpropaganda für Vectoring sein.
In den Niederlanden soll ab November ein Wepod der Firma Easymile sechs Personen elektrisch zum Ziel bringen. Das Fahrzeug ist mit zahlreichen Sensoren ausgerüstet und fährt die Strecke selbstständig ab, ist dabei aber sehr langsam und darf nur tagsüber unterwegs sein.
Ohne Wasser geht gar nichts: Leben, wie wir es kennen, ist ohne Wasser in flüssigem Zustand undenkbar. Auch auf dem Mars kommt es wohl vor, zeigen neue Messdaten. Ein direkter Nachweis allerdings steht noch immer aus.
Am frühen Montagmorgen färbte sich der Mond rot: Er durchquerte den Kernschatten der Erde und erschien fahl rot. Dabei war er gut zu sehen, weil er gerade besonders groß erscheint.
Das gibt es nur alle paar Jahrzehnte: Der Mond passiert am erdnächsten Punkt seiner Bahn den Erdschatten. Eine solche Kombination aus Supermond und Mondfinsternis ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch sehenswert.
Autos mit Einparkhilfe gibt es schon länger, doch viele Fahrer glauben, dass sie selbst schneller und auch besser einparken könnten als der Computer. In den USA ist nun getestet worden, ob das stimmt.
Origami ist die Kunst, aus einem Blatt Papier komplexe Gegenstände zu falten. Daran erinnern von US-Forschern entwickelte Gegenstände - die sich jedoch selbst in eine bestimmte Form falten.
Roboter leeren leiser: In Zukunft sollen wir nicht mehr vom lauten Abtransport der Mülltonnen geweckt werden. Volvo plant dafür eine robotische Müllabfuhr. Neben dem Schlaf der Anwohner soll sie die Rücken der Müllmänner schonen.
Tesla Motors hat an die Presse Einladungen für die Präsentation seines neuen Elektroautos verschickt. Das Model X wird am 29. September im kalifornischen Freemont gezeigt und erstmalig dürften dann auch die Preise für die verschiedenen Versionen bekanntwerden.
Apples Autoprojekt Titan soll einem Medienbericht zufolge schon 2019 fertig sein. Das Auto solle damit angeblich früher fertig werden als geplant. Vollkommen autonom soll es jedoch nicht unterwegs sein.
Sich unsichtbar machen, einfach verschwinden: US-Forscher haben eine Tarnkappe entwickelt, in die sich ein beliebiges dreidimensionales Objekt einwickeln lässt. Vorausgesetzt, es ist klein genug.
Mehr Takt oder sparsamer: TSMC möchte noch dieses Jahr ein besseres 10-nm-Verfahren anbieten als bisher angekündigt. Damit überholt der Auftragsfertiger Intel, Chips dürften aber frühestens 2017 erscheinen.