Abo
  • Services:

Sicherheit: Swaggsec bricht bei China Telecom und Warner ein

Die Gruppe Swaggsec ist in die Computersysteme von China Telecom und Warner eingedrungen. Warner hat es den Angreifern besonders leicht gemacht: Im Intranet fanden sie eine Dokumentation der Sicherheitslücken des Filmunternehmens.

Artikel veröffentlicht am ,
Swaggsec-Meldung auf Twitter: Server ausgetauscht, Passwörter nicht
Swaggsec-Meldung auf Twitter: Server ausgetauscht, Passwörter nicht (Bild: Swaggsec/Screenshot: Golem.de)

Die Swagg Security (Swaggsec) ist nach eigenen Angaben in die Computersysteme des chinesischen Telekommunikationsanbieters China Telecom und des US-Filmunternehmens Warner eingedrungen. Die Gruppe hat vertrauliche Daten der beiden Unternehmen ins Internet gestellt.

Stellenmarkt
  1. EWE TRADING GmbH, Bremen
  2. Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Reinheim

In die Systeme von China Telecom einzudringen, war "so einfach, wie wir es vermutet hatten", schreiben die Mitglieder von Swaggsec in einer Mitteilung, die sie auf Pastebin veröffentlicht haben. Demnach drangen sie durch eine Sicherheitslücke in einem SQL-Server in die Systeme des größten Telekommunikationsunternehmens der Welt ein. Von dort kopierten sie 900 Datensätze für Administratorzugänge.

Infrastruktur zerstören

Das Ausmaß der Sicherheitslücke scheint dramatisch: "Jederzeit hätten wir ihre Kommunikationsinfrastruktur zerstören und damit Millionen von der Telekommunikation abschneiden können", schreibt Swaggsec, "und wir könnten es immer noch."

Zuvor habe Swaggsec den betreffenden Server per Distributed-Denial-of-Service-Attacken angegriffen. Das Unternehmen habe das aber nicht gekümmert. Erst als Swaggsec eine Mitteilung hinterlassen habe, habe China Telecom reagiert: Das Unternehmen habe den SQL-Server ausgetauscht. Die Passwörter seien aber gleich geblieben. Auch seien die Medien nicht über den Angriff informiert worden.

Dokumentation der Sicherheitslücken

Warner setze in Bezug auf Sicherheit auf die gleichen Mechanismen von "Ignoranz und Geheimhaltung". Swaggsec sei in das Intranet des Filmunternehmens eingedrungen und habe dort eine Dokumentation der Sicherheitslücken des Unternehmens gefunden. Damit habe die IT-Abteilung Swaggsec "vollständigen Zugang zu ihren Servern" verschafft.

Die Gruppe war Anfang des Jahres schon in die Systeme des taiwanischen Auftragsherstellers Foxconn eingedrungen. Dabei kopierte Swaggsec Zugangsdaten zu den Systemen von namhaften Foxconn-Kunden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

Eheran 04. Jun 2012

Die dokumentieren diese Sicherheitslücken gewissenhaft und reichen es an ihre...


Folgen Sie uns
       


Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live

Fallout 76 wird Multiplayer bieten, Starfield und Elder Scrolls 6 werden angekündigt und Bethesda bringt mit Rage 2 und Doom Eternal jede Menge Action: Konnte uns das im nächtlichen Stream begeistern?

Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /