Rekordverdächtig: Mit etwa einer Million Codezeilen ist die Vorabversion des Linux-Kernels 4.2 der größte bisher veröffentlichte Versionssprung. Fast die Hälfte des Codes gehört zu einem neuen Treiber.
BMW hat auf seinen Innovationstagen 2015 einen BMW 5er Gran Turismo vorgestellt, der mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb läuft. Damit will BMW zeigen, wie es sich die Zukunft dieser Technologie für seine Marke vorstellt.
Zum Zahlen per Apple Pay ist bisher ein Kassenterminal erforderlich. Das könnte sich ändern, wenn Apple seine Idee realisiert, Transaktionen zwischen iPhones zuzulassen. Einen entsprechenden Patentantrag hat Apple bereits gestellt.
Zweimal ist es zuletzt schiefgegangen, diesmal aber hat ein Frachter an der Raumstation ISS angedockt. An Bord sind Lebensmittel und wissenschaftliches Gerät - und Filme für die drei Männer im All.
Drohnen, die um die Erde kreisen und Datenkommunikation über Laser ermöglichen: Facebook-Chef Mark Zuckerberg will entlegene Regionen der Welt aus der Luft mit schnellem Internet versorgen. Derzeit arbeiten die Entwickler an der Übertragungstechnik.
Mit der komplexen .Net-Anwendung Worldwide Telescope können Nutzer den Weltraum auf Grundlage von Teleskop- und Satellitenaufnahmen erkunden. Microsoft legt den Quellcode der Anwendung nun offen, wovon insbesondere Forschungs- und Bildungseinrichtungen profitieren sollen.
Die Berliner Verkehrsbetriebe haben ihre neue Induktionsbusflotte vorgestellt, die bald leise und sauber durch die Innenstadt rollen soll. Wir waren auf einer (viel zu kurzen) Testfahrt und haben erfahren, dass es nicht der Motor ist, der viel Energie verschwendet.
SSLv3 ist aus Firefox 39 endgültig entfernt worden, und RC4 ist nur noch temporär für einige wenige Seiten erlaubt. Das Mozilla-Team erweitert den Schutz des Browsers vor Malware, daneben gibt es noch viele kleinere Neuerungen.
Update Nach fünf Tagen und fünf Nächten ist André Borschberg mit dem Solarflugzeug Si2 auf Hawaii gelandet. Auf dem Weg über den Pazifik hat er einige Weltrekorde eingestellt.
Mastercard experimentiert mit einer besseren Absicherung von Kreditkartenzahlungen und will ab Herbst mittels Smartphone Gesichtsscans durchführen. Das soll Betrügern das Handwerk legen. Die Selfie-Begeisterung soll dabei helfen.
Videokameras, die das Geschehen rund um den Aufnahmestandort aufzeichnen können, erleben einen Boom. Nun will Jaunt mit der Neo eine Kamera für Profifilmer anbieten, deren Bildmaterial mit Schnittprogrammen bearbeitet werden kann. Besonders die Lichtfeldtechnik könnte interessant werden.
Mit der neuen Version 5.5 von Qt lässt sich einfach WebGL in Qt Quick nutzen, und auch OpenGL kann einfacher genutzt werden. Zudem ist nun die Verwendung einer Routenplanung möglich, und das Framework ist auf Windows 10 vorbereitet.
Zusammen mit dem Hersteller der Street-View-Kameras will das vom Star-Trek-Erfinder gegründete Roddenberry Entertainment künftig 360-Grad-Inhalte für mobile Geräte entwickeln. Den Anfang macht der Film White Room: 02B3, der auch mit Cardboard-Betrachtern angeschaut werden kann.
Das Team der Unity-Engine plant den Port seines Editors auf Linux. Damit können Spiele für Linux auch auf dem freien Betriebssystem selbst erstellt werden. Falsche Entscheidungen aus der Vergangenheit erschweren aber die Arbeit.
Das Rücklicht als Lebensretter: Bei Garmins neuem System Varia tastet ein Radar die Umgebung 140 Meter hinter dem Fahrrad ab und warnt den Radler vor Gefahr, das Rücklicht wird heller und warnt die nachfolgenden Autofahrer.
Die freundliche Maschine vom Empfang: In wenigen Jahren werden viele humanoide Roboter im Service arbeiten, weil junge Arbeitskräfte fehlen, prophezeit Jong Lee, Chef von Hanson Robotics. Und je mehr eine Gesellschaft sie braucht, desto weniger gruseln sich die Menschen vor ihnen.
