Mit einer neuen Erweiterung von Boxcryptor für Googles Browser Chrome können Dateien ohne weitere Software in der Dropbox und Google Drive sicher verschlüsselt und auch wieder gelesen werden.
Der Betreiber des Botnetzes Skynet hat sich eine neue Methode zum Schutz vor Strafverfolgung ausgedacht: Der Kontrollserver ist nur per Tor-Netz erreichbar. Geklaut wird die Rechenzeit der Clients zum Errechnen von Bitcoins.
Die Pro-Version des Test-Frameworks für IT-Sicherheit Metasploit bekommt in der aktuellen Version einige Werkzeuge, mit denen Unternehmen die Aufmerksamkeit ihrer Mitarbeiter testen können. So lassen sich Phishing-Webseiten einfach bauen oder USB-Sticks präparieren.
Die Windows-Version 1.5 von Boxcryptor bietet erstmals auch eine Bedienoberfläche in Deutsch. Zudem wurde die Verschlüsselungssoftware für Cloud-Speicher auf Windows 8 angepasst.
Der Sicherheitsexperte Jeremi Gosney hat sich zum Knacken von Passwörtern einen Cluster aus 25 Grafikkarten gebaut, dessen Leistung CPU-basierte Systeme überbieten soll. Aber nicht nur die Hardware des Rechners ist eine Besonderheit.
Mit Hike ist ein plattformübergreifender Instant Messenger in Deutschland veröffentlicht worden, der mit Whatsapp konkurriert. Auch wenn der Dienst einen guten ersten Eindruck hinterlässt, gibt es noch keinen Grund zu wechseln - denn Nachrichten werden bislang unverschlüsselt übertragen.
Der Hacker Kingcope hat eine weitere Schwachstelle in der Datenbank MySQL beschrieben. Mit Hilfe eines Skripts ließen sich in einem Brute-Force-Angriff bis zu 5.000 Passwörter pro Sekunde auslesen - als unprivilegierter Benutzer.
Mit einem einfachen Trick ist es möglich, Nutzern Passwörter zu entlocken, zeigt der Blogger h43z. Er nutzt dazu ein von Neophasis zuvor entdecktes Problem, das durch die Standard-DOM-Methode preventDefault() in allen Browsern besteht.
Deepsec 2012 Die Snoop-It-App soll jedem eine Basisüberprüfung der Sicherheit von Apps ermöglichen. Das könnte dazu führen, dass viele iOS-Entwickler entdeckt werden, die auf fragwürdige Art und Weise Daten erheben.
Es gibt unsichere Passwörter und solche, die noch weniger Schutz bieten: Die Internationale Fernmeldeunion hat ihr Blog mit dem Nutzernamen "Admin" gleich noch mit demselben Passwort versehen. Ein deutscher Blogger hat die UN-Organisation darauf aufmerksam gemacht.
Eine geplante Gesetzänderung soll Anbietern die Herausgabe von Zugangsdaten zu E-Mail-Konten an Polizei, Zoll und Geheimdienste erlauben. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung fordert den Bundesrat auf, das Gesetz abzulehnen.
Erneut gibt es einen Fall, bei dem die Standardpasswörter trotz WPA2 unsicher sind. Einige Belkin-Router verwenden für das Passwort einen Algorithmus, der leicht zurückgerechnet werden kann. Alles, was der Angreifer braucht, ist die Mac-Adresse.
Die für Privatanwender kostenfreie Windows-Textbausteinverwaltung Phraseexpress sichert ihre Daten jetzt in der Cloud. So können auch andere Nutzer darauf zugreifen und zum Beispiel aus MFG automatisch die bekannte Grußformel erzeugen lassen.
Der Entwicklungszyklus von PHP 5.5 geht mit der Veröffentlichung einer ersten Alpha in die Endphase. Die Entwickler hoffen auf reges Feedback aus der Community. Der Quellcode liegt offen im Git-Verzeichnis des Projekts.
Ubuntu macht einige UEFI-Rechner unbrauchbar, berichten Nutzer. Lenovos UEFI-Implementierung untersucht vermeintlich Booteinträge, was den Start fast aller Linux-Systeme verhindert.
Mitglieder des Spieleportals Origin berichten über gekaperte Accounts, der Verdacht eines Hacks liegt in der Luft. Betreiber Electronic Arts sagt trotzdem, es gebe kein Sicherheitsproblem.
