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Top Level Domain: .secure soll Sicherheit erhöhen

Eine neue Top Level Domain soll eine komplette Sicherheitsstruktur bieten, von HTTPS bis hin zu DNSSec. Der Domainname wurde bereits bei der Icann beantragt, die gesamte Infrastruktur soll bis Mitte 2013 funktionieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Artemis Internet will die Domain .secure registrieren.
Artemis Internet will die Domain .secure registrieren. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Eine neue Domain soll Kunden eine erhöhte Sicherheit im Netz bieten. Unter dem Namen .secure soll die neue Top Level Domain (TLD) eine entsprechende Infrastruktur bieten, um die Sicherheit für entsprechende Webseiten zu erhöhen. Neben einer obligatorischen HTTPS-Verbindung für alle Webseiten in der Domain soll auch DNSSec für DNS-Abfragen eingesetzt werden. Ferner sollen dort genutzte SMTP-Server zwingend TLS/SSL und DKIM (Domainkeys) einsetzen.

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Verantwortlich für die Domain will die Firma Artemis Internet aus San Francisco sein. Neben dem Angebot der Sicherheitsfunktionen will Artemis Internet auch eine strenge Registrierung durchführen, etwa durch Personalausweise und eigene Recherche zu potenziellen Kunden, auch zu "deren Markenrechten und geistigem Eigentum", so die Firma auf ihrer Webseite.

Kontinuierliche Überwachung

Zugelassen sollen aber nicht nur Unternehmen, sondern auch gemeinnützige Organisationen oder Privatkunden sein. Benutzer der Domain sollen auf die Daten der angemeldeten Webseiten zugreifen können. Explizit soll die Domain für finanzielle Dienstleistungen, das Gesundheitswesen, globale Unternehmen oder E-Commerce-Unternehmen gedacht sein.

Außerdem will die Firma Subdomains später kontinuierlich überwachen und feststellen, ob ihre Kunden die Sicherheitsrichtlinien und den Verhaltenscodex des Unternehmens einhalten. Das Unternehmen verspricht, zügig auf Beschwerden zu reagieren und mögliche Phishing-Webseiten oder Malware-Anbieter sofort abzustrafen.

Idealerweise sollten die von Artemis Internet eingesetzten Sicherheitsmechanismen im gesamten Internet zum Zuge kommen und nicht nur in einer speziellen Domain. Möglicherweise könnte die neue Domain einen Anstoß geben, sie auch überall umzusetzen. Außerdem greifen die Vorkehrungen nicht umfassend, Cross-Site-Scripting-Angriffe etwa wären weiterhin möglich.



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Martin F. 15. Mai 2012

Doch, das kann ich mir durchaus vorstellen. Nein, dieser Port ist wie einige andere auch...

redbullface 15. Mai 2012

Aus diesem Grunde wird ja auch nach höherer Sicherheit gestrebt. Ich verstehe aber nicht...


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