Worldwide Telescope: Microsoft legt virtuellen Weltraum offen

Mit der komplexen .Net-Anwendung Worldwide Telescope können Nutzer den Weltraum auf Grundlage von Teleskop- und Satellitenaufnahmen erkunden. Microsoft legt den Quellcode der Anwendung nun offen, wovon insbesondere Forschungs- und Bildungseinrichtungen profitieren sollen.

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Worldwide Telescope - hier mit Bildern des Hubble-Teleskops
Worldwide Telescope - hier mit Bildern des Hubble-Teleskops (Bild: Worldwide Telescope)

Dank verschiedener Satellitenaufnahmen und Bildern von unterschiedlichen Teleskopen weltweit lassen sich die Erde sowie der Weltraum mit Worldwide Telescope (WWT) virtuell entdecken - auch mit einer Virtual-Reality-Brille. Die Entwickler von Microsoft haben nun den Quellcode der Desktop-Anwendung, des Webclients, der Webseite sowie weitere Teile des Projekts offengelegt und unter MIT-Lizenz gestellt.

Gepflegt wird WWT künftig als eines der Projekte der .Net-Foundation. Immerhin sind große Teil des Quellcodes in C# mit Hilfe des .Net-Frameworks von Microsoft erstellt worden. Zumindest theoretisch ermöglicht die Offenlegung nun auch eine Portierung der Anwendung auf andere Systeme wie zum Beispiel Linux. Wegen der noch andauernden Arbeiten an .Net für Linux und der Verwendung von DirectX in WWT, wäre dies wohl aber eine sehr langwierige Aufgabe.

Open Source ist gut für die Bildung

Mit der Umgestaltung von WWT zu einem Open-Source-Projekt verfolgt Microsoft zunächst aber auch eine anderes Ziel. So soll es die Verfügbarkeit des Quellcodes ermöglichen, dass "Einzelpersonen oder Organisationen die Funktionen erweitern oder ihren Bedürfnissen an Forschung oder Bildung anpassen".

Ebenso wollen die Beteiligten sicherstellen, dass die "Daten, Protokolle und Techniken" auch anderen zur Verfügung stehen. Davon erhofft sich das Team langfristig eine wachsende Community, die die Entwicklung gemeinsam vorantreibt, so dass der Code neuen Anforderungen gewachsen ist.

Der Quellcode der verschiedenen Bestandteile von WWT findet sich bei Github.

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