Wer seine Playstation 3 etwa mithilfe des kürzlich veröffentlichten LV0-Key hackt, muss ab sofort mit dem dauerhaften Ausschluss aus dem Playstation Network (PSN) rechnen.
Zahlreiche Websites, darunter auch sehr große, geben jedem Einblick in den Status ihrer Apache-Server, bei wenigen tauchen dort auch Passwörter von Nutzern auf.
Höchstens jede zweite Drohne des US-Militärs funkt derzeit verschlüsselt. Alle anderen kommunizieren im Klartext mit der Bodenstation und können abgehört werden. Erst 2014 soll das Problem behoben sein.
Eine Gesetzesergänzung des Bundesinnenministeriums soll Telekommunikationsbetreiber verpflichten, dynamische IP-Adressen, PIN-Codes oder E-Mail-Passwörter jederzeit an Geheimdienste und Polizei herauszugeben. Dazu soll der Verdacht auf Bagatellstraftaten ausreichen.
Mit dem Pilotprojekt "Public Wifi Berlin" bieten Kabel Deutschland und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg kostenloses WLAN in der Hauptstadt an. Technisch ist der Anbieter auf dem aktuellen Stand - die Verbindung ist gut, wenn auch nicht immer so schnell wie versprochen.
Warum Opensuse nicht versucht, Secure Boot möglichst schnell umzusetzen, verrät Frederic Crozat im Gespräch mit Golem.de. Er bedauert zudem den Alleingang der Linux-Foundation.
Die deutschlandweite Computerhandelskette K&M Elektronik ist 20 Jahre nach ihrer Gründung zahlungsunfähig und hat beim Amtsgericht Stuttgart Insolvenzantrag gestellt.
Wissenschaftler haben 13.500 kostenlose Android-Apps aus dem Play Store auf ihren Umgang mit verschlüsselten Daten untersucht. Die Ergebnisse sollen zeigen, dass manche Apps es mit der Sicherheit der Nutzerdaten nicht so genau nehmen.
Das US-Unternehmen Intellectual Ventures hat einen Kopierschutz für den 3D-Druck entwickelt und patentieren lassen. Das Verfahren regelt nicht nur, ob ein Objekt aufgebaut werden darf, sondern auch wie.
Über den Bootloader Shim sollen sich eigene Secure-Boot-Schlüssel für Linux in einer Datenbank hinterlegen lassen. Andere Linux-Distributionen benötigen dann nur noch den signierten Shim-Loader von Fedora.
Das US National Institute of Standards and Technology (NIST) hat den Hash-Algorithmus SHA-3 festgelegt. Von 63 eingereichten Kandidaten kamen 5 in die finale Auswahl, aus der "Keccak" als Sieger hervorging.
Kriminellen ist es laut Kaspersky Labs seit 2011 mehrfach gelungen, nahezu unbemerkt unterschiedliche DSL-Modem-Router in Brasilien anzugreifen. Dank einer Schwachstelle in der Firmware konnten neue Einstellungen vorgenommen und das Passwort neu gesetzt werden.
Angreifern ist es offenbar gelungen, Malware mit einem Zertifikat von Adobe zu signieren, so dass bei deren Installation unter Windows keine Warnungen auftreten. Adobe hat angekündigt, das entsprechende Zertifikat zurückzuziehen.
Mozillas Logindienst Persona alias BrowserID geht in die Betaphase. Persona soll die Anmeldung im Web vereinfachen, so dass Nutzer nur noch ein Passwort benötigen, ohne dabei Kompromisse in Sachen Datenschutz oder Privatsphäre machen zu müssen.
Rund 100.000 Passwörter von Nutzern der Website IEEE.org sollen auf dem FTP-Server des Institute of Electrical and Electronics Engineers im Klartext für jeden zum Download bereitgestanden haben. Das meldet der rumänische Entwickler Radu Dragusin.
Der eine Spieler kauft und startet ein Game, dann übernimmt sein Kumpel die Kontrolle - derartige Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen sind künftig vielleicht unmöglich. Sony will sich neue Kopierschutzverfahren auf biometrischer Basis patentieren lassen.
