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E-Commerce: Onlinemarktplatz für Drogen nutzte Tor

Ein E-Commerce-Angebot ganz besonderer Art haben Strafverfolger aus mehreren Staaten auffliegen lassen: Über den Marktplatz wurden Drogen in 35 Länder verkauft. Abgerechnet wurde unter anderem über Paypal, Tor sorgte für Anonymität von Käufern und Anbietern.

Artikel veröffentlicht am ,
Beamte der US-Drogenfahndung bei einer Übung (Archivbild):  Anbieter überprüft, Lieferung garantiert
Beamte der US-Drogenfahndung bei einer Übung (Archivbild): Anbieter überprüft, Lieferung garantiert (Bild: Tim Sloan/AFP/Getty Images)

Strafverfolger haben einen Onlinemarktplatz für Drogen geschlossen. Die acht mutmaßlichen Betreiber wurden in den vergangenen Tagen in Kolumbien, den Niederlanden und den USA festgenommen.

Bestellformular und Kundenservice

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Der Marktplatz, der den Namen The Farmers Market trug, sei wie ein ganz normaler Onlinemarktplatz organisiert gewesen, erklärte die Bezirksstaatsanwaltschaft in Los Angeles: Die Anbieter hätten ihre Ware eingestellt. Für Bestellungen hätten die Betreiber Onlineformulare bereitgestellt. Der Marktplatz habe ein Forum und einen Kundenservice gehabt.

Die Betreiber hätten die Anbieter überprüft und den Käufern garantiert, dass sie ihre Ware bekämen, erklärten die Strafverfolger. Damit Verkäufer und Käufer ihre Geschäfte unerkannt abwickeln konnten, habe der Bauernmarkt das Anonymisierungsnetz The Onion Router (Tor) genutzt. Die Ware sei bar oder über die Dienstleister I-Golder, Paypal, Pecunix oder Western Union bezahlt worden.

Lieferung in 35 Länder

Bei dem Marktplatz seien mehrere tausend Nutzer registriert gewesen. Es seien Drogen von Marihuana über LSD bis hin zu Ecstasy in 35 Länder verkauft worden. Zwischen Januar 2007 und Oktober 2009 seien über den Marktplatz mehr als 5.200 Onlinebestellungen im Wert von über einer Million US-Dollar abgewickelt worden.

An der Ermittlung Operation Adam Bomb waren unter der Leitung der US-Drogenfahndung, der Drug Enforcement Administration, Strafverfolger aus Großbritannien, Kolumbien, den Niederlanden und den USA beteiligt.



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JackAI 18. Apr 2012

Ist auch so. Wahrscheinlich sind 95% all meiner Bekannten "Kriminelle" - weil sie...

JackAI 18. Apr 2012

Bei PayPal wäre ich eh vorsichtig. Die sind ja die Telekom der Zahlungsanbieter, was die...

Threat-Anzeiger 18. Apr 2012

wären sie über eine schwachstelle in tor an die betreiber gekommen, hätten sie die...

Threat-Anzeiger 18. Apr 2012

naja es wäre schon interessant, wie man hinter den hidden service gekommen ist...

Prypjat 18. Apr 2012

Wie heißt es so schön ... legalize it. Es wird niemals Gelingen das Verlangen nach Drogen...


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