• IT-Karriere:
  • Services:

Java-Rechtsstreit: Google verliert vor oberstem US-Gericht

Das könnte für Google teuer werden: Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat bestätigt, dass Oracle ein Copyright auf seine Java-APIs zusteht. Jetzt wird vor dem Bezirksgericht weiterverhandelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die US-Justiz stellt sich im Urheberrechtsstreit mit Oracle gegen Google.
Die US-Justiz stellt sich im Urheberrechtsstreit mit Oracle gegen Google. (Bild: flickr.com/toprankonlinemarketing - CC-BY 2.0)

Der mehrjährige Streit zwischen Oracle und Google um die Nutzung der Java-APIs in Android geht womöglich in die letzte Runde: Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat eine Berufung Googles abgewiesen und damit ein früheres Urteil eines Berufungsgerichts bestätigt, wonach Oracle Copyright-Ansprüche auf Java-Schnittstellen zustehen. Jetzt muss Google vor dem Bezirksgericht beweisen, dass es die Java-APIs unter Fair-Use-Konditionen benutzt hat. Oracle fordert Schadensersatz in Milliardenhöhe.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. Kreis Segeberg, Segeberg

Im Mai 2015 stellte sich die US-Justiz auf Oracles Seite. In einer Stellungnahme für den Supreme Court der Vereinigten Staaten hätten der Generalstaatsanwalt und führende Beamte des US-Justizministeriums gefordert, dass der Fall nicht verhandelt werden sollte, berichtete das Wirtschaftsmagazin Fortune. Dem kam das Supreme Court jetzt nach und verwies den Fall wieder zurück an das Bezirksgericht, vor dem der Rechtsstreit seit Jahren verhandelt wird.

In der Auseinandersetzung zwischen den Unternehmen führte Google an, dass die Verwendung der Java-APIs nicht gegen das Urheberrecht verstoße, da die Schnittstellen nicht zu schützen seien und damit allen zur Verfügung stehen müssten. In erster Instanz folgte Richter William Alsup dieser Argumentation und entschied, dass die 37 von Oracle angeführten APIs nicht durch Copyrights geschützt sind.

Ein Berufungsgericht hob diese Entscheidung auf. Oracle verlangt eine Entschädigung von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Google hoffte natürlich, diese Zahlungen vermeiden zu können - was letztlich nur gelingen konnte, wenn der Supreme Court für Google entschieden hätte. Kann sich Google vor Gericht noch mit Fair Use durchsetzen, dürfte die Geldstrafe wohl nur geringer ausfallen. Eine Patentklage konnte Oracle jedoch nicht durchsetzen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-35%) 25,99€
  2. (-75%) 4,99€
  3. 4,25€
  4. (-40%) 32,99€

Trockenobst 16. Nov 2019

.NET wurde von Microsoft als Standard bei der ECMA eingereicht. https://www.ecma...

Trockenobst 16. Nov 2019

Wir machen momentan ein neues Projekt auf Kotlin, weil es auf der guten zertifizieren...

Trockenobst 16. Nov 2019

Google hat doch sehr viel kopiert und Sachen die man hätte anders machen können. Es ist...

Trockenobst 16. Nov 2019

Julia erzeugt ein Kompilat und ist nicht wirklich massen tauglich. Ich habe ein paar...

Trockenobst 16. Nov 2019

Man muss einfach verstehen: warum sollte Google eine ganze Firma kaufen wenn sie nur...


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

    •  /