Cruise Automation hat einen Umrüstsatz entwickelt, mit dem ganz gewöhnliche Autos autonom fahren können. Er kostet rund 10.000 US-Dollar und wird mittlerweile auf den Straßen von Kalifornien mit zwei Audis auch schon getestet. Fraglich ist nur, wann sie auf den Markt kommen.
Ein Google-Entwickler bittet darum, dass Systemd die Zeitserver des Unternehmens nicht weiter standardmäßig verwendet. Systemd-Maintainer Poettering möchte dem aber vorerst nicht nachkommen, da dies nur Testzwecken diene und es keine wirklichen Alternativen gäbe.
Erfahrene IT-Experten wollen in Startups 3.580 Euro im Monat verdienen. Doch tatsächlich wird weniger gezahlt. Für fast 80 Prozent der Startups ist die Suche nach Software-Experten "zeitaufwändig".
Wo können wir landen? Luftbilder von der Marsoberfläche sollen Aufschluss darüber geben, welche Stellen sich für die Landung von Astronauten eignen. Aufnehmen soll sie ein Gleitflugzeug, das die US-Raumfahrtbehörde Nasa derzeit entwickelt.
Die Macher von Cyanogenmod haben einen ersten Einblick in ihren neuen mobilen Browser Gello gegeben: Neben einem eingebauten Adblocker und einem Offline-Lesemodus gibt es zahlreiche Sicherheitseinstellungen.
Mit Super Vectoring sind 400 MBit/s auf einer Kupferleitung von rund 300 Metern möglich. Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme hat bei der Bundesnetzagentur angekündigt, diese Technik bald einzusetzen. Doch es gibt einen Konflikt.
Nutzer eines iPhone 6 oder iPhone 6 Plus mit iOS 8.4 können ab sofort Voice over LTE (VoLTE) nutzen - also schnellere und akkuschonende Telefonie über das LTE-Netz. Für erste Android-Geräte wurde die Unterstützung bereits im März 2015 freigeschaltet.
Seine Eltern wollten, dass er Arzt oder Pfarrer wird. Doch die Faszination für den Weltraum war größer, und jetzt ist er Chef der europäischen Raumfahrt: Jan Wörner ist seit dem heutigen 1. Juli 2015 Direktor der europäischen Raumfahrtagentur Esa.
Wer über viele verschiedene Geräte im Haushalt im Tor-Netzwerk surfen will, muss nicht auf jedem das Browser-Bundle installieren. Ein zentraler Tor-Proxy auf einem Minirechner ist schnell eingerichtet.
Hat Europa die Netzneutralität geopfert, damit die Roaming-Gebühren fallen können? Während bezahlte Priorisierung von Traffic verboten wird, sind Spezialdienste und Zero Rating erlaubt. Nach der Einigung zum elektronischen Binnenmarkt bleiben aber viele Fragen offen.
Nach vielen Gerüchten hat Meizu sein neues Android-Smartphone präsentiert: Das MX5 hat ein 5,5-Zoll-Display, einen Mediatek-Prozessor und Fingerabdruck-Scanner. Die Preise liegen je nach Ausstattung umgerechnet zwischen 260 und 345 Euro.
Uber sucht neue Geldgeber und legt dafür Zahlen vor, nach denen der operative Verlust höher ist als der Umsatz von 415 Millionen US-Dollar. Doch das seien angeblich ganz alte Geschäftsberichte, erklärt das Unternehmen selbst dazu.
Mit SteamOS 2.0 plant Valve den ersten großen Versionssprung bei seinem eigenen Betriebssystem. Die aktuelle Vorschau basiert auf Debian 8.1 mit einem Langzeitkernel, wird aber nur experimentierfreudigen Testern empfohlen.
Bruchsicher, flexibel und vor allem viel günstiger in der Herstellung: US-Forscher haben ein neues Verfahren für die Produktion von Akkus entwickelt. Sie sollen sich unter anderem für Elektroautos eignen.
Update Werden 2015 wegen der Schaltsekunde wieder weite Teile des Internets zusammenbrechen? Nein, sagten die Linux-Entwickler und behielten Recht. Distributoren gaben dennoch Tipps, wie sich Ausfälle wie 2012 vermeiden lassen.
