WebOS: Versteckte DVB-T2-Funktion von LG freigeschaltet
Die UHD-Fernseher von LG(öffnet im neuen Fenster) sind bereits seit langem DVB-T2-/HEVC-fähig, aber bisher nur über den USB-Eingang. Dies wurde über ein Softwareupdate mit LGs WebOS freigeschaltet und steht damit in allen Geräten des südkoreanischen Herstellers mit dieser Ausstattung zur Verfügung. Das machte Peter Koch, Manager Product Development TV Home Entertainment bei LG, auf der Branchenmesse Anga Com bekannt(öffnet im neuen Fenster). Dies beinhaltet alle UHD-TVs mit WebOS-Betriebssystem, die ab April 2014 in den Markt gebracht wurden.
"LG arbeitet derzeit daran, diese Möglichkeit des Empfangs von HEVC-codierten Sendesignalen auch auf künftige Full-HD-Geräte auszuweiten", sagte Koch Golem.de
Pilotprojekte laufen
Der Umstieg auf den neuen terrestrischen Fernsehübertragungsstandard DVB-T2 mit dem Kompressionsverfahren HEVC soll 2018 vollzogen werden. DVB-T2 nutzt einen Funkbereich zwischen 470 und 690 MHz. Der Sendedienstleister Media Broadcast hatte am 6. Oktober 2014 in Berlin ein Pilotprojekt zur Erprobung des Standards gestartet. Ein weiterer Test zu DVB-T2 wird von IRT/BR in München durchgeführt, ein weiterer ist geplant.
Bei dem Berliner Pilotprojekt geht es um stationären und portablen Indoor-Empfang. Die Testsignale werden im Kanal 42 von den Senderstandorten Alexanderplatz und Schäferberg (jeweils 50 kW ERP) übertragen. Dabei werden Datenraten zwischen 18 und 28 MBit/s im Multiplex erzielt, bis zu sieben HDTV-Programme können übertragen werden. Programmangebote mit und ohne DRM sind vertreten.
In Deutschland wurden im Jahr 2014 bereits 200.000 UHD-Fernseher verkauft, in diesem Jahr sollen es laut den Prognosen 750.000 sein.
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