Dropbox-Konkurrent: Microsoft legt mit Skydrive richtig los

Microsoft will seinen Cloud-Speicherdienst Skydrive mehr Nutzern anbieten(öffnet im neuen Fenster) und hat deshalb Softwarewerkzeuge für Windows Vista, 7 und die Vorschauversion von Windows 8 veröffentlicht, mit denen der Cloud-Speicher direkt in das Betriebssystem integriert werden kann. Auch für Mac OS X 10.7 (alias Lion) wird dazu eine App angeboten.







Die Apps haben den Vorteil, dass die gespeicherten Daten direkt über das Dateisystem von jedem Programm aus angesprochen werden können und auch offline verfügbar sind. Ein Besuch der Skydrive-Website ist dann nicht mehr erforderlich. Über die Apps können Einzeldateien mit einer maximalen Größe von 2 GByte ausgetauscht werden. Auch die mobilen Anwendungen von Skydrive für Windows Phone und iOS sind in den Synchronisationsprozess eingebunden. Mit " Fetching(öffnet im neuen Fenster) " können von eingeschalteten Desktops, die über das Internet erreichbar sind, Daten von der lokalen Festplatte aus der Ferne in die Cloud kopiert werden. Mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung sollen Unbefugte davon abgehalten werden, fremde Rechner zu kapern.

Wer sich erst jetzt für ein kostenloses Skydrive-Konto entscheidet, erhält nur noch 7 GByte Speicherplatz. Vorher bekam jeder Anwender kostenlos 25 GByte Speicherkapazität, die er auch künftig behalten kann, wenn er bereits vor dem Update Mitglied war. Gegen Geld gibt es auch mehr Speicherplatz zur Miete. 100 GByte kosten zum Beispiel 50 US-Dollar im Jahr. Zum Vergleich: Dropbox verlangt für 100 GByte rund 200 US-Dollar im Jahr.
Die Skydrive-Apps(öffnet im neuen Fenster) für Windows, Mac OS X, iOS und Windows Phone können ab sofort heruntergeladen werden.