Das Cyanogenmod-Team hat ein neues Nightly Build von CM12.1 veröffentlicht, das Verbesserungen bei den E-Mails und den Schnelleinstellungen bringt. Außerdem gibt es Extraoptionen bei den WLAN-Einstellungen.
IMHO PR für ein totes Protokoll: Am heutigen 30. Juni wird der DNSSEC-Day begangen. Dabei ist das Protokoll in seiner heutigen Form nahezu nutzlos - und wird es wohl auch bleiben.
Microsoft-Konzernchef Satya Nadella verkauft zwei Bereiche an AOL und Uber. Rund 1.300 Beschäftigte sind von dem Umbau betroffen. Bing wird bei AOL eingesetzt.
Auf die Windschutzscheibe im Auto eingeblendete Hinweise haben offenbar einen unerwünschten Effekt auf die Fahrsicherheit. Sogenannte Head Up Displays (HUD) sollten den Fahrer eigentlich entlasten - doch das scheint nicht zu stimmen, geht aus einem Forschungsbericht hervor.
Der Media Receiver der Telekom für Entertain bekommt ein Update. Wenn es nicht automatisch kommt, muss das Gerät viermal ein- und wieder ausgeschaltet werden.
Bilder aus Licht, die der Nutzer auch noch berühren kann: Japanische Forscher haben ein holographisches Display entwickelt, das Bilder in der Luft schweben lässt.
Das könnte für Google teuer werden: Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat bestätigt, dass Oracle ein Copyright auf seine Java-APIs zusteht. Jetzt wird vor dem Bezirksgericht weiterverhandelt.
Die Pebble Time ist das erfolgreichste Kickstarterprojekt - aber wie schlägt sie sich im Alltag? Ist die Akkulaufzeit so lang, wie der Hersteller verspricht, und funktioniert sie mit Android genauso gut wie mit iOS? Wir haben die Smartwatch mit E-Paper-Display im Langzeittest ausprobiert.
Greg Kroah-Hartman will den Code für den umstrittenen Kdbus erst im übernächsten Linux-Kernel 4.3 integrieren. Vorausgegangen war erneut eine hitzige Debatte. Linux-Chef Linus Torvalds hatte nochmals seine Bedenken geäußert.
In einer Finanzierungsrunde hat sich Airbnb laut einem Zeitungsbericht 1,5 Milliarden US-Dollar neues Kapital besorgt. Mit einer Bewertung von 25,5 Milliarden US-Dollar ist die Online-Plattform eines der wertvollsten Startups.
LG hat einen neuen Akku vorgestellt, der die Laufzeit von Smartwatches merklich verlängern soll. Der Akku ist sechseckig und nutzt daher den Raum in einer runden Datenuhr besser aus - kann also größer gebaut werden.
Der Raumtransporter Dragon des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist auf dem Weg zur ISS zerstört worden: Die Trägerrakete Falcon explodierte kurz nach dem Start. Die ISS-Besatzung muss aber nicht hungern.
General Motors hat als Zielgruppe für sein Elektroauto Bolt, das vermutlich 2017 auf den Markt kommt, nach eigenen Angaben nicht "die Elite" im Sinn, sondern die Mittelschicht. Damit positioniert sich GM gegen Tesla. Der Crossover soll 320 km weit kommen.
Golem-Wochenrückblick Wir waren diese Woche sehr gespaltener Meinung über AMDs neue Grafikkarte Radeon R9 Fury X. Außerdem haben wir Spannendes zum Glasfaserausbau erfahren - und wieder neue Details zu Windows 10. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Aus dem E-Commerce-System Magento schöpfen Unbekannte offenbar massenhaft Kreditkarteninformationen ab. Magento kommt unter anderem bei Ebay zum Einsatz.
Ein neues Fertigungsverfahren verspricht eine nahezu doppelt so große Kapazität bei Lithium-Ionen-Akkus - bei gleicher Größe. Wissenschaftler von Samsung haben die Technologie entwickelt und jetzt präsentiert.
Die Macher von Cyanogenmod haben eine finale Version ihrer auf Android 5.0 basierenden alternativen Distribution veröffentlicht. Auch CM11 hat eine abschließende Version bekommen - wegen der immer noch hohen Nutzerzahl.
Seit der Poodle-Attacke ist klar, dass das uralte Protokoll SSL 3 nicht mehr sicher ist. Mit RFC 7568 gibt es jetzt ein offizielles Dokument, das den Einsatz des ursprünglich von Netscape entwickelten Verschlüsselungsprotokolls verbietet.