Die Kurznachrichtenanwendung Whatsapp ist nicht sicher. Es reichen wenige, leicht zu beschaffende Informationen, und schon kann jeder im Namen eines anderen Nachrichten abschicken. Eine Webanwendung vereinfacht Angriffe auf Nutzer des Dienstes, die ihr Passwort oft unbewusst an andere schicken.
In Ubuntu 12.10 wird Grub 2 wieder der Standard-Bootloader. Bedenken wegen der möglichen Offenlegung der Signaturschlüssel haben Canonical und die FSF ausgeräumt.
Ein neues API soll in PHP 5.5 für sichere Passwörter sorgen. Entwickler sollen damit animiert werden, Passwörter mit Bcrypt zu hashen statt wie bisher meist mit Md5 oder Sha1.
Der neue Dienst für verschlüsselte Telefonie, VoIP, Videokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail und SMS kommt später. Das Team um Phil Zimmermann bei Silent Circle braucht noch ein paar Wochen mehr als geplant.
Der Kopierschutz für PC-Spiele hat Ubisoft viel Kritik eingebracht, jetzt gibt der Publisher eine Kehrtwende bekannt: Künftige Titel wie Assassin's Creed 3 müssen nur einmalig angemeldet werden und sind dann auch offline verfügbar.
Eine funktionsreiche Verwaltungssoftware wird von Hackern genutzt und ist jetzt von verschiedenen Herstellern als gefährlicher Trojaner eingestuft worden. Sie soll nicht nur unter Windows, sondern auch unter Mac OS X, Linux und Solaris funktionieren.
Mozilla stellt seinen iOS-Browser Firefox Home ein und hat die App aus Apples App Store herausgenommen. Die Ressourcen sollen auf andere Projekte konzentriert werden.
Telekom und die United-Internet-Marken GMX und Web.de haben 1,3 Millionen Vorbestellungen für De-Mail. Die Piratenpartei rät von der Nutzung des kostenpflichtigen Dienstes ab.
Kein deutscher Mobilfunkbetreiber hat bisher den deutlich abhörsichereren Netzstandard A5/3 eingeführt. Auch bei anderen Sicherheitsmerkmalen soll es nicht besser aussehen.
Die Deutsche Telekom steht kurz vor dem Start des rechtsverbindlichen De-Mail-Dienstes. Die Deutsche Post ist mit dem Konkurrenzprodukt E-Postbrief nicht so erfolgreich wie erhofft.
Ein Gerät, das wie eine Armbanduhr getragen wird, misst die elektrischen Eigenschaften des Handgelenks und erkennt daran einen Menschen. Es ist gedacht für die Authentifizierung bei Anwendungen in der Telemedizin.
Die als Kopierschutz in Android Jelly Bean eingeführte App-Encryption verhindert unter Umständen auch den Start legal erworbener Anwendungen. Google hat ihn kurzerhand wieder deaktiviert.
Der Online-Brillenanbieter Mr. Spex weist seine Nutzer darauf hin, dass sich Angreifer Zugriff auf die Datenbank des Unternehmens verschafft haben. Sie hätten Adressdaten und Passwörter kopieren können.
Dropbox sind die E-Mail-Adressen einiger Nutzer gestohlen worden, entsprechende Vermutungen bestätigte das Unternehmen jetzt. Betroffen ist aber nur eine kleine Zahl von Nutzern. Es gab keinen Einbruch in das eigentliche Dropbox-System.
Mit einem Cloud-Dienst sollen sich innerhalb von 24 Stunden MS-CHAPv2-Passwörter knacken lassen, die mit DES verschlüsselt sind. Dazu werden 48 integrierte Schaltkreise, sogenannte FPGAs, verwendet.
Update Rund acht Millionen E-Mail-Adressen mit Passwort des Hamburger Onlinegamesanbieters Gamigo sind im Internet aufgetaucht. Im März 2012 hatte die Tochter des Axel Spinger Verlags bekanntgegeben, dass Hacker sich Zugang zu Nutzerkonten verschafft hatten.
Das DRM-System von Minecraft und einer Reihe weiterer Spiele auf Android-Geräten ist zum Gegenstand von Patentklagen geworden. Mojang-Chef Markus "Notch" Persson will sich allerdings mit allen Mitteln wehren - und verurteilt Patente auf Software in seinem Blog.