Sicherheit: Winziger Fingerabdruckscanner für den USB-Port

Der neue Mini-Fingerabdruckscanner von Eikon ist kaum zu erkennen, wenn er in ein Notebook eingesteckt wird. Lediglich eine kleine Abtastfläche, über die der Anwender Daumen oder einen anderen Finger ziehen muss, ragt hervor.


Das Gerät wird als Ersatz für das Loginpasswort des Betriebssystems angeboten und mit der Software Truesuite(öffnet im neuen Fenster) für Windows und Mac OS X ausgeliefert. Die dahinterliegende Technik merkt sich auch Passwörter für Websites, so dass der Anwender zum Einloggen keine aufwendigen Eingaben vornehmen muss, sondern schlicht seinen Finger über den Scanner zieht.
Während einige Notebooks für Windows mit einem eingebauten Fingerabdruckscanner aufwarten können, fehlt Apples Rechnern bislang diese Authentifizierungsmöglichkeit. Welche Möglichkeiten Eikon nutzt, um Manipulationsversuche beispielsweise mit kopierten Fingerabdrücken zu erkennen, gab der Hersteller nicht bekannt. Der Scanner Eikon Mini kostet 10 US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) .
Ein Überwindungsversuch gegen die Fingerabdruckerkennung ist bei einfachen Systemen allerdings schon mit Wachs oder Klebstoff möglich. Damit wird ein valider Abdruck zuvor kopiert. Dem CCC gelang es vor einigen Jahren(öffnet im neuen Fenster) mit einfachsten Mitteln, Fingerabdrücke von Wassergläsern abzunehmen und zu digitalisieren, um sie im nächsten Schritt mit einem Laserdrucker auf Folie auszugeben. Die leicht erhabenen Ausdrucke können mit Holzkleber abgeformt werden, um die Scanner zu überlisten. Einfache Systeme zur Lebenderkennung werden damit im Vorbeigehen ausgetrickst, da die Kleberabdrücke durch die Hände des Benutzers gewärmt werden.



